Wieviel «Gleichberechtigung» verträgt das Land?

Archiv 2 - 21.05.2006 - 25.10.2012

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Ein Trottel! Es gibt aber auch noch intelligente Menschen .....

TZone, Wednesday, 12.05.2010, 23:50 (vor 5714 Tagen) @ Movemen

... und deren Beitrag ist hier zu finden und spricht mir aus vollem Herzen:
http://www.medrum.de/?q=content/saechsisches-kompetenz-zentrum-fuer-gender-mainstreaming-ueberfluessig


Hier mal ein paar Auszüge aus dem Beitrag:

„Im Gegensatz zur Fraktion DIE LINKE und den Grünen gingen CDU und FDP in einer gemeinsamen Erklärung auf die Sache ein und griffen kritische Aspekte auf, die den Bürger und Steuerzahler hautnah betreffen. Ines Saborowski-Richter, frauenpolitische Sprecherin der CDU-Fraktion des Sächsischen Landtages erklärte:
Die Expertenanhörung hat deutlich gezeigt, dass Sachsen kein Kompetenzzentrum für Gender Mainstreaming benötigt. Bereits seit vielen Jahren hat die Staatsregierung Gleichstellungspolitik zum Leitprinzip erhoben und deren Umsetzung als Querschnittsaufgabe verstanden. Deshalb gibt es die Leitstelle für Gleichstellung für Mann und Frau und in allen Landesbehörden Gleichstellungsbeauftragte. Behörden sind sogar nach den Prinzipien des Gender Mainstreaming umstrukturiert worden. Es wurden Lehrstühle, Studiengänge und ein Zentrum für Frauen- und Geschlechterforschung eingerichtet. Vor diesem Hintergrund verspricht das von der Linksfraktion geforderte Kompetenzzentrum und Berichtswesen keinerlei Erkenntnisgewinn und würde lediglich personelle und finanzielle Ressourcen verschlingen."

Die FDP-Landtagsabgeordnete Anja Jonas erklärte ergänzend:

„Gerade in Hinblick auf die aktuellen Haushaltsverhandlungen halte ich die Forderung, ein Sächsisches Kompetenzzentrum für Gender Mainstreaming einzurichten, für nicht vertretbar. 200.000 Euro würden ausschließlich in einen zusätzlichen Verwaltungsapparat fließen. Ich halte es für einen falschen und uneffektiven Einsatz von Steuergeldern, erst recht, wenn viele andere Bereiche, zum Beispiel die Jugendhilfe, derzeit von Kürzungen betroffen sind."


Weiter gehts:

Im Bericht von BILD heißt es in der Ausgabe vom 17.03.10:

Hinter dem Wortungetüm (Gender Mainstreaming) verbirgt sich ein Erziehungsprogramm. (...) Auf Einladung der CDU redete gestern dazu die Soziologin Gabriele Kuby im Landtag.

Kuby: Gender Mainstreaming widerspricht der Hirnforschung, macht Menschen krank und zerstört Familien.

"DIE LINKE zückte die Nazi-Keule, versuchte die Expertin in die rechte Ecke zu stellen. Die Regierungsmehrheit von CDU und FDP lehnte trotzdem nach ihrem Vortrag das "Kompetenzzentrum" ab.

Sachsen bleibt jetzt viel Geld erspart und auch jede Menge Unsinn."


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