Wieviel «Gleichberechtigung» verträgt das Land?

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Die Feminismus-Industrie und ihre Auswirkungen

Old Major, Sunday, 09.05.2010, 12:03 (vor 5717 Tagen) @ Ein Leser

http://derhonigmannsagt.wordpress.com/2010/05/08/die-feminismus-industrie-und-ihre-auswirkungen/#comment-181

Toller Artikel. Sollte es öfters geben, vor allem in der regulären Presse und den anderen Medien.

Aber der Feminismus hat inzwischen eine Macht, die beispiellos ist und vor der auch die Presse den Schwanz einkneift, wobei nur noch die Minderheit der Presseleute überhaupt einen hat. Sieht man an dem Frauen-Holocaustjuden-Vergleich von Alice Schwarzer. Dieser Vergleich ist schon für sich allein genommen unsäglich bescheuert, aber er bleibt dennoch gänzlich unwidersprochen.

Aber richtig interessant ist, dass auch der Zentralrat der Juden, der hierzulande völlig unangreifbar ist und der sich solche Vergleiche normalerweise sofort vehement verbietet, da der Holocaust damit - und das ist hier in einer besonders krassen Form der Fall - relativiert wird, in keinster Weise mehr aufmuckt - obwohl diese Instanz sich das noch am Ehesten erlauben könnte.

Man fühlt sich wirklich an "Animal Farm" von Orwell erinnert. Erst wird postuliert, dass alle Menschen gleich(berechtigt) sind. Dann heißt es nach einer Weile aber ergänzend, dass manche Menschen gleicher sind.

Und genau darauf läuft es hinaus. Erst wird eine Revolution angezettelt und damit Gleichberechtigung hergestellt (wobei sich das bisher nur auf gleiche Rechte, nicht aber gleiche Pflichten bezog - Frauen sind privilegiert). Dann wird peu à peu und hintenrum "Gleichstellung" eingeführt, was nur ein Euphemismus für "Ungleichberechtigung" ist.

So werden die ursprünglichen "Ideale" der Revolution (Gleichberechtigung statt Ungleichberechtigung) verraten und das "alte" Unrecht durch "neues", aber letztlich gleiches Unrecht (Ungleichberechtigung = Gleichstellung statt Gleichberechtigung) ersetzt.

Für Frauen gelten ja bald überall begünstigende Sondervorschriften und Privilegien, die mit behaupteten, aber nie bewiesenen Benachteiligungen rechtfertigt werden.

Na, meine Damen, wann sagt ihr noch: "Oink"? Um das Bild abzurunden.


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