Wieviel «Gleichberechtigung» verträgt das Land?

Archiv 2 - 21.05.2006 - 25.10.2012

233.682 Postings in 30.704 Threads

[Homepage] - [Archiv 1] - [Archiv 2] - [Forum]

In der ZEIT rudert Gesterkamp zurück.

Movemen, Wednesday, 12.05.2010, 22:56 (vor 5714 Tagen)

In der ZEIT rudert Gesterkamp zurück.Die Männerbewegung wird in einem Artikel als vielfältig beschrieben und der Versuch unternommen, die Friedrich-Eberth-Stiftung hätte nur versucht, den rechten Arm der Maskulisten zu beschreiben. Gleichzeitig erweckt der Artikel den Eindruck, dass der neue Feminismus ein dialogischer wäre, was natürlich Resultat der Denkfähigkeit des Feminismus wäre. Jeder weiß doch, ohne Männerbewegung hätten die sich kein Stück weit bewegt.

Ein Trottel! Es gibt aber auch noch intelligente Menschen .....

TZone, Wednesday, 12.05.2010, 23:50 (vor 5714 Tagen) @ Movemen

... und deren Beitrag ist hier zu finden und spricht mir aus vollem Herzen:
http://www.medrum.de/?q=content/saechsisches-kompetenz-zentrum-fuer-gender-mainstreaming-ueberfluessig


Hier mal ein paar Auszüge aus dem Beitrag:

„Im Gegensatz zur Fraktion DIE LINKE und den Grünen gingen CDU und FDP in einer gemeinsamen Erklärung auf die Sache ein und griffen kritische Aspekte auf, die den Bürger und Steuerzahler hautnah betreffen. Ines Saborowski-Richter, frauenpolitische Sprecherin der CDU-Fraktion des Sächsischen Landtages erklärte:
Die Expertenanhörung hat deutlich gezeigt, dass Sachsen kein Kompetenzzentrum für Gender Mainstreaming benötigt. Bereits seit vielen Jahren hat die Staatsregierung Gleichstellungspolitik zum Leitprinzip erhoben und deren Umsetzung als Querschnittsaufgabe verstanden. Deshalb gibt es die Leitstelle für Gleichstellung für Mann und Frau und in allen Landesbehörden Gleichstellungsbeauftragte. Behörden sind sogar nach den Prinzipien des Gender Mainstreaming umstrukturiert worden. Es wurden Lehrstühle, Studiengänge und ein Zentrum für Frauen- und Geschlechterforschung eingerichtet. Vor diesem Hintergrund verspricht das von der Linksfraktion geforderte Kompetenzzentrum und Berichtswesen keinerlei Erkenntnisgewinn und würde lediglich personelle und finanzielle Ressourcen verschlingen."

Die FDP-Landtagsabgeordnete Anja Jonas erklärte ergänzend:

„Gerade in Hinblick auf die aktuellen Haushaltsverhandlungen halte ich die Forderung, ein Sächsisches Kompetenzzentrum für Gender Mainstreaming einzurichten, für nicht vertretbar. 200.000 Euro würden ausschließlich in einen zusätzlichen Verwaltungsapparat fließen. Ich halte es für einen falschen und uneffektiven Einsatz von Steuergeldern, erst recht, wenn viele andere Bereiche, zum Beispiel die Jugendhilfe, derzeit von Kürzungen betroffen sind."


Weiter gehts:

Im Bericht von BILD heißt es in der Ausgabe vom 17.03.10:

Hinter dem Wortungetüm (Gender Mainstreaming) verbirgt sich ein Erziehungsprogramm. (...) Auf Einladung der CDU redete gestern dazu die Soziologin Gabriele Kuby im Landtag.

Kuby: Gender Mainstreaming widerspricht der Hirnforschung, macht Menschen krank und zerstört Familien.

"DIE LINKE zückte die Nazi-Keule, versuchte die Expertin in die rechte Ecke zu stellen. Die Regierungsmehrheit von CDU und FDP lehnte trotzdem nach ihrem Vortrag das "Kompetenzzentrum" ab.

Sachsen bleibt jetzt viel Geld erspart und auch jede Menge Unsinn."

hahaha....

vt, Thursday, 13.05.2010, 01:15 (vor 5714 Tagen) @ TZone

Und damit ist sicherlich keinem und keiner geholfen – eine Einsicht der Frauenbewegung ist es nämlich inzwischen, dass Geschlechterpolitik nur im Dialog der Geschlechter möglich sei, nicht gegeneinander.

Jo!

Wo waren die Experten eigentlich in den letzten 40 Jahren, als es gang und gebe war crossmedial auf die Männer einzudreschen? Mhmm? Ach so, sie saßen erste Reihe und haben geklatscht und gekläfft. Da war nix mit "Sachte Mädels!".

Ab wann ist man eigentlich "misogyner Männerrechtlern". Wenn man die feministische Götzinnenanbetung in diesem Land hinterfragt?

hahaha....

TZone, Thursday, 13.05.2010, 20:15 (vor 5713 Tagen) @ vt

Und damit ist sicherlich keinem und keiner geholfen – eine Einsicht der
Frauenbewegung ist es nämlich inzwischen, dass Geschlechterpolitik nur im
Dialog der Geschlechter möglich sei, nicht gegeneinander.

Man(n) sollte sich mit so einem Gesockse nicht an einen Tisch setzen. So eine Schwuchtel wie Gesterkampf oder so eine Schlampe wie Schwarzer sind doch lebenslang keine Verhandlungspartner.

Unabhängig davon, scheint diese "Einsicht" aber an der Basis der Gleichstellungsbewegung noch nicht angegekommen zu sein, denn dort wird fleißig jeden Tag weiterhin gleichgestellt. Ich habe gerade wieder eine Vorladung zum Gericht, man will mir das Sorgerecht entziehen wg. "latent, emotionaler Kindeswohlgefährdung", kurz gesagt: Die Echse will mehr Unterhalt!

Die tantige Zeit ...

Zeitgenosse, Thursday, 13.05.2010, 01:03 (vor 5714 Tagen) @ Movemen

Wir notieren: Die Zeit gibt sich als erstes "Leitmedium" für die Diffamierungskampagne von SPD und Gesterkamp her.

Wie kommen die nur auf die Idee, man könnte ihre Schmierantengazetten, den Abladeplatz ihrer geistigen Aborti, einem grundanständigem Blatt wie der Jungen Freiheit vorziehen?!

Gruß

Zeitgenosse

Danke Gesterkamp!

Müller, Thursday, 13.05.2010, 01:56 (vor 5714 Tagen) @ Movemen

Sie sorgen dafür, dass wir endlich thematisiert werden. Der Schuss geht nach hinten los - für Sie.

heute bei Friedrich-Ebert-Stifung Berlin

Soso, Thursday, 13.05.2010, 02:27 (vor 5714 Tagen) @ Müller

Ziemlich viel Plattitüden - die Geziehenen habe man vorsorglich erst gar nicht eingeladen - aber:

Gesterkamp nimmt Anspruch der Wissenschaftlichkeit seines Pamphlets zurück. Er habe "nur einen journalistischen Aufschlag" machen wollen...

Er beklagte sich noch wehleidig, dass er sogar als "lila Pudel" bezeichnet würde. Gelächter im 90%-Frauen-oder-so ähnlich-Publikum. Die Dame vom Deutschen Frauenrat hat seinen Kotau goutiert.

heute bei Friedrich-Ebert-Stifung Berlin

T @, Thursday, 13.05.2010, 02:30 (vor 5714 Tagen) @ Soso

Ziemlich viel Plattitüden - die Geziehenen habe man vorsorglich erst gar
nicht eingeladen - aber:

Gesterkamp nimmt Anspruch der Wissenschaftlichkeit seines Pamphlets
zurück. Er habe "nur einen journalistischen Aufschlag" machen wollen...

Er beklagte sich noch wehleidig, dass er sogar als "lila Pudel" bezeichnet
würde. Gelächter im 90%-Frauen-oder-so ähnlich-Publikum. Die Dame vom
Deutschen Frauenrat hat seinen Kotau goutiert.


Link bitte, das gehört in die Kommentare unter dem unsäglichen Artikel in der Zeit!

heute bei Friedrich-Ebert-Stifung Berlin

Soso, Thursday, 13.05.2010, 02:38 (vor 5714 Tagen) @ T

Ziemlich viel Plattitüden - die Geziehenen habe man vorsorglich erst gar
nicht eingeladen - aber:

Gesterkamp nimmt Anspruch der Wissenschaftlichkeit seines Pamphlets
zurück. Er habe "nur einen journalistischen Aufschlag" machen wollen...


Er beklagte sich noch wehleidig, dass er sogar als "lila Pudel"

bezeichnet

würde. Gelächter im 90%-Frauen-oder-so ähnlich-Publikum. Die Dame vom
Deutschen Frauenrat hat seinen Kotau goutiert.

Link bitte, das gehört in die Kommentare unter dem unsäglichen Artikel in
der Zeit!


Meinste den Link?
http://www.fes.de/aktuell/documents2010/100512_Geschlechterkampf.pdf

Ich war dort.

heute bei Friedrich-Ebert-Stifung Berlin

T @, Thursday, 13.05.2010, 03:10 (vor 5714 Tagen) @ Soso

Meinste den Link?
http://www.fes.de/aktuell/documents2010/100512_Geschlechterkampf.pdf

Ich war dort.


Dort wird es ja noch eine wissenschaftliche Expertise genannt.

Ist er nicht herzig, unser Tommy?

Kurti, Wien, Thursday, 13.05.2010, 05:34 (vor 5714 Tagen) @ Movemen

In dem Interview hieß es:


"Dass Männer früher sterben und zu wenig auf ihre Gesundheit achten, dass Jungen in der Schule Schwierigkeiten mit Leistung haben und Männer sehr oft von Gewalt betroffen sind – das sind laut Gersterkamp nur einige Themen, die eine Männerpolitik anzugehen hätte."


Wovon reden wir hier im Forum seit mittlerweile fast neun Jahren eigentlich? Wovon reden wir hier? Übers Wetter? Gesti sollte sich zumindest mal ein klein wenig über die Materie informieren, über die er schreibt, bevor er solchen Stuss verzapft.


"Ob das allerdings funktioniert, wenn dabei nur die Frauen als Wurzel allen Übels dargestellt werden, ist äußerst fraglich."


Genauso eine miese Masche hat unsere liebe Freundin Thea Porno auch schon mal abgezogen. In einem vor Falschinformationen schon triefenden Artikel hatte sie uns mal unterstellt, wir würden dem Feminismus die Schuld für die kürzere Lebenserwartung der Männer geben.
Gegen soviel Dummheit auf einen Haufen kannst du echt nicht anstinken ...

Gruß, Kurti

Ist er nicht herzig, unser Tommy?

Flachglaser @, Thursday, 13.05.2010, 16:09 (vor 5713 Tagen) @ Kurti

"Dass Männer früher sterben und zu wenig auf ihre Gesundheit achten, dass
Jungen in der Schule Schwierigkeiten mit Leistung haben und Männer sehr oft
von Gewalt betroffen sind – das sind laut Gersterkamp nur einige Themen,
die eine Männerpolitik anzugehen hätte."

Tommy Opportunistenkamp!

"Ob das allerdings funktioniert, wenn dabei nur die Frauen als Wurzel
allen Übels
dargestellt werden, ist äußerst fraglich."

Jaja, die bösen Männerrechtler, verfassen sicher bald ein Manifest zur Vernichtung der Frauen, ganz im Sinne einer Solanas. Hier geht und ging es immer um die ideologisch-feministische Sicht auf Frauen, und die Realität.
Nie ging es darum, dass Frauen per se die Wurzel allen Übels sind, denn
dafür gibt es ja die ideologisch-feministische Sichtweise auf,....na ihr wisst schon.


tz,tz,...der Gesti, wie er leibt und lebt. Er hat es immer noch nicht begriffen. Der holt sich bei diesem Spagat sicher bald die nächste Zerrung, bis er begreift, dass er auf dauer nicht auf zwei Hochzeiten tanzen kann. Er ist ein Opportunist, beweist es immer wieder.

Gruss Flachglaser

powered by my little forum