Beginenhof in Gelsenkirchen
Gut die Hälfte der Wohnungen sind bereits belegt. Für Rainer W. Kolodziey, Vorstand der Gemeinnützige Siedlungs- und Wohnungsbaugenossenschaft Senne (GSWG) zeigt die frühe Nachfrage, „dass Unternehmen aufgefordert sind, Wohnraum zu schaffen, der sich an den Bedürfnissen orientiert. Dafür ist dann auch ein Markt vorhanden.“
Wäre für so was ein "Markt" vorhanden, dann bräuchte das Projekt keine öffentliche Förderung bzw. gemeinnützige Institutionen.
Ein Vermieter hat keinen Mehrwert davon, wenn weibliche "Bedürfnisse" befriedigt werden, er kann deswegen ja kaum eine Mieterhöhung durchsetzen, wenn solche Projekte schon öffentlich querfinanziert werden müssen oder nur im Non-Profit-Bereich realisierbar sind.
Außerdem begibt er sich der Verfügungsgewalt über sein Eigentum, wenn er Mietverträge beschließt, die weiblichen Mietern für alle Zeit ein männerfreies Umfeld garantieren. Zudem schließt er die Hälfte seiner potentiellen Mieter aus, verkleinert somit selbst die Nachfrage und das senkt mittelfristig nun mal auch die Preise. So blöd ist kein Geschäftsmann. Außerdem käme er mit dem Gesetz in Konflikt, da er Mieter aufgrund ihres Geschlechts diskriminiert. So was u.a. darf nämlich nur der Staat.
Für Eigentümer chronisch leer stehender Objekte könnte das eine Alternative sein, aber wenn ein Objekt derart unattraktiv für Mieter ist, dass solche Maßnahmen vom Vermieter in Erwägung gezogen werden müssen, dann dürfte er auch damit keine Mieter finden. Denn diese Frauen dürften, vor die Wahl gestellt, entweder ein männerfreies, dafür aber sehr unattraktives Objekt zu beziehen oder aber ein attraktives, dafür auch von Männern bewohntes Objekt zu bewohnen, sich für letztere Alternative entscheiden. Also wird letztlich dem öffentlichen Sektor ein attraktives und männerfreies Objekt abgeschwatzt.
Wer zahlt's also anteilig? Genau. Diejenigen, die von dem Projekt ausgeschlossen werden.
http://www.gelsenkirchener-geschichten.de/viewtopic.php?t=8083
Na klar können da auch männliche Kinder einziehen.Und sie ziehen dann aus, wenn Kinder bekanntlich ausziehen egal ob männlich oder weiblich.
Wir haben nichts gegen Männer,sie können auch dort übernachten als Freund, Geliebter, Bruder, Vater. Auch mal eine Woche, oder 10 Tage.
Wir wollen nur keine Männer als Dauermieter. Klaro ?!
Im Prinzip ist mir das wurscht, ich würde da nicht wohnen wollen, aber die stehen nun mal dran und nehmen ganz selbstverständlich für sich in Anspruch, sexistisch sein und Männer ausschließen zu dürfen, wenn sie eben Bock drauf haben.
Sie selbst fordern aber eine Quote für sich, wenn es etwas potentiell Attraktives gibt, an dem sie jedoch nicht teilnehmen können (nicht, weil man sie bewusst ausschließt, sondern weil sie selbst einfach nicht teilnehmen können, obwohl sie's versuchen und niemand sie hindert).
gesamter Thread:
- Beginenhof in Gelsenkirchen -
Jan Mayen,
16.05.2010, 12:53
- Auch schuld sind die Kollaborateure...
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Ein Mann,
16.05.2010, 13:05
- Beginenhof in Gelsenkirchen -
Beginner,
16.05.2010, 13:43
- Wir wollen nur keine Männer als Dauermieter. Klaro ?! -
Mus Lim,
16.05.2010, 14:37
- Wir wollen nur keine Männer als Dauermieter. Klaro ?! -
Horst,
16.05.2010, 15:25
- Wir wollen nur keine Männer als Dauermieter. Klaro ?! - Beginner, 16.05.2010, 15:54
- Wir wollen nur keine Männer als Dauermieter. Klaro ?! -
Horst,
16.05.2010, 15:25
- Wir wollen nur keine Männer als Dauermieter. Klaro ?! -
Mus Lim,
16.05.2010, 14:37
- Beginenhof ........ da war doch schon mal was: -
Ein Leser,
16.05.2010, 13:48
- In Wien ebenfalls - Kurti, 16.05.2010, 17:48
- Zimmer in Laufhäusern werden i.d.R. auch nur an Frauen vermietet
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Ein Mann,
16.05.2010, 14:02
- Auch schuld sind die Kollaborateure...