Wieviel «Gleichberechtigung» verträgt das Land?

Archiv 2 - 21.05.2006 - 25.10.2012

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Kindergarten..

ajk, Wednesday, 05.05.2010, 14:29 (vor 5721 Tagen) @ Puffbesucher

Keine Geldverschwendung, schließlich findet der Unterricht so oder so
statt, auch für den 20-jährigen Anfänger. Und die paar Leute die das
machen, sind nicht relevant. Das ist kein Massenphänomen und auch Bildung
um ihrer selbst willen ist etwas wert. Einen Gasthörer etwa knöpft man auch
nicht soviel ab. Ja es finden nicht einmal Hörsaalkontrollen statt, da
kannst du auch einfach so reinmarschieren. Jetz erzähl nicht, das kostet ja
alles aber sowas von viel Geld, nur weil du auf der Treppenstufe sitzt und
dir 'nen kalten Hintern holst.

Es ksotet viel Geld das alles zu unterhalten, es kostet Zeit der Professoren, es nimmt den Menschen Platz weg die etwas lernen wollen, es reduziert die Qualität des Universitätsbetriebes...

Das kostet alles Geld, auch Verwaltung und co. Viel Geld vor allem.

Du kannst ohnehin nicht die Leute dazu zwingen, nachher mit dem Studium
das zu machen, was sie sich noch am Anfang vorstellten oder wofür es
eigentlich da ist. Und das ist die Freiheit, die wir alle haben.

Freiheit bedeutet etwas nicht tun zu müssen. Und nicht alles tun zu dürfen.

Universitäten werden von der Allgemeinheit finanziert. Von Putzfrauen, Automechanikern, PC-Schraubern, Handwerkern und co. Sie dienen dazu fähigen und gewillten Leuten ein höheres Bildungsniveau zu ermöglichen. Dies tut man nicht aus "reinem Selbstzweck" sondern mit dem Ziel das die Gemeinschaft weiterhin aufrechterhalten werden kann. Für Forschung und Wissenschaft, für Wirtschaft und Gesellschaft.

30.000 Soziologinnen werden nicht gebraucht. 100.000 Englisch auf Lehramt-Studenten werden nicht gebraucht, ein Blick in Jobvermittlungsstellen zeigt das innerhalb von Sekunden. Es ist offensichtlich das Universitäten zum "Vergnügen" missbraucht werden von Leuten die nix zu tun haben. Und auch für einen Heiratsmarkt, nach dem Motto "Wer nach einem Jahr keinen Doktor hat, muss ihn selber machen." Dem muss ein Riegel vorgeschoben werden.

Entweder das wird beendet, oder das System bricht zusammen und hört von alleine auf zu funktionieren. Ganz einfach. Wenn es was kostet, bemühen sich die Leute. Wenn man nur zwei mal Prüfung machen kann, bemühen sich die Leute NOCH MEHR. Wenn Studiumswechsel nach einer bestimmten Zeit nicht möglich ist, wählen die Leute besser aus. Wenn mehr Zwang zur Konsequenz und Selbstverantwortung existiert, handeln die Leute Konsequent und Selbstverantwotlich. Wer das nicht kann, landet gar nicht erst in der Uni und wäre dort auch falsch. Unis sind inzwischen ein Sammelbecken für Genderfaschisten und Kiffende-Selbstverwirklichern. Vor allem in den Geisteswissenschaften.. Die müssen raus. Sowohl als Studenten, als auch die Professoren.

/ajk - für massive Studiengebühren und strenge Begrenzung der
"Studiumwiederholungen". Dazu noch "numerus clausus" für viele viele

mehr

und Kontrolle des Erfolges der Universitäten = Arbeitsfähige und
Steuerzahlende Bürger.


Jaja, viel Spaß weiterhin bei deinen feuchtwarmen Peitschenknall-Träumen.
Was immer du damit auch kompensierst.

Hör mir auf mit Deinem Kindergarten-Psychodenken. Ich denke einfach konsequent und wirtschaftlich. Die Unis brechen vom Niveau zusammen, so wie die Schulen auch vorher. Nicht mal mehr Gymnasium und Abitur schützen mehr vor "Kind kann nicht mal das kleine Einmaleins".

Puffbesucher - für weniger verqualmtes Stammtisch-Gerülpse.

/ajk - für mehr konsequenten Realismus. Und für weniger dümmliche Polemik wie das oben zitierte. (Und Nichtraucher..)

--
Solange du andere fragst, was du "darfst", bist du kein Mann. - Robert


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