Wieviel «Gleichberechtigung» verträgt das Land?

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"LeviathanInnen"

jens_, Friday, 07.05.2010, 23:24 (vor 5719 Tagen) @ Feinschnitt

Ein seltendämliches Skript, dass man nur die Hände über den Kopf zusammenschlagen kann.

Im pdf heißt es auf Seite 7:
Doch eines ist unübersehbar: Im Gender-Diskurs waren die Gender
Troubles von Judith Butler offenbar so etwas wie (s)ein letztes Aufbäu-
men. Als diese 1990 in den USA (ein Jahr später auf deutsch) erschie-
nen, verbreitete sich der Eindruck, diese troubles wären der Startschuss
für eine neue Gender-Diskurs-Politik. Waren sie auch. Nur kam die
Wende oder der Richtungswechsel sehr plötzlich. Und einer Luftblase
gleich (wie die new economy) platzte der Traum von gender. Am Ende
des 20. Jahrhunderts sieht sich das Unbehagen der Geschlechter (ähn-
lich wie 100 Jahre zuvor) konfrontiert mit einer neo(neuro)biologischen
Grundsteinlegung.

Mir wäre neu, dass Gender-Mainstreaming geplatz wäre - zumindest fließen von der Politik immer noch Millionenbeträge trotz Wirtschaftskrise und feministische Bücher und Blogs haben Hochkunjuktur.


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