Wieviel «Gleichberechtigung» verträgt das Land?

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"Männer fühlen sich als Opfer der Emanzipation"

Gobelin, Wednesday, 19.05.2010, 00:27 (vor 5708 Tagen)

Im Kampf um Gleichberechtigung zwischen Mann und Frau formiert sich eine neue Kraft, die radikal Partei ergreift für Männer. Dutzende Bewegungen sind in den vergangenen Jahren entstanden, Männer, die sich als Opfer einer einseitigen Frauenpolitik sehen.

http://www.derwesten.de/nachrichten/politik/Maenner-fuehlen-sich-als-Opfer-der-Emanzipation-id2997448.html

"Männer fühlen sich als Opfer der Emanzipation"

callahan, Wednesday, 19.05.2010, 00:47 (vor 5708 Tagen) @ Gobelin

Männer fühlen sich bitte schön nicht nur als Opfer der Emanzipation, Männer SIND Opfer der Emanzipation, ober besser gesagt des Femi-Faschismus. Es ist gut, dass sich langsam Widerstand regt gegen die Genderdiktatur, wenngleich der Widerstand nach wie vor leider nur zarte Blüten trägt.

Zum Artikel selber: SozialforscherIN Monika GoldmännIN kann es natürlich nicht lassen, wieder das übliche Totschlagsargument hervorzukramen: "...Nicht für den Mann, sondern gegen die Frau"

Können die ganzen Femi-VertreterINNEN nicht langsam mal einsehen, dass es vollkommen legitim ist, dass sich auch mal eine Interessensvertretung zugunsten der Männer gründet ???

"Männer fühlen sich als Opfer der Emanzipation"

Flachglaser @, Wednesday, 19.05.2010, 01:07 (vor 5708 Tagen) @ callahan

Können die ganzen Femi-VertreterINNEN nicht langsam mal einsehen, dass es
vollkommen legitim ist, dass sich auch mal eine Interessensvertretung
zugunsten der Männer gründet ???

Schön, dass du das Wort einsehen verwendest, denn verstanden haben die ganz genau. Aber letztlich geht es darum, ihre Pfründe zu sichern. Die sind in Gefahr, da tut man sich halt mit dem Einsehen schwer.

"Männer fühlen sich als Opfer der Emanzipation"

Eugen, Wednesday, 19.05.2010, 01:38 (vor 5708 Tagen) @ Gobelin

Im Kampf um Gleichberechtigung zwischen Mann und Frau formiert sich eine
neue Kraft, die radikal Partei ergreift für Männer. Dutzende Bewegungen
sind in den vergangenen Jahren entstanden, Männer, die sich als Opfer einer
einseitigen Frauenpolitik sehen.


Den untenstehenden Kommentar habe ich dort für den Herrn Müßle hinterlassen. Vielleicht wird er ja ganz gerne vom Feminat geknechtet. Mein Geschmack ist das nicht.

Gruß, Eugen

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Hallo Herr Müßle,

ich bin nicht zufrieden mit dem, was Sie aus meinen Interviewantworten gemacht haben.
1. Ich habe ausdrücklich betont, dass ich sehr dafür bin, sich zu emanzipieren. Es ist somit unsinnig zu schreiben, Männer fühlten sich als Opfer der Emanzipation. Woher wissen Sie das? Glauben Sie, Emanzipation sei eine reine Frauensache?
2. Ich habe Ihnen auch ausdrücklich gesagt, dass wir keine Männerbündler sind, sondern Männerrechtler. Offenbar verstehen Sie nicht, was der Unterschied ist.
3. Auch habe ich Ihnen gesagt, dass wir nicht gegen "vermeintliche" feministische Privilegien kämpfen. Wir kämpfen gegen ganz konkrete Benachteiligungen von Männern. Aber vielleicht sehen Sie den Zwangsdienst für Männer ja als ein männliches Privileg.
4. Und schließlich frage ich mich, wie Sie dazu kommen, männerrechtliche Positionen ausgerechnet von einem Feministen, von Herrn Gesterkamp kommentieren zu lassen.

Dr. Eugen Maus
Vorstand, MANNdat e.V.

http://www.derwesten.de/nachrichten/politik/Maenner-fuehlen-sich-als-Opfer-der-Emanzipation-id2997448.html

Gesterkamp und Co. leisten hervorragende Arbeit - Kommunikation gratis, unbezahlbar.

Müller, Wednesday, 19.05.2010, 02:01 (vor 5708 Tagen) @ Gobelin

Es wird ihnen nicht gelingen, dass Thema Jungs- und Männerrechte zu kapern. Vielleicht kurze Zeit - bis zu dem Zeitpunkt, an dem mehr und mehr Männer (verlogene) Infos über uns bekommen, Interesse entwickeln und schließlich schnell die Diskrepanz zwischen dem von Gesterkamp und Co. verzapften Bullshit und der tatsächlich erlebten Realität bemerken.

Sie werden sich mit ihren Problemen in gesterkampschen Lila-Laune-Luftschlösschen nicht wiederfinden und mehr suchen - und finden.

Gäbe es nur die "klassische" Öffentlichkeit, sähe das gewiss anders aus. Wir haben aber "Öffentlichkeit 2.0"

Locker sehen: Wir siegen!

TZone, Wednesday, 19.05.2010, 02:53 (vor 5708 Tagen) @ Eugen

kT

Gesterkamp und Co. leisten hervorragende Arbeit - Kommunikation gratis, unbezahlbar.

Puffbesucher, Wednesday, 19.05.2010, 03:39 (vor 5708 Tagen) @ Müller
bearbeitet von Puffbesucher, Wednesday, 19.05.2010, 03:46

Es wird ihnen nicht gelingen, dass Thema Jungs- und Männerrechte zu kapern.

Bist du sicher? Im Internet liest sich ja manches ganz gut - aber sonst?

Was nützt es, wenn junge (und ältere) Männer ihren berechtigten Ärger im Internet zurücklassen und teils hervorragende Analysen darlegen, wenn die große Politik doch immer noch von den üblichen Verdächtigen betrieben wird?

Nichts.

Früher haben die Männer geschwiegen (jedenfalls im öffentlichen Raum). Jetzt ärgern sie sich in Foren rum, sind also nicht unbedingt leise, bewirken so aber nichts, weil das Engagement immer noch nicht auf das Betätigen der Schalthebel zielt.

Oder wer aus "unseren Reihen" in der Politik ist denn zu finden, der ernsthaft und definitiv unsere Sache vertritt? Also mir fällt keine(r) ein. Dabei gibt es männerpolitische Aktionen und Ärger von unten ja nicht erst "seit gestern". Warum ist bislang keiner von den Empörten, die man im Internet so liest, mal etwas weiter oben in der Entscheidungshierarchie der Politiklandschaft aufgetaucht? Und ist das nicht irgendwie auch bezeichnend, dass dem nicht so ist? Oder kommen sie gar nicht erst hoch? Das glaube ich irgendwie nicht... Ich vermute, es fehlt das konkrete Engagement.

Fazit: Es könnte wieder schiefgehen. Und den Schuh müssen sich dann die Masse der Männer auch zu einem guten Teil selbst anziehen.

--
...und erlöse uns von dem Bösen.

"Locker sehen: Wir siegen!"

__V__, Bavaria, Wednesday, 19.05.2010, 04:22 (vor 5708 Tagen) @ TZone

Ich find, der Beitrag von Eugen liest sich locker:
Kurz und prägnant, mit einem Schuss Ironie.

Und in den Schoß wird uns "der Sieg" auch nicht fliegen, find ich ;) ...

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Antifeminismus [image]
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Gesterkamp und Co. leisten hervorragende Arbeit - Kommunikation gratis, unbezahlbar.

__V__, Bavaria, Wednesday, 19.05.2010, 04:58 (vor 5708 Tagen) @ Puffbesucher

Was nützt es, wenn junge (und ältere) Männer ihren berechtigten Ärger im
Internet zurücklassen und teils hervorragende Analysen darlegen, wenn die
große Politik doch immer noch von den üblichen Verdächtigen betrieben
wird?

Zugang zu den eigenen Gefühlen entwickeln oder entdecken, ... _Das wird es bringen.
Okay, ich schließe hier von mir auf andere. So wusste ich damals gar nicht was mit mir los ist, bevor ich mich nach langer Suche endlich in's Thema eingefunden hab und hier gelandet bin. Aber ich denke mal, dass ist ein ganz normaler Weg gewesen.

Und mit "Öffentlichkeit 2.0" trifft @Müller voll in's Schwarze!!!

Früher haben die Männer geschwiegen ...

Früher waren die Männer schlecht informiert.

Jetzt ärgern sie sich in Foren rum, sind also nicht unbedingt leise,
bewirken so aber nichts, weil das Engagement immer noch nicht auf das
Betätigen der Schalthebel zielt.

Aber es ist ein weiterer Schritt (Forum rumärgern), Energie für weiteres Engagement zu entwickeln. Ärger, der sich in Wut wandelt, setzt Energie frei. Und die Orientierungslosigkeit verschwindet durch konkrete Ziele.

Oder wer aus "unseren Reihen" in der Politik ist denn zu finden, der
ernsthaft und definitiv unsere Sache vertritt? Also mir fällt keine(r) ein.
Dabei gibt es männerpolitische Aktionen und Ärger von unten ja nicht erst
"seit gestern".

Doch, erst seit "gestern".

Denn bedenke, "vorgestern" hatte die Frauenbewegung auch ihre Berechtigung! Und -war- genau deshalb so extrem erfolgreich, nachdem ein paar politische Versager_innen diese Berechtigung zu ihren Zwecken nutzten.

Warum ist bislang keiner von den Empörten, die man im
Internet so liest, mal etwas weiter oben in der Entscheidungshierarchie der
Politiklandschaft aufgetaucht?

Weil "sie" eben erstmal in der Öffentlichkeit überhaupt auftreten, bevor "sie" sich in die Politik schleichen.

Und man darf nicht vergessen, dass sich auch Frauenthemen erst langsam von unten nach oben durchgewühlt haben.

Und ist das nicht irgendwie auch
bezeichnend, dass dem nicht so ist? Oder kommen sie gar nicht erst hoch?
Das glaube ich irgendwie nicht... Ich vermute, es fehlt das konkrete
Engagement.

Ich glaube, dass Politiker eine bestimmte Persönlichkeit haben, die sich z.B. auf "Macht" fixiert. Also wird kein Männerechtler von unten nach oben durchschießen, sondern nur bestimmte Themen, und dann von diesen Politikern entweder übernommen oder nicht.

Fazit: Es könnte wieder schiefgehen. Und den Schuh müssen sich dann
die Masse der Männer auch zu einem guten Teil selbst anziehen.

Das taten, tun, und werden sie tun, so oder so. Mit Verantwortung, oder auch ohne. Denkst du nicht?

Ich denk, wer hier liest, fängt an, Verantwortung vorallem für sich selbst zu tragen, aus rein ökonomischen Gründen. Das Forum setzt sozusagen einen Samen.
Und das Schöne dabei: ich finde, es gibt hier herzlich wenig politische Persönlichkeiten im Sinne von "was interessiert mich mein Geschwätz von gestern".

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"Männer fühlen sich als Opfer der Emanzipation"

Max Aram, Wednesday, 19.05.2010, 12:43 (vor 5708 Tagen) @ callahan

Können die ganzen Femi-VertreterINNEN nicht langsam mal einsehen, dass es
vollkommen legitim ist, dass sich auch mal eine Interessensvertretung
zugunsten der Männer gründet ???

Nein.

a) Frau "Kann ich nicht" wohnt bekanntlich in der "Will ich nicht"-Straße.
b) Wenn es keine Frauenfeindlichkeit mehr gibt muss sie erfunden werden - sonst wird Frau Schw.... zur Hartz IV-EmpfängerIn. Oh je oh je...

b) gilt übrigens für alle Interessenverbände, die sich selbst überlebt haben. Das würde uns übrigens nicht anders gehen, sobald wir anfingen mit unserem Problem Geld zu verdienen.

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