Wieviel «Gleichberechtigung» verträgt das Land?

Archiv 2 - 21.05.2006 - 25.10.2012

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falschblonde Pauerwumme:Aha!!!!

Narrowitsch, Berlin, Friday, 07.05.2010, 04:15 (vor 5720 Tagen) @ Ein Leser

http://www.youtube.com/watch?v=Pt8zp3AKPac


Diese Herzchen vertritt nicht nur die freiheitliche Wirtschaftspartei FDP auf Europaebene, nein, sie liebte es, zeitweise mit Forderungen nach neuen Männern und 50:50 Teilung der Hausarbeit, durch die Lande zu tingeln. Ich wage mir nicht vorzustellen, was 50 für ihren rechtsanwaltlichen Gatten bedeutet und wie sie sich mathematisch Gleichheit vorstellt.

Mit ähnlicher Sachkenntnis brillierte heut auch unser aller Kanzlerin in Sachen Währung und Euro und alternativlosen Beschlüssen. Wenn ich diese mächtigste Frau der Welt reden sehe, wird mir Angst und Bange; hören muss ich sie dazu nicht. Angesichts dieses optischen Leckerbissens setzt sich foplgender Eindruck in meine gequälten Hirnzellen fest: auf der Mattscheibe wiederhole eine Streberin vor der angetretenen Klasse den soeben vom Lehrer gehörten Lehrstoff, ohne ihn auch nur ansatzweise verstanden zu haben. Allerdings ahne ich, heutzutage plappert unsere politische Führerin nicht nach dem Munde der "vorgesetzten" Autorität, sondern nach denen der Experten aus der Kanzleramtsbürokratie. Zugaben eigener kreativer Leistungen- scheinen begrenzt.

Nicht viel anders anders ergeht es mir neuerdings beim Anblick unseres wenig geschätzten Grinsekätzchens, welches sich nun nicht mehr hinter dem undurchdringbaren Schutzanzug des Femimiwahrheitsministeriums verbergen kann, sondern sich gelegentlich im halb durchsichtigen Flatterhemdchen realen Problemen stellen muss. Und auch FDP-Fraktionsvorsitzende Birgit Homburger faselt vom Feinsten. Ihr gelang es immerhin, in einem Satz drei mal irgendwas auf den richtigen Weg gebracht zu haben, dass aber Gestaltungsspielraum oder ähnliches noch bietet.
Es ist eigentlich zum Piepen: So ganz überzeugen sie nicht, die Powerwimmen an der Spitze. Sollten am Ende die recht behalten, die behaupten an gewissen Schalthebeln der Macht haben alternde Görlies nichts verloren? Vielleicht sind äh Damen, wie diese unsere besten Verbündeten?

Selbst die Journaille, die bislang lobte, was immer Frau Merkel anstellte, beginnt zu murren. Nichtstun verkauften die medialen HofsängerInnen bislang als diplomatischen Führungsstil, unsinnigen Aktionismus als weibliche, punktgenaue Führungsstärke. Nun regnet es ganz ganz sanft Kritik. Mal sehen, wann die Schuldigen für all den demonstrierten Schwachsinn gefunden sein werden: Bei Merkel der lange Schatten des Übervaters Kohl, bei der Laienhaften die Opfer, welche sie den Kindern brachte, bei Frau Merin war es womöglich der Grundschulehrer, der sie während der Rechnenstunde mit begehrlichen Blicken verwirrte.

Bei allem Mist, den im Reichstag der Bundestag von Zeit zu Zeit von der einen Ecke in die andere gabelt, sind derart Kompetente freilich unverzichtbar. Andere brächten ihn womöglich zum Kompost.

Nicht, dass die Kauders und Heils segensreicher wirkten. Aber immerhin erzeugen die bei schlichten Gemütern hin und wieder den wagen Eindruck, sie hätten etwas begriffen.Ein Stück weit, versteht sich, und auf dem richtigen Weg.

Manchmal verfüge ich über ein gutes Gedächtnis. An Helmut Schmidt zum Beispiel. Der verstand und versteht etwas von Innen- und Außenpolitik, vom Militär und Terrorismusbekämpfung und darüber hinaus auch noch von Finanzen. Ein abgefeimter Macho also.

Vermutlich hätte er heute keine Chance auf Führung. Nicht angepasst, nicht ahnungslos genug. Gendergequassel und Frauenpowerbeschwörungen hätten ihm vermutlich das Genick gebrochen oder in den Wahnsinn getrieben.

Gut Nacht, Deutschland, nacht Europa


Narrowitsch

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Extemplo simul pares esse coeperint, superiores erunt-

Den Augenblick, sowie sie anfangen, euch gleich zu sein, werden sie eure Herren sein.


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