Wieviel «Gleichberechtigung» verträgt das Land?

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Direktorin stoppt Männerberatungs-Projekt - Fortsetzung

Prometheus, Luxemburg, Saturday, 08.05.2010, 00:21 (vor 5719 Tagen) @ Gobelin

Aber: "Wir brachten die Anforderung zwischen der einzelpraxisgewöhnten Person und einer Institution nicht auf die Reihe." Das Projekt sei "mit sehr viel Herzblut und Euphorie aufgegleist" worden. Dabei sei aber "den formalen Aspekten" einer staatlich subventionierten Privatklinik zu wenig Beachtung geschenkt worden. Beispielsweise sei die Abgrenzung von unentgeltlicher und kostenpflichtiger Beratung "nicht geklärt" gewesen. Auch habe es "keinen Vertrag der Klinik mit Herrn Hollstein" gegeben.

Warum habe ich nur das Gefühl, dass gar nicht versucht wurde, eventuelle Probleme zu lösen? Andernfalls hätten ja sowohl Walter Hollstein als auch der Chefarzt gewusst, dass es Probleme gibt; beide fielen aber scheinbar aus allen Wolken. Ich denke, hier werden nur Ausreden zusammengekratzt. So hätte sich die Abgrenzung von unentgeltlicher und kostenpflichtiger Beratung zum Beispiel leicht klären und vertraglich festlegen lassen.

Pikant ist die Tatsache, dass eine Frau in leitender Stellung ein Männer-Projekt sistierte. Um jedoch Spekulationen in eine bestimmte Richtung vorzubeugen, sagte Direktorin Ursula Fringer zu OnlineReports: "Ich bin definitiv keine Emanze."

Taten sprechen lauter als Worte. Ich glaube der Frau erst, wenn sie ein gleichwertiges Männer-Projekt auf die Beine stellt.


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