Wieviel «Gleichberechtigung» verträgt das Land?

Archiv 2 - 21.05.2006 - 25.10.2012

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OT: Stefan Niggemeier über Abmahnkultur

Mirko, Friday, 07.05.2010, 22:54 (vor 5719 Tagen)

Woher kommt der Gedanke, dass man Dinge, die einem nicht gefallen, mit der Hilfe von Anwälten und Gerichten aus der Welt schaffen lassen kann? Wenn das nicht mit Meinungsfreiheit gemeint ist: dass Leute frei finden und sagen können, an wen ich sie erinnere, egal wie ungerecht mir das erscheinen oder wie unvorteilhaft das für mich sein mag — was denn dann?

[...]

Für erstaunlich viele Menschen, Gruppen und Unternehmen scheint es ganz normaler Bestandteil des Repertoires einer Auseinandersetzung zu sein, anderen ihre Äußerungen zu verbieten. Das ist nicht nur ein juristisches Problem, sondern auch ein gesellschaftliches und kulturelles.

lang aber lesenswert:
Über Abmahnungen

--
Wer gegen Monster kämpft, muss achtgeben, nicht selbst zum Monster zu werden - Nietzsche

guter Text (k.t)

Prometheus, Luxemburg, Saturday, 08.05.2010, 00:10 (vor 5719 Tagen) @ Mirko

- kein Text -

Erst Feminismus, dann Anwälte!

TZone, Saturday, 08.05.2010, 02:03 (vor 5719 Tagen) @ Mirko

Dieses Land ist verseucht. Verseucht von FeministInnen, aber an 2. Stelle von Anwälten. Gleich 124 von denen sitzt im DBT und runinieren das Land an der Spitze. "Anwaltsschwemme", ein Unwort. Seit 89 hat sich die Anzahl der Anwälte in Deutschland verdoppelt. Jedes Jahr speien die Fakultäten 6.000 neue Anwälte aus. Deutschland geht´s dreckig unter solchem Pack!

Die Krise: Eine gute Chance für das dt. Volk, sich diesen Unrat vom Hals zu schaffen! Macht´s endlich!

Erst Feminismus, dann Anwälte!

Prometheus, Luxemburg, Saturday, 08.05.2010, 12:51 (vor 5718 Tagen) @ TZone

Juristerei ist die Anwendung von Staatsgewalt gegen seine Mitbürger. Feminismus
funktioniert auf die gleiche Weise. In beiden Fällen geht es darum, den Staat dazu zu bringen, die eigenen Interessen durchzusetzen. Lügen, täuschen, betrügen sind dafür die bevorzugten Mittel. In beiden Fällen geht es nicht um Gerechtigkeit sondern um Macht. Und beide Verhaltensweisen werden den Rechtsstaat schlussendlich zerstören, beziehungsweise haben ihn in wesentlichen Teilen schon zerstört.

Die Krise: Eine gute Chance für das dt. Volk, sich diesen Unrat vom Hals
zu schaffen! Macht´s endlich!

Dazu braucht es leider den Staatsbankrott. Die Juristerei wird erst aufhören, wenn es keine Staatsmacht mehr gibt, die man missbrauchen könnte. Die Basis der Staatsgewalt ist nach wie vor unmittelbare Gewalt. Wenn erst einmal die Polizei nicht mehr finanzierbar ist, sind sämtliche Gerichtsentscheidungen bloß noch Gewäsch, und können ignoriert werden. Ähnlich wie Frauen ziehen Juristen ihre ganze Macht daraus, andere dazu zu bewegen, in ihrem Sinne Gewalt anzuwenden. Keine Wunder, dass so viele Frauen Jura studieren.

Erst Feminismus, dann Anwälte!

Halbgott in Weiß, Sunday, 09.05.2010, 19:59 (vor 5717 Tagen) @ TZone

So wie bei Lucius A.Florus: "Jetzt kannst du nicht mehr zischen, du Schlange!"? - Wäre was für mich. Aber es gibt mehr Politschaben und Zeitungswanzen als Rechtsverdreher, und erstere müßten vorrangig bedient werden.

OT: Stefan Niggemeier über Abmahnkultur

Pitter, Saturday, 08.05.2010, 12:32 (vor 5718 Tagen) @ Mirko

Neulich, beim Spaziergang durch meine alte Heimatstadt ist es mir aufgefallen: Wenn an (Privat-) Häusern Geschäftsschilder prangen, dann fast immer die von:
1. Rechtsanwälten
2. Steuerberatern
3. Psychotherapeuten

Bezeichnend für den Zustand dieses Landes - finde ich.

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