Hörtipp: Die Wahrheit über das Geldproblem bei Markus Lanz
Endlich spricht endlich jemand mal Tacheles!
Die "Griechenland-Pleite-Panik" - Markus Lanz, 29.04.2010
Markus Lanz spricht mit seinen Gästen Hans-Olaf Henkel, Hans Eichel und "Mister Dax" Dirk Müller über die Krise in Griechenland, und inwiefern die deutschen Bundesbürger davon betroffen sind.
Griechenland aus der Euro-Zone aussteigen (5:30 min.)
Das Zinseszins-System kann auf Dauer nicht funktionieren, (ab 14:35 min.)
Dirk Müller:
Wir haben ein System - ein Zinseszins-, ein Schuldsystem - geschaffen, das aus seiner Anlage heraus langfristig so nicht funktionieren kann. Darin sind sich eigentlich alle Protagonisten einig. Von Beginn an hat unser System - so wie es aufgestellt ist, unser Finanzsystem - eine Halbwertzeit, es hat eine begrenzte Lebensdauer. (...)
Die Frage ist nur, wie lange geht das noch? Wir sind in einer sehr sehr späten Phase dieses Systems, es hat viele Jahrzehnte funktioniert. Die Verschuldung geht dramatisch von oben, exponentiell nach oben. Diese Verschuldung, diese Zinsen müssen ja von irgendjemand aufgebracht werden, von den Bürgern, von den Menschen, die es erarbeiten müssen. Und das wird immer mehr, immer steiler. Die Leute müssen immer mehr Gas geben, immer mehr kriegen sie abgeschnitten für diese Zinsen, bis sie irgendwann das nicht mehr tragen können und sagen, so jetzt wir gehen auf die Straßen und dann wird das System "resetet", das heißt, die Schulden werden neu verhandelt. Ob es über ein Haircut ist, ob es über eine komplette Neuverhandlung der Schulden ist, das ist eine ganz anderes Thema.
Josef-Pfennig: Darstellung des Zinseszins-Systems (15:45 min.)
Exponentielles Wachstum (ab 17:00 min.)
Dirk Müller:
Dieses Zinseszins-System - Geld, das sich ... Exponentielles Wachstum nennen wir das, kennen viele vielleicht aus der Biologie - Exponentielles Wachstum kann langfristig nicht funktionieren. Ist anfangs gar kein Problem, wächst ganz langsam an, aber hintenraus geht es steil nach oben.
Und genau in dieser Phase sind wir im Augenblick, was die Verschuldung weltweit angeht. Nicht nur der Staaten und der Bürger, sondern insgesamt die Verschuldung. Und diese Verschuldung kann nicht unendlich so weiter wachsen ...
Markus Lanz:
Sie haben eine interessante Theorie aufgestellt und sagen, wenn man in die Geschichte mal zurückblickt, dann kann man das sehen, dass immer wieder in Zivilisationen genau das passiert ist. Und dass dann auch eine Art Krötenwanderung stattfindet, nämlich, dass die Kohle dann den Hang hat zu einigen Wenigen zu laufen, die in der Lage sind, dieses viele Geld anzusammeln und alle anderen haben dann immer weniger. Ist das so?
Dirk Müller:
Das ist die logische Konsequenz. Die Leute, die viel Geld haben und nicht so viel ausgeben können, wie sie schon besitzen, bekommen automatisch durch den Zinseszins-Effekt sehr schnell, sehr viel mehr Geld; während die, die kein Geld haben, oder weniger als ... die sogar Schulden haben, kommen immer tiefer in die Schuldenfalle rein. Und wenn die nichts mehr aufnehmen können [...], dann übernimmt der Staat diese Rolle und macht die Schulden im Auftrag der Bürger, im Namen der Bürger und die müssen am Ende trotzdem die Zinsen erwirtschaften.
Also das Ding kann auf Dauer nicht funktionieren. Die Folge ist, dass sich immer mehr Geld bei immer weniger Leuten ansammelt und die breite Masse immer weiter verarmt.
Markus Lanz:
In welche Phase sind wir denn jetzt?
Dirk Müller:
Aus meiner Einschätzung heraus sind wir in dieser Endphase. Es kann allerdings niemand sagen, ob die noch 2 Jahre hält, ob die noch 10 Jahre hält. Vielleicht haben wir noch 15 oder 20 Jahre Platz. Ich weiß es nicht. ...
Markus Lanz:
Das sind aber keine schönen Aussichten.
Dirk Müller:
... Wir werden irgendwann diese Schulden neu verhandeln müssen.
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So schätzen die Weltmärkte die EURO-Zukunft und somit Griechenland et al ein!
DM zurück!
Sofort!
Die DM wäre nach rund 60 Jahren auch in die Schuldenfalle geraten
DM zurück!
Sofort!
Der Dollar funktioniert nur, weil die globale Welt fleißig produziert und Öl liefert, und sich dafür mit bunt bedrucktem Papier aus USA bezahlen lässt.
Das ist der Betrug des Jahrtausends!
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eine Gebühr auf Geldbesitz.
Zur Erinnerung:
Der (Guthaben-)Zins ist das Zuckerbrot, das den Besitzer des Geldes dazu verlockt, sein Geld nicht zuHause unter das Kissen zu legen, sondern es in fremde (Vermittler-)Hände zu geben (= Bank).
Der Zins hat somit die Funktion einer Umlaufsicherung.
Eine Gebühr auf Geldbesitz würde ebenfalls den Umlauf des Geldes sicherstellen, da der Geldbesitzer das Geld lieber investiert (weitergibt), als zuzuschauen, wie die Gebühr an seinem Haufen Geld nagt.
Nur wäre diese Form der Umlaufsicherung konstruktiv, da das Exponentielle und der Verschuldungszwang (= Gegenseite des Guthabenwachstums) etc. weg.