Starke Frauenpower-Powerfrauen im TV (Polizeiruf)
Selbst der Nullnull-Taz isset zuviel. Soviel geballte Frauenpower. Frauen übernehmen, Frauen kämpfen, Frauen taff wie Männer. Da hat der crossmediale Femifaschismus jahrzehntelang diese GötzInnenanbetung (mittels soziologischen Abziehbildern und deren reinpositiven Eigenschaften) betrieben und genau die Medien, die daran massivst beteiligt waren, beschweren sich jetzt über die soziologische Abziehbilder.
Es geht um die Serie Polizeiruf:
http://www.news.de/medien/855055949/lauter-arme-wuerstchen/1/?MAILSOLUTION_LINKCATEGORY=Medien&MAILSOLUTION_LINKN...
Mordopfer Silke Schubert wurde in einer Spezialeinheit gedrillt, die Soldaten für den Einsatz in Afghanistan vorbereiten soll. Ihre Kameradinnen sind olivgrüne Klischeefrauen reinsten Wassers. Da ist die knallharte Kampfbraut (Annette Strasser), die in ihren Knobelbechen schläft, sich wie «Rambo> ein Tuch um den Kommisskopp wickelt und derbe Sprüche klopft.
Die Nullnull-Taz dazu
http://taz.de/1/leben/medien/artikel/1/zu-belohnung-nach-afghanistan/
Doch die weiblichen Figuren, die in diesem „Polizeiruf“ den Schikanen ihrer männlichen Kameraden ausgesetzt sind, bleiben soziologische Abziehbilder – von der sensiblen Selbstprüferin mit Kuscheltier im Sturmgepäck bis zum ewigen Mannweib in Camouflage.
Feministische Abziehbilder, entweder softskillbeladene Opferin oder taffe starke Frau. Je nach Tageslaune. Die beste Freundin, die erfolgreiche Geschäftsfrau...