Psychologie: Sie will reden, er will Sex – Schuld ist das Gehirn
Niemand kennt die biologischen Unterschiede von Frauen und Männern so gut wie die Neurobiologin Louann Brizendine. Die Professorin für Neuropsychatrie an der University of California in San Francisco forscht daran, wie das männliche Gehirn funktioniert. WELT ONLINE sprach mit ihr über Testosteron, Karriere und ihren eigenen Sohn.
Psychologie: Sie will reden, er will Sex – Schuld ist das Gehirn
Niemand kennt die biologischen Unterschiede von Frauen und Männern so gut
wie die Neurobiologin Louann Brizendine. Die Professorin für
Neuropsychatrie an der University of California in San Francisco forscht
daran, wie das männliche Gehirn funktioniert. WELT ONLINE sprach mit ihr
über Testosteron, Karriere und ihren eigenen Sohn.
Was für eine Scheiße, behaupte ich mal ohne den Artikel gelesen zu haben, das ist ja eines der Haupotprobleme, Frauen mangelt es an allgemeiner Bildung um überhaupt ein Gespräch führen zu können über nicht selbstzentrierte Themen.
Da bleibt ja nur Piller rein und hoffen es kommt ein Sohn raus.
Pseudo-Psychologin wirbt für Hormonfresserei
die Artikelschreiberin ist hinlänglich bekannt, Scheisse zu schreiben.:
... Unter der Überschrift ”Wir müssen Geduld mit den Männern aufbringen” landeten Brizendines Weisheiten beispielsweise im Wissenschaftsteil der „Welt“, Rubrik „Hirnforschung“. „Frauen haben einen achtspurigen Highway um ihre Gefühle auszudrücken, Männer nur eine Landstraße“ konnte man dort etwa nachlesen sowie „Das weibliche Gehirn besitzt mehr Kommunikationszellen als das männliche, was wiederum Einfluss nimmt auf den Wortschatz: Erwachsene Frauen benutzen durchschnittlich rund 20.000 Wörter pro Tag. Den Männern hingegen reichen 7000.“ (Was die angebliche Anzahl gesprochener Worte pro Tag über den Wortschatz aussagen soll, erklärt Brizendine nicht; sicherheitshalber fragt die geschmeichelte Journalistin auch gar nicht erst nach.) Frauen seien emotional intelligenter, Männer aggressiver und dächten mehr an Sex. Dass Brizendine sich da als „bekennende Feministin“ outet, verwundert nicht.
Da gelesen
Ihr ... Buch „Das weibliche Gehirn. Warum Frauen anders sind als Männer“ versteht sich als angewandte Wissenschaft: Es kommt als Lebensratgeber unter Freundinnen daher. Kleine Szenen, Beziehungsgeschichten und Verhaltensprobleme von Freundinnen und Patientinnen werden im Plauderton verhandelt. Und das Thema? Frauen - macht euch die neuesten Ergebnisse der Hirnforschung zu eigen! Das weibliche Gehirn ist einzigartig! Frauen sind mit besonderen sprachlichen, emotionalen und sozialen Kompetenzen begabt. Von der Wissenschaft nicht hinreichend gewürdigte Fähigkeiten sind „im Gehirn von Frauen fest einprogrammiert“. Frauen werden mit solchen Talenten geboren. Männer jedoch nicht.
Tatsächlich sind Brizendines „Belege“ vage, oft stammen sie aus Tierversuchen und werden ohne klare Theorie im Hintergrund interpretiert.
Das Buch ist klar adressiert - an Frauen, aber auch ebenso klar an potentielle Patientinnen. Im Stil eines Glossars werden zunächst einmal Hormone erläutert: „Östrogen: Die Königin, mächtig, umfassend“; „Oxytocin: weiches schnurrendes Kätzchen“; „Cortisol: hektisch, unruhig, gestresst“. Handelt es sich tatsächlich um einen Beitrag zum Thema Geschlechterdifferenz oder nicht doch um ein geschickt verpacktes Werbebuch für den Griff zur Hormontablette? Brizendine - das sollte man an dieser Stelle nachtragen - leitet eine „Women's Mood and Hormone Clinic“ in San Francisco.
Ganz gewiss passt es in den naturalistischen Zeitgeist und bietet seinen Leserinnen eine geschmeidige Mischung aus einer „neuen Weiblichkeit“ der besonderen neuronalen Fähigkeiten und alten Geschlechterklischees, die auf breiter Front bestätigt werden. Männer wie Frauen finden reichlich Munition für Witze jeweils übereinander. Wer sich über das Buch aber vor allem freuen dürfte, sind Hormonhersteller, Endokrinologen und Apotheker - beiderlei Geschlechts.
Bedeutung "Sie will reden"
Sie will seine Tauglichkeit als Arbeitseselpapi verbal prüfen.
Verlogenes Rumgelaber, wo der Mann doch nur Ficken will.
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Afrika hat Korruption?
Deutschland ist besser, es hat Genderforschung und bald eine gesetzlich garantierte Frauenquote.
Pseudo-Psychologin wirbt für Hormonfresserei
Diese aktuelle biologistische Sichtweise ist genauso fürn A**** wie die reine Reduzierung auf die Sozialisation des Menschen in den 70ern.
Die biologischen Vorgaben sind allenfalls Tendenzen. Wäre dies nicht so, wäre der Mensch niemals so anpassungsfähig gewesen.
Letztens wollte mir eine Frau erzählen, dass ich aggressiver wäre als sie,aufgrund meines Testosterons. Im Psychologiestudium hatte man ihr wohl beigebracht, dass Testosteron aggressiv mache und deswegen Männer aggressive wären.
Noch nie Frauen kennengelernt die Sex wollen?
Himmel...
Es gibt genug Frauen die nicht reden wollen, sondern Sex. :) Und das auch sagen.
Ist daran Testosteron schuld?
gruss
/ajk
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Solange du andere fragst, was du "darfst", bist du kein Mann. - Robert
80% ist Biologisch
und der Rest ist "nur" Kultur um damit umzugehen.
Testosteron macht sicher nicht allein agressiv, sondern Adrenalin. Frauen sind sehr agressiv. Testosteron entfaltet aber mehr Kraft und "Wettbewerbslust"..
/ajk
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Solange du andere fragst, was du "darfst", bist du kein Mann. - Robert
Schon, aber
Himmel...
Es gibt genug Frauen die nicht reden wollen, sondern Sex. :) Und das auch
sagen.Ist daran Testosteron schuld?
Also bei den kopulationsgeilen Frauen die ich kenne ist das Honorar schuld.
Eventuell wird die Kopulationsbereitschaft vieler Frauen von mir auch nicht erkannt, weil sie unter einer Maske der Prinzessin, zu viel Makeup, uberdreht aufgetakeltem Outfit, einem erschlafften Körper oder einer massiven Fettschicht verborgen ist.
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Afrika hat Korruption?
Deutschland ist besser, es hat Genderforschung und bald eine gesetzlich garantierte Frauenquote.
Sie sagt... er denkt ...
SIE sagt: Sex findet bei mir haupsächlich im Kopf statt.
ER denkt: Klasse, sie will mir einen blasen.
Hehehe
Ich finde es eigentlich verwunderlich. Es wird wirklich geglaubt das Frauen keinen Sex wollen, und zwar einfach nur darum weil es ihnen Spass macht diesen zu haben..
So lustig, als ob Männer "dauernd" nur poppen wollen würden.
Das stimmt aber nicht mal ein bischen, schon oft waren Frauen verblüfft oder enttäuscht wenn sie merkten das Fussball, Autorennen, Grillen und politische Diskussionen manchmal wichtiger sind..
/ajk
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Solange du andere fragst, was du "darfst", bist du kein Mann. - Robert
Pseudo-Psychologin wirbt für Hormonfresserei
Letztens wollte mir eine Frau erzählen, dass ich aggressiver wäre als sie,aufgrund meines Testosterons
Hast du es ihr bewiesen, mit paar Watschen?
Falls ich mal ein wenig klugscheißen darf ...
"WELT ONLINE: Wie konnte es im Laufe der Evolution zu diesen Unterschieden kommen?
Brizendine: Über Hunderttausende von Jahren waren die Aufgaben von Männern und Frauen sehr verschieden. Frauen haben die Kinder bekommen und sie groß gezogen. Männer haben gejagt und ihre Frauen beschützt. Das hat offenbar Spuren im Gehirn hinterlassen."
Genau diese Lehrmeinung ist mittlerweile zum Teil umstritten. Eine Zweiflerin an dieser These ist etwa die amerikanische Archäologin Linda Owen. Sie geht davon aus, dass sich Frauen in der Urzeit im Rahmen ihrer körperlichen Kräfte durchaus auch sehr aktiv an der Beschaffung von Jagdbeute beteiligt haben. Noch heute könne man anhand von Naturvölkern sehen, dass es für in Kleingruppen lebende Menschen überlebensnotwendig sei, dass jeder jede Tätigkeit beherrscht.
Die Ernährungsforscherin Dr. rer. soc. Jana Rückert-John von der Universität Hohenheim erklärt:
"Das sieht man an Höhlenmalereien, aber auch an Knochenfunden und der Abnutzung der Knochen, dass die Tätigkeit zu jagen beiden Geschlechtern anheim lag, (…)"
(Quelle: www.wdr.de/tv/servicezeit/essen_trinken/sendungsbeitraege/2009/0320/03_geschlechtsspezifische_ernaehrung.jsp)
Kritisch äußerte sich auch der deutsche Philosoph Richard David Precht zu solchen Theorien. In einer im Jahr 2010 ausgestrahlten "3Sat"-Sendung meinte er mal sinngemäß, es wäre Unsinn, heutiges Verhalten von Männern und Frauen von dem der Großwildjäger und Höhlenbewohner abzuleiten. Weil die Struktur des menschlichen Gehirns schon vor 100.000 Jahren festgelegt gewesen sei, als die Menschen in den Küstenregionen der Welt überwiegend vom Fischfang lebten und noch kein Großwild jagten. Und könnte man heutiges Verhalten von der Fischfang-Epoche ableiten, müsse das ja bedeuten, dass Frauen nicht Angeln können.
Gruß, Kurti
Psychologie: Sie will reden, er will Sex – Schuld ist das Gehirn
"Ich will mit einer Anekdote verdeutlichen, mit welcher Art Probleme ich mich als Therapeuting auseinandersetze. Ich frage einen Patieten: John, woher weißt Du, dass Mary dich liebt? Und er antwortete: Weil Mary mit mir Sex haben will. Und als ich Mary fragte: Woher weißt Du, dass John Dich liebt, antwortete Mary: Weil John sich mit mir unterhalten will."
Der Typ sollte mächtig auf der Hut sein, dass sie ihn nicht bei nächstbester Gelegenheit für einen 1A-Macho, der nicht redet, sondern einfach zur Sache kommt, sitzen lässt.
"WELT ONLINE: Können Sie einem Mann auf den ersten Blick ansehen, ob er viel Testosteron im Blut hat?
Brizendine: Ja, das kann man meist sehr gut einschätzen. Ein maskulines Erscheinungsbild und ein eher aggressives Auftreten verraten den hohen Testosteronwert."
Da haben wir es wieder einmal, das gefühlte weiblich-feministische Bauchwissen.
Gruß, Kurti
80% ist Biologisch
und der Rest ist "nur" Kultur um damit umzugehen.
Eben nicht. Es ist ein ewiger Streit. Es ist ein Zusammenspiel aus beiden Faktoren.
80% ist Biologisch
und der Rest ist "nur" Kultur um damit umzugehen.
Das mit den 80% ist Unfug. Es gibt keine einzige Studie, die darauf hindeuten könnte. Ausserdem kann man das pauschal auch gar nicht sagen, da man jedes einzelne Merkmal untersuchen müsste.
80% ist Biologisch
Testosteron macht sicher nicht allein agressiv, sondern Adrenalin. Frauen
sind sehr agressiv. Testosteron entfaltet aber mehr Kraft und
"Wettbewerbslust"../ajk
Man weiß über das Testosteron und dessen Auswirkung auf die Psyche so gut wie nichts. Die Ergebnisse sind sehr widersprüchlich.
Falls ich weiter klugscheißen darf ...
Genau diese Lehrmeinung ist mittlerweile zum Teil umstritten.
Gut. Aber welche Lehrmeinung ist eigentlich nicht "umstritten"? Menschliche Sensationslüste befördern jede/n eitlen TropfIn, der /die wissenschaftlich tönende Theorien absondert, in die oberen Ränge der Bestsellerlisten, von da aus in die Quasselshows und weiter in Form "gesicherter" Erkenntnisse ins "öffentliche Bewusstsein". Ich warte schon lange darauf, dass jemand die Erde abermals zur Scheibe erklärt, streng wissenschaftlich begründet- versteht sich.
Spätestens seit Kopernikus und Galilei müsste der denkende Mensch zur Kenntnis genommen haben, dass Wissenschaftler, wie auch Scharlatane besonders über Denkansätze streiten, die womöglich Einfluss auf das Soziale menschlicher Gemeinschaft gewinnen können. Gewiss, Streit wäre gut, trüge gewiss respektable Früchte, wenn, ja, wenn sich nicht WissenschaftlerInnen entblödeten, statt Wissen zu schaffen, sich fortwährend mit der Konstruktion - im Wortsinn- beliebiger Gesellschaften oder auch (selbst) erwünschter Sozialgefüge beschäftigten und dafür den (noch) guten Ruf der Wissenschaft missbrauchten.
Kaum jemand hat solcherlei Unfug so folgenreich betrieben, wie Margaret Mead, deren Werk die Wiki so beschreibt:
"Weltberühmt wurde Mead durch ihre Forschungsreisen 1931 nach Neuguinea, wo sie die Gesellschaftsstrukturen der Arapesh, Tchambuli und Mundugumor erforschte und aus ihrem Material folgerte, dass die bis dahin bekannten Geschlechterrollen kulturell bedingt seien und nicht genetisch vorgegeben. Sie war die erste Person, die diese (bis heute umstrittene) Ansicht empirisch zu belegen schien und gab damit den gesamten Sozialwissenschaften neue Impulse."
Aha! Und wie kam sie dazu? Die Wiki beschreibt den Antrieb ihres wissenschaftlichen Wirkens:
Mead hatte Anthropologie bei Franz Boas, einem der Gründungsväter der amerikanischen Kulturanthropologie, studiert. Boas wandte sich in seinen Forschungen gegen den von der Eugenetik vertretenen Erbdeterminismus, der den Menschen vor allem durch seine Erbanlagen bestimmt sieht. Im Sinne Boas' trat die damals 23-jährige Margaret Mead ihre Forschungen ausdrücklich mit dem Ziel der Widerlegung des Erbdeterminismus an: „Wir hatten zu zeigen, dass die Menschennatur außerordentlich anpassungsfähig ist, daß die Rhythmen der Kultur zwingender sind als die physiologischen Rhythmen … Wir hatten den Beweis zu erbringen, dass die biologische Grundlage des menschlichen Charakters sich unter verschiedenen gesellschaftlichen Bedingungen verändern kann.“
Ich habe bis heute keine Ahnung, wer Frau Mead und Kumpanen den Auftrag zu irgendwelchen Beweisen erteilte, stelle allerdings fest, welche Art der Forschung gewisser Ikonen einer gewissen Geisteshaltung bevorzugen: Zuerst steht das Ergebnisfest, sodann erforschen ForscherInnen den Beweis. Eine etwas seltsame Methode, nicht wahr? Aber eine, die ganz offensichtlich eine erstaunliche Beständigkeit vorweisen kann.
Nicht nur innerhalb bestimmter "weicher" Wissenschaft findet sie Anklang, nein, auch in der Frauenforschung und die angeblichen Männerforscher, zumindest ein Teil von ihnen, scheint sich dieser Methode ebenfalls zu bedienen. Mir will immer öfter scheinen, als verführen sie ähnlich der gefeierten Mead:
"Meads Fahrt nach Samoa im August 1925 war ihre erste Auslandsreise. Fundierte Kenntnisse der samoanischen Geschichte und Kultur hatte sie nicht. Erst vor Ort nahm sie Anfangsunterricht in der samoanischen Sprache (1 Stunde pro Tag). Da sie die Vorstellung, in der primitiven Umgebung einer samoanischen Familie zu leben, abschreckte, zog sie in das Haus einer dort ansässigen nordamerikanischen Familie. Im nächsten halben Jahr befragte sie samoanische Mädchen, 25 davon näher. Diese Befragungen bildeten die Quelle ihres Buches. Zugang zum politischen Leben der Einheimischen, den Männerversammlungen, bekam sie als Frau nicht."
So also sehen sie aus, die Forschungen nicht weniger begnadeter "WeichwissenschaftlerInnen"; sie sind in meinen Augen keinen Pfifferling wert, selbst dann nicht , wenn es ihnen ähnlich dem (ebenfalls umstrittenen) Alchemisten Johann Friedrich Böttger erginge, dem bei seinem Versuch der Goldmacherei die goldwerte Porzellanmacherei gelang. Des Alchemisten materielle Erfolg ist immerhin nachweisbar, das der sozialalchemistischen KaffeesatzleserInnen jedoch nicht. Obwohl auch denen das Streben nach Gold, äh, Geld nicht fremd sein dürfte. Und davon ist beim Zeitgeist viel zu holen. Aus diesen Gründen lese ich bestimmte Meldungen mit aller Skepsis, der ich fähig bin; selten vermag ich einschätzen, was da wissenschaftlich fundiert daherkommt und was auf das Konto marktschreiender, fahrender Pseudowissenschaftler:
körperlichen Kräfte durchaus auch sehr aktiv an der Beschaffung von
Jagdbeute beteiligt haben. Noch heute könne man anhand von Naturvölkern
sehen, dass es für in Kleingruppen lebende Menschen überlebensnotwendig
sei, dass jeder jede Tätigkeit beherrscht.
Dieser These kann ich mich freilich nicht verschließen, der (beabsichtigten?) Suggestion schon. Freilich ist die Beherrschung jeder Tätigkeit von jedem in naturnahen Gesellschaften, von erheblichen Vorteil. Und gewiss waren Frauen im "Rahmen ihrer körperlichen Kräfte" am Jagdgeschehen beteiligt.Aber eben nicht im gleichen Maße, wie Männer.Auch das ist - soweit ich weiß - in allen bekannten Gesellschaften so.Im ursprünglichen, wie im übertragenen Sinne. Was also will mich die owensche Erkenntnis lehren?
"Das sieht man an Höhlenmalereien, aber auch an Knochenfunden und der
Abnutzung der Knochen, dass die Tätigkeit zu jagen beiden Geschlechtern
anheim lag, (…)"
(Quelle: www.wdr.de/tv/servicezeit/essen_trinken/sendungsbeitraege/2009/0320/03_geschlechtsspezifische_ernaehrung.jsp)
Der link funzt bei mit leider nicht. Aber ich hatte das Glück mit einigen Archäologen über deren Arbeit zu parlieren. Alle waren sich in einem einig: Über dem Morgengrauen der Menschheit liegt noch ein fast undurchschaubarer Nebel des Nichtwissens. Selbstverständlich gibt es einige halbwegs gesicherte Erkenntnisse. Beispielsweise von Männern, die Opfer von Jagdunfällen wurden, eibliche Skellte, die über ein ähnliches Schicksal erzählen, sind - meines Wissens- bislang nicht gefunden worden. Was die Höhlenmalerei betrifft, so ist sich die Wissenschaft über den künstlerischen Wert einig, auch darüber, dass Tiere in den Vorstellungen unserer Urururahnen eine bedeutende Rolle spielten und sie gejagt wurden. Alles andere sind noch immer Vermutungen...
Ich schätze Leute, die sich zu ihrem Nichtwissen bekennen können, sie signalisieren mir Seriösität. Frau Mead und Frau Owen zählen offensichtlich nicht dazu.
Und dann bringst Du auch noch diesen komischen Vogel: Herrn Precht.
Struktur des menschlichen Gehirns schon vor 100.000 Jahren festgelegt
gewesen sei, als die Menschen in den Küstenregionen der Welt überwiegend
vom Fischfang lebten und noch kein Großwild jagten. Und könnte man heutiges
Verhalten von der Fischfang-Epoche ableiten, müsse das ja bedeuten, dass
Frauen nicht Angeln können.
Es mag sein , dass Menschen, die an Küsten lebten, sich vom Fischfang ernährten. Aber - wenn ich nicht irre - lebten die Menschen eben nicht in Mehrzahl an Küsten, sondern waren teils auf Wanderschaft oder lebten anderen teils in Tundren, Wäldern, Steppen, Gebirgen, wo immer sich Nahrung finden ließ. Das nur nebenbei. Allerdings ist auch Precht nicht unumstritten.
Ich überlasse4 es diesmal der Süddeutschen Precht zu verreißen, mir scheint nicht ganz zu unrecht:
"...Nicht einmal von den meistzitierten, paradigmenstiftenden Klassikern der evolutionären Fachliteratur des letzten halben Jahrhunderts kann Precht reden, ohne sie falsch zu identifizieren, falschen Zeitabschnitten zuzuordnen oder einfach ihre Aussagen auf den Kopf zu stellen. Irgendwann ist man so weit, dass man fast Dankbarkeit empfindet, wenn Precht bloß die Anzahl der in einem Mannesleben produzierten Spermien um einen fünfstelligen Faktor zu gering beziffert und ansonsten keinen Schaden anrichtet.
...Das Schlimmste an diesem Buch aber sind die widerlichen Ad-hominem-Äußerungen, an denen sich Precht fortwährend aufrichtet - die ständigen Andeutungen und Diffamierungen in der ganzen überflüssigen, beleglos dargereichten biographischen Sauce, in die er seine verunglückten Ideenreferate eindeckt. Es hat geradezu zwanghaften Charakter. Selbst die epochemachende Entdeckung der DNS-Doppelhelix durch Crick und Watson kann er nicht erwähnen, ohne im Vorübergehen zu versichern: "Zuvor galten beide Forscher nicht gerade als Leuchten ihrer Zunft." Über William Hamilton, den wichtigsten theoretischen Biologen der zweiten Hälfte des 20. Jahrhunderts, lässt er sich seitenlang mit keiner anderen Absicht aus, als Bemerkungen wie diese anzubringen: "Die entscheidende Frage war, ob Hamilton dagegen nicht immer schon sonderbar gewesen war."
Dem füge ich nichts weiter hinzu...
© ![[image]](http://smiles.kolobok.us/rpg/jester.gif)
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Extemplo simul pares esse coeperint, superiores erunt-
Den Augenblick, sowie sie anfangen, euch gleich zu sein, werden sie eure Herren sein.
Pseudo-Psychologin wirbt für Hormonfresserei
Letztens wollte mir eine Frau erzählen, dass ich aggressiver wäre als
sie,aufgrund meines TestosteronsHast du es ihr bewiesen, mit paar Watschen?
Bist du eine Feministin, die Gewalt und Agression nur mit bestimmten körperlichen Taten verbindet bei der Frauen unterlegen sind, ja für sich selbst sogar leugnen?
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Afrika hat Korruption?
Deutschland ist besser, es hat Genderforschung und bald eine gesetzlich garantierte Frauenquote.
Hehehe
Ich finde es eigentlich verwunderlich. Es wird wirklich geglaubt das Frauen
keinen Sex wollen, und zwar einfach nur darum weil es ihnen Spass macht
diesen zu haben..
Frauen wollen alimentiert werden. Sie wollen einen Alimentierer an sich binden. Der Weg geht über Kopulation.
Spaß streite ich ja der Frau nicht ab, er ist auch für die Frau notwendig.
Doch ordnet er sich offensichtlich Ihrem Wunsch alimentiert, beschützt und umworben zu werden unter.
Ihr Geschlechtstrieb ordnet sich Ihrer offensichtlichen und evolutionären Aufgabe als reproduzierendes Geschlecht unter.
Körperliche Aktivitäten machen ja den Meisten Spaß, vor allem wenn sie dann mal dabei sind, obwohl sie für den Körper eine potentiell gefährliche Belastung sind.
So lustig, als ob Männer "dauernd" nur poppen wollen würden.
Das stimmt aber nicht mal ein bischen, schon oft waren Frauen verblüfft
oder enttäuscht wenn sie merkten das Fussball, Autorennen, Grillen und
politische Diskussionen manchmal wichtiger sind..
Bei diesem klassischen Beispiel geht es nicht nur um Kopulation. Die Frau erfährt auch die Begrenztheit Ihrer Macht über den Mann.
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Afrika hat Korruption?
Deutschland ist besser, es hat Genderforschung und bald eine gesetzlich garantierte Frauenquote.
Pseudo-Psychologin wirbt für Hormonfresserei
Letztens wollte mir eine Frau erzählen, dass ich aggressiver wäre als
sie,aufgrund meines TestosteronsHast du es ihr bewiesen, mit paar Watschen?
Natürlich nicht, ich weiß ja dass das nichts mit Testosteron zu tun hat ;)
Aber es ist schon beängstigend wie sehr manche Leute auf soetwas anspringen.
In den letzten 3-4 Jahren gab es etliche Beiträge im TV, die zu Unterhaltungszwecken die Geschlechterunterschiede betonten, wobei man sich auf
irgendwelche Pseudostudien berufen hat. Und im Freundeskreis und in Unterhaltungen wurde auch desöfteren ein Hormon zur Rechtfertigung des eigenen Handels benutzt ("Ich bin eine Frau, ich darf lästern").
Viele Menschen vergessen, dass sie ein eigenes Hirn besitzen, dass zu eigenständigem und kritischem Denken fähig ist, wenn man es nur einschalten würde.
Psychologie: Sie will reden, er will Sex – Schuld ist das Gehirn
Diese Frau kann man nicht ernst nehmen.
Ihre Bücher sind schlecht recherchiert und bekamen sogar einen Negativpreis für schlechte Recherche. Sie wird deshalb in der Fachwelt der Neurowissenschaften auch nicht ernst genommen.
Quelle: http://en.wikipedia.org/wiki/Louann_Brizendine#Criticism
Eine Diskussion ihrer intellektuellen Gehversuche erübrigt sich.
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"Zur Durchführung seines Zieles erachtet der Maskulismus [...] als aufrichtig und sinnvoll: [...] das ursprüngliche Anliegen einer wirklichen Gleichberechtigung beider Geschlechter." - Michail A. Savvakis
Frauen haben ein Gehirn? (kt)
- kein Text -