"Neue" Feministinnen und Valerie Solanas
Mirko, Wednesday, 19.05.2010, 23:05 (vor 5707 Tagen)
Wer glaubt, die "neuen" Femis wären weniger radikal, lese diesen Flirt mit Valerie Solanas:
http://anonym.to/?http://maedchenmannschaft.net/die-feministische-armee/
--
Wer gegen Monster kämpft, muss achtgeben, nicht selbst zum Monster zu werden - Nietzsche
Da fehlen einem die Worte .......
TZone, Wednesday, 19.05.2010, 23:19 (vor 5707 Tagen) @ Mirko
... mal ein Zitat aus den vielen schwachsinnigen Kommentaren, die offensichtlich mal während der Mittagspause am Arbeitsplatz gepostet wurden:
"Steffi sagt:
19. Mai 2010 um 15:47
Hi Stephanie,
mit militanten Feminismus sind nich nur diejenigen Feministinnen gemeint die sich aufgeschlossen gegenüber der systematischen Ermordung von Männern zeigen, sondern auch solche die aktiv mittels Gewalt und Bedrohung gegen Feminismuskritiker vorgehen. Es gibt und gab da schon aktiv handelnde.
Mal nebenbei: Wie kommt es das über diese Frauen so Wertneutral hier gesprochen wird? Immerhin haben sie ähnliche anliegen wie die Nationalsozialisten mit den Juden haben???"
Häääääääää ???????????
Da fehlen einem die Worte .......
Müller, Thursday, 20.05.2010, 00:03 (vor 5707 Tagen) @ TZone
Was ist an der Aussage jetzt komisch oder falsch? Im Grunde sagt sie: "S.C.U.M. ist das "Mein Kampf" des Feminismus und Solanas teilt im Prinzip Hitlers Gedankenwelt.
Das ist korrekt.
Nee, das ist weder komisch, noch falsche ...
TZone, Thursday, 20.05.2010, 00:13 (vor 5707 Tagen) @ Müller
... aber entsetzlich, denn die erhalten ja für die Erhaltung einer solchen menschenverachtenden Ideologie sogar von diesem Staat noch Fördermittel!
Ich bin sicher, dass Schwarzer bald in einem Atemzug mit Hitler, Stalin und Honecker genannt werden wird.
Nee, das ist weder komisch, noch falsche ...
Müller, Thursday, 20.05.2010, 01:36 (vor 5707 Tagen) @ TZone
?
Da fehlen einem die Worte ....... Aber Hallo!
Gen. Patton, Thursday, 20.05.2010, 12:27 (vor 5707 Tagen) @ TZone
mit militanten Feminismus sind nich nur diejenigen Feministinnen gemeint
die sich aufgeschlossen gegenüber der systematischen Ermordung von Männern
zeigen, sondern auch solche die aktiv mittels Gewalt und Bedrohung gegen
Feminismuskritiker vorgehen. Es gibt und gab da schon aktiv handelnde.
Naja, ein Grund mehr, warum Männer Frauen konsequent aus von ihnen erschaffenen Systemen etc. verbannen sollten. Wer will sich so was denn ins Haus holen? Wenn Gewalt und Aggression ausdrücklich zu den erlaubten bzw. gebilligten Mitteln gehören? Wenn das die (wenn auch vorab natürlich nicht offen erklärten, aber eben insgeheim und stillschweigend als gültig angesehenen) Spielregeln sein sollen, dann können sie ohne mich spielen.
Können sie dann draußen so gewalttätig/militant sein, wie sie wollen. Müssen dann halt im Wald übernachten. Sollen eben einen Spaten benutzen, wenn sie mal aufs Klo müssen.
Und "Aufgeschlossenheit" gegenüber systematischem (Massen-)Mord? Die sind doch vollkommen wahnsinnig.
Mal nebenbei: Wie kommt es das über diese Frauen so Wertneutral hier
gesprochen wird? Immerhin haben sie ähnliche anliegen wie die
Nationalsozialisten mit den Juden haben???"[/i]
Hm, weil die Mädels das eben doch irgendwie gut finden, nichwahr? Zuerst werden ja auch Quoten abgelehnt, weil frau das schon selber schafft. Dann zeigt sich aber, dass frau es eben nicht selber schafft und dann findet man Quoten plötzlich gut. Die sind doch völlig opportunistisch.
Ideologisierte Fanatiker fangen immer klein an, verfolgen ihr Ziel aber eben fanatisch, d.h., ihnen ist jede Eskalationsstufe recht, um ans Ziel (das in keinem Moment hinterfragt wird) zu gelangen. Und das ist krank.
Mit solchen Leuten wird man auch nicht mittels Vernunft oder Appeasement fertig. Besetzen und entnazifizieren. Sollen sie ruhig gewalttätig und militant werden. Wenn Männer dann irgendwann begreifen, dass sie sich in einem Krieg befinden, ziehen sie vielleicht irgendwann auch in den Krieg - was diesen binnen geschätzen 35 Minuten beenden wird.
Da fehlen einem die Worte ....... Aber Hallo!
Puffbesucher, Thursday, 20.05.2010, 19:07 (vor 5706 Tagen) @ Gen. Patton
Hm, weil die Mädels das eben doch irgendwie gut finden, nichwahr?
Ich denke auch, dass es motivmäßig vielen darum geht, eine psychische Entlastung durch "Rechtfertigung" für den unterschwellig angedachten Mord zu bekommen. So läuft es doch immer in der Geschichte: Die Kommunisten hatten Rechtfertigungen, die Nazis hatten ihre Rechtfertigungen. Alle haben immer ihre Rechtfertigungen. Nie ist jemand "böse".
Mit solchen Leuten wird man auch nicht mittels Vernunft oder Appeasement
fertig. Besetzen und entnazifizieren. Sollen sie ruhig gewalttätig und
militant werden. Wenn Männer dann irgendwann begreifen, dass sie sich in
einem Krieg befinden, ziehen sie vielleicht irgendwann auch in den Krieg -
was diesen binnen geschätzen 35 Minuten beenden wird.
Erst nach dem Holocaust war bei den Juden endgültig Schluß mit lustig. Wenn wir Pech haben, wachen auch viele Männer erst im Deportationszug auf und dann ist es erst mal zu spät.
Es stimmt: Appeasementpolitik funktioniert schon auf dem Schulhof nicht. Und später auch nicht, weil einige den Konflikt eben wollen.
Und dann muss man es eben austragen.
--
...und erlöse uns von dem Bösen.
Neonazis sind blöd weil es Hitler gab
Borat Sagdijev, Wednesday, 19.05.2010, 23:45 (vor 5707 Tagen) @ Mirko
Mir ging es einerseits darum, Seitenhiebe wie “Feminismus ist blöd, weil es militanten Feminismus gibt” den Boden zu nehmen.
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Afrika hat Korruption?
Deutschland ist besser, es hat Genderforschung und bald eine gesetzlich garantierte Frauenquote.
Für sich genommen........
Puffbesucher, Thursday, 20.05.2010, 00:44 (vor 5707 Tagen) @ Borat Sagdijev
bearbeitet von Puffbesucher, Thursday, 20.05.2010, 00:47
sind die Erwägungen nicht gänzlich daneben. Allein durch die Einbeziehung von Gewalt muss nicht gleich eine ganze Idee diskreditiert sein. Die französische Revolution mit ihren Idealen war ja auch gewalttätig. Und wohl auch zu recht, es sei denn, der Adel hätte sich allein für gute Worte bewegt. sind die Erwägungen nicht gänzlich daneben. Allein durch die Einbeziehung von Gewalt muss nicht gleich eine ganze Idee diskreditiert sein. Die französische Revolution mit ihren Idealen war ja auch gewalttätig. Und wohl auch zu recht, es sei denn, der Adel hätte sich allein für gute Worte bewegt. Das Grundgesetz sieht in Artikel 20 IV Gewalt als Mittel zur Verteidigung ihrer Ideale vor. Und auch hier im Forum taucht ja mal ab und an so die eine oder andere Fantasie auf.
Es kommt letztlich darauf an, ob man nur noch mit diesem Mittel weiterkommt und um was für ein Ziel es geht. Aber da liegt natürlich auch die Crux, da jeder sich natürlich gerne auf die Fahne schreibt, das sein Anliegen ganz dolle wichtig und so ist.
Valerie Solanas' Murksfantasien sind so für uns natürlich nicht diskutabel. Danken wir den mitteilungsbedürftigen Spinnern aber dafür, dass sie nicht umhin können, ihre Ideen in Bücher oder Netzseiten zu verbreiten. So ist man(n) wenigstens gewarnt.
--
...und erlöse uns von dem Bösen.
Für sich genommen........
Mirko, Thursday, 20.05.2010, 00:54 (vor 5707 Tagen) @ Puffbesucher
Gehe konform mit dir, außer:
Und auch hier im Forum taucht
ja mal ab und an so die eine oder andere Fantasie auf.
ERSTENS: Kommt sowas hier nicht von "redaktioneller" Seite, also der Forenleitung/Moderation - was aber bei der Mädchenmannschaft der Fall ist. Was die dort schreibt, ist nix weiter als geistige Brandstiftung; sie stellt gewaltbereiten FeministInnen einen Freibrief aus. Sicher, mit der direkten Gewalt hat sie nix zu tun, aber "wir können ja mal drüber diskutieren". Nein, kann man nicht!
ZWEITENS: Wenn Du sowas hier gelesen hast, habe ich etwas überlesen, oder einer meiner Kollegen. Solche Beiträge wandern sofort in Nirwana, sobald die Forenleitung/Moderation darauf aufmerksam wird.
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Wer gegen Monster kämpft, muss achtgeben, nicht selbst zum Monster zu werden - Nietzsche
Für sich genommen........
Puffbesucher, Thursday, 20.05.2010, 02:37 (vor 5707 Tagen) @ Mirko
bearbeitet von Puffbesucher, Thursday, 20.05.2010, 02:40
Gehe konform mit dir, außer:
Und auch hier im Forum taucht
ja mal ab und an so die eine oder andere Fantasie auf.
ERSTENS: Kommt sowas hier nicht von "redaktioneller" Seite, also der
Forenleitung/Moderation - was aber bei der Mädchenmannschaft der Fall ist.
Ja. Aber egal: Für sich genommen waren einige abstrakte Erwägungen nicht falsch. Was die dann daraus als Rechtfertigung basteln wollen, ist dann was anderes.
ZWEITENS: Wenn Du sowas hier gelesen hast, habe ich etwas überlesen, oder
einer meiner Kollegen. Solche Beiträge wandern sofort in Nirwana, sobald
die Forenleitung/Moderation darauf aufmerksam wird.
Ich habe es gelesen und auch drauf geantwortet. Nicht immer mit großer Empörung übrigens
Aber die Überprüfung ergab, dass da einige Beiträge, an die ich mich erinnerte, tatsächlich verschwunden sind. Was natürlich nichts daran ändert, dass es eben solche "Ideen" gibt. Von vielerlei Seite. Und ganz allgemein festgestellt.
Insofern halte ich im übrigen ein Auschwitz nicht für eine Unmöglichkeit von Gestern. Aber wir wollen jetzt nicht zu gesellschaftspolitisch-philosophisch werden...
--
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Für sich genommen........
Müller, Thursday, 20.05.2010, 02:59 (vor 5707 Tagen) @ Puffbesucher
Es gab - und gibt - nach Auschwitz immer wieder Auschwitze, mal im Großen, mal im Kleinen. Ich lese zur Zeit Alexander Bahars "Folter im 21. Jahrhundert: Auf dem Weg in ein neues Mittelalter?" http://www.amazon.de/gp/aw/d.html/ref=redir_mdp_mobile/275-0586520-9631109?a=3423247134
Was die Amis (z.B. die C.I.A.) allein nach '45 an Folter-"Kompetenz" von den Nazis übernommen und umgesetzt haben, ist ungeheuerlich.
Für sich genommen........
Narrowitsch, Berlin, Thursday, 20.05.2010, 06:16 (vor 5707 Tagen) @ Puffbesucher
ZWEITENS: Wenn Du sowas hier gelesen hast, habe ich etwas überlesen,
oder
einer meiner Kollegen. Solche Beiträge wandern sofort in Nirwana,
sobald
die Forenleitung/Moderation darauf aufmerksam wird.
Ich habe es gelesen und auch drauf geantwortet. Nicht immer mit großer
Empörung übrigens![]()
Aber die Überprüfung ergab, dass da einige Beiträge, an die ich mich
erinnerte, tatsächlich verschwunden sind. Was natürlich nichts daran
ändert, dass es eben solche "Ideen" gibt. Von vielerlei Seite. Und ganz
allgemein festgestellt.
Gut. Aber: Die heftigen Formulierungen, wie Rufe nach Hanfkrawatten, richteten sich wesentlich gegen die verlogene Höflichkeit mit der Pudel-und Femikreise böswilligste Verleumdungen, Männerverachtung und Zumutungen in die Öffentlichkeit erbrachen und erbrechen. Eine Provokation gegen eine eifrig geforderte Etikette, die Zivilisation vorgaukelt und Barbarei gegen Kultur, Wissenschaft, Tradition, Demokratie und Menschlichkeit praktiziert oder praktizieren will. Und das ist der Unterschied zwischen hiesigen Schreibern und der Mädchenmannschaft. Zumindest aus den Kommentaren ist gut ablesbar - so meine ich -, dass es einer reihe dieser Weiber nicht um irgendeine Provokation geht, sondern um den Versuch der Rechtfertigung und schöpferischer Anwendung solanaischem Gedankengutes.
Insofern halte ich im übrigen ein Auschwitz nicht für eine Unmöglichkeit
von Gestern. Aber wir wollen jetzt nicht zu
gesellschaftspolitisch-philosophisch werden...
Da habe ich keinerlei Zweifel. Kommt die charismatische Person, die das Volk, wie es einst den Rattenfänger aus Hameln oder Braunau gelang, zu nehmen, dann wunderte mich nichts.
Narrowitsch
--
Extemplo simul pares esse coeperint, superiores erunt-
Den Augenblick, sowie sie anfangen, euch gleich zu sein, werden sie eure Herren sein.
Staatsfeministinnen & Militanz
vt, Thursday, 20.05.2010, 21:28 (vor 5706 Tagen) @ Mirko
Herrlich, fast so gut wie Antikapitalistinnen, die im Mahnwesen arbeiten. Oder Antisexisten, die zum Macho-Massaker aufrufen.
Tja, das kommt bei raus wenn frustrierte Mädchenscheiße in irgendeine Ideologie gegossen wird, damit das Leben irgendeinen Mehrwert genießt. Hauptsache nicht angepaßt, im Rahmen der freiheitl......Cafe Latte - Systemkritikerinnen, am Wochenende mal in der Szenekneipe bei schwarzem Tee alles in Frage stellen. Da gibt´s ja grade in Berlin Ecken, wo frau sich so herrlich alternativ und underground fühlen kann. Iphone an, Sonnenbrille, da formiert sich der Widerstand.
Und dann geht´s ab Montag wieder ab in den Staatsdienst, in die Staatsmedien, auf Eigenheim zuarbeiten. Wie gearbeitet wird, zeigt Gersterkamp. Und die Taz.
Aber gönnen wir ihnen die Uni-Revoluzzer-Zeit. Konzentrieren wir uns lieber auf unsere männlichen Mitbürgen mit Migrationshintergrund. Da brodelt es gewaltig. Nein, keine Xte-Diskussion über Ausländerkriminalität, sondern die Jungs unter die Lupe nehmen "die alles richtig machen". Ausbildung -> Zeitarbeit (wenn überhaupt als "Schwarzkopf", kein Schulabschluss -> niedriglohnsektor. Die Jungs haben richtig gute Laune, insbesonders wenn ihnen irgend ne hässliche Femibratze erklärt, daß sie nicht nur der Herkunft wegen Untermenschen sind oder sie ne Gewerkschaftstante ans Spülbecken verweist.
Kleiner Tipp: Die Väterrechtler sollten ihre Webseiten ruhig mal übersetzen. So türkisch z.B.
Die Französische Revolution war falsch
ajk, Thursday, 20.05.2010, 11:41 (vor 5707 Tagen) @ Puffbesucher
Und sie hatte, wie alle anderen Kommunistischen Bewegungen, den entscheidenden Fehler zu m einen das alle Menschen gleich wären..
Wer Gleichheit erzwingen will, wird zum Totalitären Staat. Und genau das ist geschehen.. Nichts ist öfters in Diktatur und Totalitäre Strukturen gelandet wie "linke weltbefreier".
Freiheit und Gleichheit widersprechen sich.
/ajk
--
Solange du andere fragst, was du "darfst", bist du kein Mann. - Robert
Die Französische Revolution , setzen 5!
Narrowitsch, Berlin, Thursday, 20.05.2010, 17:07 (vor 5706 Tagen) @ ajk
Geschichte entzieht sich Oberlehrern , die gern nach Kriterien "richtig" oder "falsch" Noten vergeben, schon deshalb ist sie wahrhaftig.
Und sie hatte, wie alle anderen Kommunistischen Bewegungen, den
entscheidenden Fehler zu m einen das alle Menschen gleich wären..
Ach, ajk, da hast Du was Feines getippt und nun schiebst einen solchen Unfug nach? Die Egality der Franzosen mit kommunistisch-bolschewistischen Vorstellungen zu vergleichen, ist einfach lächerlich.
Wer Gleichheit erzwingen will, wird zum Totalitären Staat. Und genau das
ist geschehen.. Nichts ist öfters in Diktatur und Totalitäre Strukturen
gelandet wie "linke weltbefreier".
Wer absolutistische Ungleichheit - beispielsweise auf Grund der Geburt - mit Terror vieler Art erzwingen will, erzwingt Verhältnisse, die Kräfte hervorbringen, die im Namen der Gleichheit terroristische Strukturen in Gesellschaften verankern können.
Streben nach absolutistische Ungleichheit- so nenne ich feministische Umtriebe, die jede Frau als Sonne deklariert, um die sich alles andere zu drehen hat. So gesehen, dient auch der Staat den Sonnenköniginnen, die Ungleichheit diktieren. Jeder Mann der sich dem widersetzt, Gleichheit fordert, dient einer humanen Zukunft. Weil er letztlich - nicht auszuschließende- terroristische Bewegungen im Namen der Gleichheit bekämpft.Gleich von welcher Seite des Grabens sie sprießen könnten.
Freiheit und Gleichheit widersprechen sich.
Was für ein Blödsinn! Freiheit und Gleichmacherei widersprechen sich, so wie sich Freiheit und Hunger widersprechen.
/ajk
Narrowitsch
--
Extemplo simul pares esse coeperint, superiores erunt-
Den Augenblick, sowie sie anfangen, euch gleich zu sein, werden sie eure Herren sein.
Es ist schlicht falsch gewesen
ajk, Thursday, 20.05.2010, 19:13 (vor 5706 Tagen) @ Narrowitsch
Geschichte entzieht sich Oberlehrern , die gern nach Kriterien "richtig"
oder "falsch" Noten vergeben, schon deshalb ist sie wahrhaftig.
Das ist vollkommen irrelevant in "politischen Diskussionen"... Die Französische Revolution war falsch, Blutig, Verlogen und Idiotisch.
Und sie hatte, wie alle anderen Kommunistischen Bewegungen, den
entscheidenden Fehler zu m einen das alle Menschen gleich wären..
Ach, ajk, da hast Du was Feines getippt und nun schiebst einen solchen
Unfug nach? Die Egality der Franzosen mit kommunistisch-bolschewistischen
Vorstellungen zu vergleichen, ist einfach lächerlich.
Die Französische Revolution war der Vorläufer dieser ganzen Sache. Es waren die "ersten" die sich auf diese Art gegen alles setzten und alle Töteten die ihnen nicht passten..
Wer Gleichheit erzwingen will, wird zum Totalitären Staat. Und genau
das
ist geschehen.. Nichts ist öfters in Diktatur und Totalitäre Strukturen
gelandet wie "linke weltbefreier".
Wer absolutistische Ungleichheit - beispielsweise auf Grund der Geburt -
mit Terror vieler Art erzwingen will, erzwingt Verhältnisse, die Kräfte
hervorbringen, die im Namen der Gleichheit terroristische Strukturen in
Gesellschaften verankern können.
Was für ein toller, leerer Satz.. Die Französischen Revoluzzer waren schlicht machtgierig und meinten "das Heil" zu bringen. Am Ende bauten sie "das Höchste" auf und stürzten einfach ein. Die Absolutistische Ungleichheit ist gerechter als die Sozialistische Zwangsgleichheit. Und effektiver.
Streben nach absolutistische Ungleichheit- so nenne ich feministische
Umtriebe, die jede Frau als Sonne deklariert, um die sich alles andere zu
drehen hat. So gesehen, dient auch der Staat den Sonnenköniginnen, die
Ungleichheit diktieren. Jeder Mann der sich dem widersetzt, Gleichheit
fordert, dient einer humanen Zukunft. Weil er letztlich - nicht
auszuschließende- terroristische Bewegungen im Namen der Gleichheit
bekämpft.Gleich von welcher Seite des Grabens sie sprießen könnten.
Könige hatten ein bischen mehr Verantwortung als man heutzutage gerne zugeflüstert bekommt. Auch die, welche Freiheit und Gleichheit riefen, wollten nur Macht. Gleichheit aller Menschen ist ein Verbrechen. Gleichheit vor dem Gesetz ist kein Verbrechen. Doch leider wird das vermischt und der Unterschied ignoriert.
Freiheit und Gleichheit widersprechen sich.
Was für ein Blödsinn! Freiheit und Gleichmacherei widersprechen sich, so
wie sich Freiheit und Hunger widersprechen.
Entweder man ist Frei und tut was man will, oder man ist Gleich und tut nur das was alle anderen machen. Entweder jeder zieht an was alle anderen anziehen oder jeder zieht das an was er will. Das ist der Unterscheid zwischen Gleichheit und Freiheit.
Und unterstelle mir nicht das ich Gleichheit mit Gleichheit vor der Rechtsprechung vermische.
/ajk
--
Solange du andere fragst, was du "darfst", bist du kein Mann. - Robert
Es ist schlicht falsch gewesen
Narrowitsch, Berlin, Thursday, 20.05.2010, 19:50 (vor 5706 Tagen) @ ajk
Nein, ich werde hier keine Debatte zur französischen Revolution führen, zumal differenzierte Betrachtung historischer Ereignisse vermutlich nicht zu Deinen Stärken zählen. Nur soviel:
Könige hatten ein bischen mehr Verantwortung als man heutzutage gerne
zugeflüstert bekommt.
Das ist wohl wahr. Doch die Degenaration nicht nur des Königtums, sondern großer Teile des Adels, namentlich und sonderlich in Frankreich, rechtfertigt in meinen Augen den Umsturz. Nur saufen, vögeln, prunken - auf anderer Leute Kosten- entzieht jeder macht die Legitimation.
Es ist ja kein Zufall, dass die "Revolution" nicht nach - sagen wir Preußen- übersprang.
Auch die, welche Freiheit und Gleichheit riefen,
wollten nur Macht.
Aha, was Du nicht sagst.
Gleichheit aller Menschen ist ein Verbrechen.
Gleichheit aller Menschen, wie Du sie hier verstehen willst, hat mit dem Wollen der meisten "Revolutionären" nichts zu schaffen. Gerade dies monieren ja Femis. Und nicht nur die.
Gleichheit vor dem Gesetz ist kein Verbrechen.
Darum ging es auch damls schon.
Doch leider wird das vermischt und der Unterschied ignoriert.
Wer vermischt? Und wozu? Das ist die Frage.
Entweder man ist Frei und tut was man will, oder man ist Gleich und tut
nur das was alle anderen machen. Entweder jeder zieht an was alle anderen
anziehen oder jeder zieht das an was er will. Das ist der Unterscheid
zwischen Gleichheit und Freiheit.
Aha, bisschen schlicht gestrickt. Aber bitteschön.
Und unterstelle mir nicht das ich Gleichheit mit Gleichheit vor der
Rechtsprechung vermische.
Jetzt , wo du es sagst, werde ich es nie wieder tun.
Paar Bücher in Sachen Revolution - nicht nur der französischen - könnten Dir vielleicht nicht schaden.
Achso, und unterstelle mir nicht, ich hätte was für Gleichmacherei übrig.Oder für blutige Revolutionen.
/ajk
Narrowitsch
--
Extemplo simul pares esse coeperint, superiores erunt-
Den Augenblick, sowie sie anfangen, euch gleich zu sein, werden sie eure Herren sein.
Die Französische Revolution war falsch
Puffbesucher, Thursday, 20.05.2010, 18:55 (vor 5706 Tagen) @ ajk
bearbeitet von Puffbesucher, Thursday, 20.05.2010, 19:15
Die Französische Revolution war falsch
Und sie hatte, wie alle anderen Kommunistischen Bewegungen,(...)
*lol*
Alfred Tetzlaff im Netz. Man sieht, wie begierig überall das linke Feindbild gesucht, herbeigezetert und aufgeschnappt wird. Vollkommen überdreht.
Sich so in etwas reinsteigern und verrennen ist psychisch ungesund.
--
...und erlöse uns von dem Bösen.
Die Französische Revolution war falsch
ajk, Thursday, 20.05.2010, 19:15 (vor 5706 Tagen) @ Puffbesucher
Die Französische Revolution war falsch
Und sie hatte, wie alle anderen Kommunistischen Bewegungen,(...)
*lol*
Alfred Tetzlaff im Netz. Man sieht, wie begierig überall das linke
Feindbild gesucht, herbeigezetert und aufgeschnappt wird. Vollkommen
überdreht.
Soso... Und links sassen die Jakobiner, rechts sassen die anderen.. Seitdem gibt es "links" und "rechts" bei den Politischen Richtungen.
Zerstörung von Hierarichen, der Kirche, des Bürgeradels, terrorherrschaft, massenmord an politischen Gegnern und schliesslich mündete alles in einer Diktatur von Napoleon die ganz Europa in den Krieg stürzte..
Klingt klassisch nach demselben..
/ajk
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Solange du andere fragst, was du "darfst", bist du kein Mann. - Robert
Die Französische Revolution war falsch
Puffbesucher, Thursday, 20.05.2010, 19:18 (vor 5706 Tagen) @ ajk
Soso... Und links sassen die Jakobiner, rechts sassen die anderen..
Seitdem gibt es "links" und "rechts" bei den Politischen Richtungen.
Ist mir bekannt. Sie wurden dahin mit ihren Ideen und Anregungen eben platziert. Das ändert nichts an der Legitimität der Revolution. Nicht zuletzt deswegen kannst du dich überhaupt als Teil des Souveräns fühlen.
Und rechts saßen ja schon immer die A....
--
...und erlöse uns von dem Bösen.
Die Französische Revolution war falsch
Puffbesucher, Thursday, 20.05.2010, 20:09 (vor 5706 Tagen) @ ajk
bearbeitet von Puffbesucher, Thursday, 20.05.2010, 20:12
Zerstörung von Hierarichen, der Kirche, des Bürgeradels, terrorherrschaft,
massenmord an politischen Gegnern und schliesslich mündete alles in einer
Diktatur von Napoleon die ganz Europa in den Krieg stürzte..
Also was du für Bögen schlägst und das alles system-immanent auf "das Linke" zurückführen willst, entspringt ersichtlich dem Wunsch, alles Unbill dieser Welt auf dieses eine Feindbild zu verorten. Was du bemängelst, sind unter anderem die Durchsetzungserscheinungen, willst dies dann aber gleich wieder als Beleg des grundsätzlich Verwerflichen der Ziele benutzen. So geht es nicht.
Die Schafotts sind landesweit ja auch schon seit einiger Zeit außer Betrieb. Trotz des Bekenntnisses zu den besagten Idealen, mit denen damals angetreten wurde.
Übrigens bekam die frz. Revolution auch einen mächtigen ideologischen Anschub von zurückkehrenden französischen Soldaten aus den USA, die die dortigen Ideen dann in ihr Heimatland brachten. Hoffentlich sind die USA jetzt nicht auch alle links und die Unabhängigkeitserklärung falsch. Dann die gewaltsamen Aufstände gegen die Mutterländer, Sezessionskrieg und dann die ganzen Indianermorde... oha 
Bei dir weiß man ja nie.
P.S. ich überlasse dir ausdrücklich das letzte Wort, ich sage also vorab, dass ich hierzu nichts mehr schreiben werde. Einfach keinen Bock, vor allem, da ich weiß, dass wir nicht "zusammenkommen". Niemals. Und ich habe nun alles Wesentliche von meiner Warte aus gesagt.
Du bist verrannt in ein geistiges Bollwerk, eigentlich wie Feministinnen, nur mit anderem Inhalt. Und ich denke - ganz wertneutral - da ist dann nichts zu machen. Die haben ihren Sparren, an denen sie sich abarbeiten wollen und du (und deine geistigen Kollegen) deinen.
Ob man damit wirklich das ersehnte geistige Gleichgewicht findet oder ob so etwas nicht nur ein geistiges Surrogat für tieferliegende, nicht erfüllte Bedürfnisse darstellt, ist dann wieder ein anderes Feld...
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...und erlöse uns von dem Bösen.