Die vergessenen (männlichen) Opfer Mexikos
Amnesty International schreibt:
Frauenmorde in Mexiko, Genitalverstümmelungen in Afrika, Vergewaltigungen im eigenen Wohnzimmer - auf der ganzen Welt werden Frauen Opfer männlicher Gewalt. Diese Gewalt spielt sich oft im Verborgenen ab, vielfach gehen die Täter straffrei aus. ....
http://www.amnesty.de/umleitung/2005/deu07/033?lang=de%26mimetype%3dtext%2fhtml
Im Westen nichts neues. Was mir aber in die Augen sprang sind die "Frauenmorde in Mexiko". Ihr habt sicher schon von Ciudad Juárez gehört, bekannt geworden in Deutschland als das ultimative "Frauengrab" und reichlich durchgegendert in den Medien:
Zitat aus:
http://www.mujeresdejuarez.org/enaleman.htm
-----
Stopp der Straflosigkeit: Nicht eine Tote mehr!
„Die Frauenmorde von Ciudad Juárez, Chihuahua, gehen weiter. Über 420 Frauen sind seit 1993 ermordet worden und mehr als 600 verschwunden. Das Klima von Gewalt und Straflosigkeit wächst, ohne dass bis zum heutigen Tag konkrete Aktionen unternommen wurden, um dieser Situation ein Ende zu bereiten“, informiert „Nuestras Hijas de Regreso a Casa“, eine Non-governmental Organisation (NGO) aus Ciudad Juárez.
Lasst uns unsere Stimmen vereinen: Schluss mit den Verbrechen! Schluss mit der Gleichgültigkeit!
Jede Woche verschwindet in Ciudad Juárez mindestens eine Frau, und es wird nie wieder etwas von ihr gehört, es sei denn, ihre Entführer entscheiden sich dafür, ihren leblosen und offensichtlich brutal gefolterten und ermordeten, wüst vergewaltigten und manchmal verstümmelten, manchmal verbrannten Körper verschwinden zu lassen. Es ist ein schrecklicher Schmerz für diese Gesellschaft. Gibt es nichts, was diejenigen, die etwas dagegen unternehmen könnten, dazu bewegt, aktiv zu werden?
Weder die Verzweiflung und Angst der Familien, mit der Unsicherheit leben zu müssen, ob ihre Töchter, die das Haus verlassen, auch zurückkehren werden, noch die fast 420 Morde und über 600 Vermissten lösen die Bereitwilligkeit aus, diese Taten unter Kontrolle zu bekommen.
----
Auch AI gibt ihren Senf dazu:
In den nordmexikanischen Städten Ciudad Juárez und Chihuahua wurden in den letzten zwölf Jahren fast 400 Frauen und Mädchen ermordet. Mindestens ein Drittel von ihnen hat vor ihrem Tod massive sexuelle Gewalt erlitten. Die zuständigen Behörden verschleppten jahrelang die Ermittlungen zu dieser Mordserie. Für amnesty international kommt dieses Verhalten einer stillschweigenden Duldung gleich.
Tagelanges Martyrium
Viele der Frauen und Mädchen wurden entführt, tagelang gefangen gehalten und gequält, erniedrigt und sexuell gefoltert, bevor man sie strangulierte oder brutal erschlug. Ihre Leichen wurden oft erst Monate oder Jahre später hinter Müllbergen oder in menschenleeren Gegenden am Stadtrand aufgefunden. Viele der ermordeten oder „verschwundenen“ Frauen und Mädchen arbeiteten in der Nähe der US-Grenze in so genannten Maquiladoras. Das sind Fabriken, die von ausländischen Firmen errichtet werden, um das niedrige Lohnniveau auszunutzen.
Erste Erfolge der ai-Kampagne
In den letzten Monaten wurden die mexikanischen Behörden mit Appellbriefen aus aller Welt – darunter auch aus Deutschland – überschwemmt: Zahlreiche Menschen solidarisierten sich mit den Familien der Opfer und forderten die mexikanische Regierung auf, endlich umfassend gegen die brutalen Frauenmorde vorzugehen. Viele erhielten Antwortschreiben der mexikanischen Behörden, in denen versichert wurde, dass die mexikanische Regierung die Gewalt in Ciudad Juárez und Chihuahua effizient bekämpfe und dass die meisten Täter im Gefängnis säßen.
...
Aus:
http://www.amnesty.de/umleitung/2005/deu07/033?lang=de%26mimetype%3dtext%2fhtml
So, wie es aussieht, sind die meisten Opfer also weiblich, richtig? Tja, ihr ahnt es wahrscheinlich schon.. dem ist mitnichten so! Die Zahl der ermordeten Frauen ist ZEHNMAL niedriger als die der Männer!
Zitat aus:
http://www.grass-roots-press.com/2010/05/12/3615/
.... the killings of women were occurring in Juárez in the 1990s and beyond, and during the same time period that these murders began to be noticed and reported in the local and later in the international media…during the same time period, nearly 10 times that number of men were murdered. And the killings of these men were treated with the same impunity as the killings of women. These numbers are not mysterious. They are available from both official and media sources and I’ve posted a bare outline of them below. Basically, for all the years between 1993 and 2007, the total number of murders in Juárez hovered between 200 and 300. And during those years, the percentage of those victims who were women ranged from 8% to 16% and averaged 12% percent of the total over the course of those 14 years. ....
Übersetzung:
----
In dem selben Zeitraum als die Morde in Juárez an Frauen in den 90ern und auch später bekannt wurden, und auch darüber in den lokalen und internationalen Medien berichtet wurde.. im selben Zeitraum wurden fast 10 Mal so viele Männer (in Juárez) ermordet. Und die Morde an den Männern wurden genausowenig (von den Behörden) verfolgt wie die Morde an den Frauen. Diese Zahlen sind nichts mysteriöses. Es sind Zahlen von offiziellen Stellen und aus den Medien, und hier (auf der gelinkten website) aufgelistet.
Kurz: in den Jahren zwischen 1993 und 2007, Mörderrate in Juárez betrug zwischen 200 und 300 Morden jedes Jahr. Und (nur) 8% bis 16% der Opfer waren weiblich. Insgesamt sind 12% der Mordopfer in den letzten 14 Jahren weiblich gewesen.
----
Noch mehr hier:
http://www.newspapertree.com/features/259-ciudad-ju-aacute-rez-has-male-murder-victims-too
Habe keine Zeit dies alles zu übersetzen, nur mal das Wichtigste:
Unlike the murders and disappearances of men, the women's cases have been broadly covered in the media, spurred numerous lawsuits, and led to the creation of at least seven non-governmental organisations that follow the issue.
To date, at least nine books have been written about the murders of the women in Ciudad Juárez, and there are six video and film documentaries and six theatre plays.
”We do not at all deny the importance of the dead and disappeared women, but the question remains: why don't the cases involving men deserve attention?” said Arbello
Übersetzung:
----
Im Gegensatz zu den Morden an Männern, erfuhren die weiblichen Fälle breite Berichterstattung von den Medien, Gerichtsverfahren wurden deswegen eingeleitet und mindestens sieben Nichtregierungsorganisationen wurden gegründet um sich der Sache anzunehmen.
Bis dato wurden mindestens neun Bücher über die Frauenmorde in Ciudad Juárez geschrieben, sechs Film- und Videodokumentationen und sechs Theaterstücke.
"Wir wollen die Wichtigkeit der Ermodeten und Verschleppten Frauen nicht leugnen, aber die Frage bleibt: Wieso erfahren die männlichen Opfer nichts die selbe Aufmerksamkeit?" sagte Arbello.
----
Und hier der durchgegenderte Quark
Trotz dieser Zahlen und Fakten wird in Europe unaufhörlich gegendert zu diesem Thema:
![[image]](http://www.oeku-buero.de/files/Bilder/Kampagnen/Frauenmorde/Poster.jpg)
----
Der Frauenmord (Feminizid) ist die wohl grausamste Art der Gewalt gegen Frauen. Die Ermordung von Frauen ist ein gravierendes Problem, besonders (aber nicht nur) in Mexiko – mit dem emblematischen Fall der Grenzstadt Ciudad Juárez – und in den mittelamerikanischen Ländern. Seit allerdings auch anderenorts Angehörige und Frauenorganisationen ihre Stimme gegen dieses Verbrechen und dessen völlige Straflosigkeit erheben, welche in den meisten Fällen die Mörder schützt, wurde deutlich, dass das Phänomen weit jenseits dieser Region verbreitet ist.
Vor zwei Jahren verabschiedete das Europäische Parlament eine Entschließung zu den Frauenmorden in Mexiko und Mittelamerika und zur Rolle der Europäischen Union bei der Bekämpfung dieses Phänomens. Die Resolution unterstrich die staatliche Verantwortung für Prävention, Strafverfolgung und Abschaffung von Gewalt gegen Frauen und gab den Anstoß für eine Reihe gesetzgeberischer Initiativen zur Beendigung der Straflosigkeit in Lateinamerika. Zudem stellte die Resolution eine Liste von Forderungen an die Europäischen Institutionen zum Kampf gegen Frauenmorde auf. Die EU verfügt durchaus über zahlreiche Möglichkeiten der Einflussnahme und Unterstützung; was fehlt, ist oftmals eine Bekräftigung des politischen Willens.
Das Mandat der derzeitigen EU-Kommission geht zu Ende. Die künftige EU-Kommission sollte ihre Amtszeit mit eindeutig definierten und so schnell wie möglich zu erfüllenden Aufgaben antreten. Zudem wird Schweden in Kürze die EU-Ratspräsidentschaft an Spanien übergeben, dessen Regierung für die Organisation des kommenden EU-Lateinamerika/Karibik (EU-LAK) Gipfels zuständig ist. Dieser wird am 18. Mai 2010 in Madrid stattfinden. Ziel der Konferenz ist die Ausarbeitung einer klaren Strategie mit dem Ziel, das Thema der Frauenmorde auf die Tagesordnung des Gipfels zu setzen.
---
Aus:
http://www.greens-efa.org/cms/default/dok/312/312158.keine_weiteren_frauenmorde@en.htm
---
Die Informationsrundreise zum Thema Frauenmorde in Oaxaca wird vom Öku-Büro München organisiert. Sie findet statt im Rahmen der Kampagne „Ni una más - Die Frauenmorde in Mexiko stoppen!", die mit Unterstützung des Diakonischen Werkes durchgeführt wird.
Termine
19.01. München
20.01. Salzburg
21.01. Heidelberg
22.01. Münster
23.01. Marburg
24.01 Leipzig
25.01 Kiel
26.01 Bremen
27.01 Bielefeld
28.01 Kassel
31.01 Berlin
Förderung durch das Kulturreferat der LH München
----
Aus:
http://www.oeku-buero.de/frauenmorde-in-mexiko.html
----
Entführt, vergewaltigt, gefoltert, ermordet - mehr als 100 Frauen kamen in den letzten Jahren in Mexiko auf bestialische Weise ums Leben. Aufgeklärt werden die Fälle selten, immer wieder gibt es Justizpannen, die Hintergründe bleiben im Dunkeln. Jetzt muss sich der Staat vor einem internationalen Gericht verantworten.
---
Aus:
http://www.welt.de/politik/article3614595/Grausige-Frauenmorde-Mexiko-muss-vor-Gericht.html (interessant die Kommentare!)
Und natürlich Amnesty:
http://www.amnesty.de/umleitung/2004/deu05/030?lang=de%26mimetype%3dtext%2fhtml
AI hat da ihr Steckenpferd gefunden. Kein einziges Wort für die enorme Anzahl an männlichen Opfern! Über 80 der Mordopfer sind Männer. Naja, wen kümmern die schon? Je weniger Männer, desto weniger ist vom Tätergeschlecht übrig!
Insbesondere die "Hilfs"-und "Menschen"rechtsorganisationen gehen besonders zynisch ans Werk und erwähnen den Eindruck als ob nur Frauen sterben. Ekelhaft.
Menschenleben ist scheiss egal, so lange es männlich ist. Wie kann man nur bei einer Menschenrechtsorganisation arbeiten und so ein Apartsheidsweltbild haben.
Und hier der durchgegenderte Quark
Über 80
Soll natürlcih 80% heissen.
Die vergessenen (männlichen) Opfer Mexikos
"Wir wollen die Wichtigkeit der Ermodeten und Verschleppten Frauen nicht
leugnen, aber die Frage bleibt: Wieso erfahren die männlichen Opfer nichts
die selbe Aufmerksamkeit?" sagte Arbello.
Wir sind in deren Augen nichts wert. Vermutlich haben wir es sogar verdient.
In diesem Zusammenhang, Zitat Kurti:
Auf diese Art entsteht über kurz oder lang die nächste Generation der WGVDL-Mitschreiber.
Was, nur Forenmitschreiber? Ich weiß nicht, ob das die Lösung ist, bislang sehe ich durch Forenbeiträge keine wirksame Zügelung dieser Irrenhäusler. Oder soll das hier so lange dauern wie bei der Evolution und nach 13.0000 Jahren ist dann endlich Schluß?
Die Geschichte zeigt, dass das auch schneller geht.
--
...und erlöse uns von dem Bösen.
Den Männern geht's wohl noch zu gut
Auf diese Art entsteht über kurz oder lang die nächste Generation der
WGVDL-Mitschreiber.
Was, nur Forenmitschreiber? Ich weiß nicht, ob das die Lösung ist, bislang
sehe ich durch Forenbeiträge keine wirksame Zügelung dieser Irrenhäusler.
Die Männer sind noch viel zu blind und viel zu dumm.
Ernsthaft wird sich wohl nur dann etwas ändern, wenn die Apartheid zu bunt getrieben wird - z.B. ein neues Haiti, nur statt dass Männer wegen einem Sack Reis erschossen werden, "Präventivmaßnahmen" getroffen werden, wie z.B. transport in ein Auffanglager..und dann...
Zu ihrem eigenen Schutz natürlich, und damit auch die Frauenundkinder geschützt werden.
Manchmal frage ich mich, wieso ich mich eigentlich aufrege. Klar, Propaganda-Tiraden wie FUK (frauenundkinder) treiben mich zwar zur Weißglut, aber...
Sind Männer es überhaupt wert? Vielleicht sollte ich nur für mich selbst kämpfen und meine Geschlechtsgenossen komplett vergessen. Wer so dumm ist, hat es vielleicht ganz einfach verdient. Andererseits ist der Geschlechtsrassismus insbesondere von AI und co so ekelhaft, so zynisch, wie sie das Leid in ärmeren Regionen für ihre Ideologiespielchen so schamlos ausnutzen.. diese Doppelzüngigkeit.. nein, ich kann da einfach nicht die Klappe halten.
Die vergessenen (männlichen) Opfer Mexikos
In diesem Zusammenhang, Zitat Kurti:
Auf diese Art entsteht über kurz oder lang die nächste Generation der
WGVDL-Mitschreiber.
Was, nur Forenmitschreiber? Ich weiß nicht, ob das die Lösung ist, bislang
sehe ich durch Forenbeiträge keine wirksame Zügelung dieser Irrenhäusler.
Oder soll das hier so lange dauern wie bei der Evolution und nach 13.0000
Jahren ist dann endlich Schluß?Die Geschichte zeigt, dass das auch schneller geht.
Ich muss Dir teilweise Recht geben. Forum schreiben löst keinen amerikanischen Unabhängigkeitskrieg und keine russische Oktoberrevolution aus.
Aber: Ich glaube fest an das Prinzip: Steter Tropfen höhlt den Stein. Ich glaube fest daran, dass wir mit diesem Forum bereits das Bewusstsein unzähliger Männer im deutschen Sprachraum verändert haben. Männer, die danach nicht mehr so leicht feministische Lügen schlucken. Und im Alltag dementsprechend handeln. Männer, die sich zunächst einmal sehr gut die Risiken durch den Kopf gehen lassen, ehe sie eine Beziehung zu einer Frau eingehen.
Erkundige Dich mal bei Rainer bezüglich der Zugriffszahlen aufs Forum.
Ich glaube fest, dass wir so eine Art "schleichende, positive, geistige Seuche" sind.
Kurti, heute mal ganz pathetisch
Die vergessenen (männlichen) Opfer Mexikos
Erkundige Dich mal bei Rainer bezüglich der Zugriffszahlen aufs Forum.Ich glaube fest, dass wir so eine Art "schleichende, positive, geistige
Seuche" sind.Kurti, heute mal ganz pathetisch
Den "Normalbürger" wirst du hier eher nicht erreichen, denke ich.
Auch kann es mancher FeministIn vielleicht helfen, sich schon
mal ihre Gegenargumentation zu stricken.
Andere werden sich evtl. auch durch gewisse Beiträge abschrecken lassen und anschliessend ins Gesterkamphorn blasen.