Wieviel «Gleichberechtigung» verträgt das Land?

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Medientipps für Jungs und Männer

Marcel ⌂, Wednesday, 05.05.2010, 01:21 (vor 5722 Tagen)

Okay Leute!

Auf meiner Seite http://gender-mediathek.de.to/ gibt es nun die Rubrik "Medientipps für Jungs und Männer". Wer noch Vorschläge hat, immer man her damit :-)

Gruß
Marcel

Medientipps für Jungs und Männer

T @, Wednesday, 05.05.2010, 01:48 (vor 5722 Tagen) @ Marcel

Jeder(r) ohne Medienkompetenz wird dir die Liste um die Ohren hauen, weil zuviel Gewalt drin vorkommt.
Egal, ob Filme wie Apocalypse Now und Taxi Driver sich nun kritisch mit dem Thema auseinander setzen oder nicht.

Kommt später mehr.

Medientipps für Jungs und Männer

Marcel ⌂, Wednesday, 05.05.2010, 01:52 (vor 5722 Tagen) @ T

Ich bin immer gerne bereit auf einer sachlichen Ebene zu diskutieren. Von daher... ;)

Ich denke, der Hinweis war sachlich gemeint, Marcel

Leser, Wednesday, 05.05.2010, 02:08 (vor 5722 Tagen) @ Marcel

Ich bin immer gerne bereit auf einer sachlichen Ebene zu diskutieren. Von
daher... ;)

Das Problem ist nicht die Antwort, sondern das, was dahinter über uns allen hängt. Damokles war ein stumpfes Küchenmesserchen dagegen.

Wir haben ein Gewaltschutzgesetz, wir haben Schlampenschutzgesetz (und ich finde diese Bezeichnung gerechtfertigt!), wir haben die FSK und was weiß ich noch.

Ich denke der Hinweis vom Responder war nur ein gut gemeinter Tipp ;-)

Klasse - dein Engagement und dein Idealismus. Nur, mach dich nicht angreifbar. Dies meinte wohl der Hinweis zu "Taxi-Driver" z.B.

Mitspielen und umdrehen heißt ja nicht kuschen!

Im Gegenteil.

Medientipps für Jungs und Männer

T @, Wednesday, 05.05.2010, 02:20 (vor 5722 Tagen) @ Marcel

Eine kurze Rezension zu jedem Film, vielleicht auch ein imdb Link, mit Inhaltsangabe in 2 Sätzen und kurzer Begründung, warum der Film auch in besonderem Maße Jungen anspricht fände ich sinnvoll.


Ich denke mir einfach mal, wenn da jetzt ne unbedarfte Mutter per Google landet, wird die ohne wohl kaum auf die Idee kommen einen Film wie Full Metal Jacket mit ihrem Sohn zu sehen.
Und ehrlich gesagt, wenn man mit nem Kind nicht über den Film spricht, also im besten Falle dann dem Leser noch ein paar Diskussionspunkte über den Film mitliefert, kann solch ein Film, auch als einer der Antikriegsfilme schlechthin, durchaus nach hinten losgehen.


Die ganzen Karate Kid Filme würde ich persönlich gegen American Shaolin austauschen, der handelt wenn ich mich recht entsinne von Hartnäckigkeit.
Und ist nicht so ausgelutscht wie die Geschichte von Daniel San, die ja auch unter Umständen zum schrecklichen vierten Teil der Serie führen kann. ;-)

Gut finde ich natürlich, dass du meinen Vorschlag Adams Äpfel eingebaut hast.
Der hat einen tollen schwarzen Humor und ist ziemlich tiefgründig für nen Film über Apfelkuchen.

In der Büchersektion fällt mir jetzt auf Anhieb Terry Pratchett ein, dessen Scheibenweltromane und auch Kinderbücher, insbesondere die Nomentriologie, können ziemlich fesselnd sein und gehören zu den Büchern, die mit dem Leser wachsen und so ziemlich alles an Thematiken einnehmen, was es so gibt.
Auch unser Geschlechterthema in einigen Romanen.

An der Optik der Seite wirst Du bestimmt noch Arbeiten, die Links auf der Indexseite sehen noch nicht so toll aus wegen der zu langen Titel.


Ich hoffe das war halbwegs konstruktiv.

Grüße Timo

Nicht falsch verstehen!

Marcel ⌂, Wednesday, 05.05.2010, 09:53 (vor 5722 Tagen) @ T

Ich meinte, dass ich mit anderen Leuten sachlich diskutieren möchte. Deine Anregungen waren ja einwandfrei und sachlich!

"Eat Drink Man Woman" fehlt

Zhu-Leser, Wednesday, 05.05.2010, 02:32 (vor 5722 Tagen) @ Marcel

Auf meiner Seite http://gender-mediathek.de.to/ gibt es nun die Rubrik
"Medientipps für Jungs und Männer". Wer noch Vorschläge hat, immer man her
damit :-)

Schau dir den Film an (sind allerdings drei Stunden)

Quelle: Wikidingensda

Ein verwitweter Meisterkoch, Herr Zhu, leben gemeinsam in einem alten, gepflegten Haus in einem ansonsten von Hochhäusern geprägten zentralen Bezirk der Hauptstadt Taipeh auf Taiwan.

Gezeigt wird der nicht immer einfache Loslösungsprozess der Töchter vom Elternhaus und dem teilweise autoritären Vater. Liebe und Familie, d. h. die Suche nach dem passenden Partner fürs Leben, sind neben der Kochkunst das zentrale Motiv des Films. Dabei handelt es sich, wie der Titel des Films andeutet, um die essentiellsten Bedürfnisse eines jeden Menschen: Essen, Trinken, Mann und Frau.

Meister Zhu stellt fest, dass ihm zunehmend der Geschmackssinn verloren geht, dennoch bietet das allsonntägliche Abendessen die Möglichkeit für die Familienmitglieder sich auszutauschen oder aus heiterem Himmel einen zukünftigen Ehepartner vorzustellen, worin Züge der Komik in einem ansonsten eher als heiteres Drama zu kategorisierenden Film liegen. Die größte Überraschung bietet am Ende der Vater selbst, der während des Essens erklärt, dass er die ehemalige Schulfreundin seiner ältesten Tochter heiraten will.

Die älteste und die jüngste Tochter, die im Laufe des Films einen Mann fürs Leben gefunden haben, und nun auch der Vater, verlassen das Haus. Zurück bleibt die zweitälteste Tochter, gespielt von Wu Qianlian, die schon immer gerne auch den Beruf der Köchin erlernt hätte, es aber unter dem Erwartungsdruck des Vaters nicht wagte, und die nun ihrem Vater am Ende eine so gute Suppe serviert, dass dieser wieder schmecken kann.

Hat etwas von "Völkerverständigung" - und ist sehr anrührend, auch für Emannzer ;-)

Fazit: Unbedingt anschauen, egal, wer hier nun mitliest.

Medientipps für Jungs und Männer

Narrowitsch, Berlin, Wednesday, 05.05.2010, 05:29 (vor 5722 Tagen) @ Marcel

Okay Leute!

Auf meiner Seite http://gender-mediathek.de.to/ gibt es nun die Rubrik
"Medientipps für Jungs und Männer". Wer noch Vorschläge hat, immer man her
damit :-)

Gruß
Marcel

hi, Marcel

sehr verdienstvoll, was Du da treibst. Mich begeistern diese Karate - Filme nicht sonderlich und halte sie auch nicht für empfehlenswert. Das sei aber meinem Geschmack geschuldet und ist sicher kein Maßstab.

Filme und Bücher gibt es eine Menge zu empfehlen, es brauchte einige Zeit alle aufzulisten.

Ganz wichtig halte ich alles, was das Bildungssystem nicht oder nicht ausreichend behandelt, dennoch aber zum Verständnis unserer Kultur bitter nötig ist:

Das beginnt bei den Märchen von Bechstein , den Grimms, reicht über die Sagenwelt der Nibelungen und natürlich bis hin zum Kampf um Troja, die Odyssee (beides glänzend von Gustav Schwab nacherzählt) , die Fahrt der Argonauten.Auch biografisches gehört in diesen Kreis, Spartacus zum Beispiel.
Und nicht zu vergessen - gleichgültig wo man weltanschaulich steht- biblische Geschichten. Wer davon nichts weiß, findet die Sprache seiner Kultur nicht.

Dieser Themenkomplex existiert sowohl als Film, als auch in Buchform recht mannigfaltig. Zur Buchbeschaffung empfehle ich statt der Werbepest "Amazon" das Zentralantiquariat, welches gute und gut erhaltenen Bücher für kleines Geld anbietet.

Dort gibt es natürlich auch Karl-May - Bücher, die in einer Empfehlung nicht fehlen dürfen. Was Brecht und Mann interessierte, kann nicht so schlecht sein, wie manch oberschlaue Kritiker meint.

Ein Schmankerl, welches - wie ich finde- zu unrecht heut nur noch wenige Leser zu finden scheint, ist bei Ehm Welk nachzulesen: "Die Heiden von Kummerow" und "Die Gerechten vom Kummerow". Welk gibt einen wunderbaren Einblick in die dörfliche (Kinder) - Welt der 20iger und 30iger Jahre, Bücher mit einem speziellen Humor, geschrieben mit wundervollem Einfühlungsvermögen, die das feministische Gelaber in mehrfacher Hinsicht der Lüge überführt: der genaue Beobachter Welk zeigt eindrucksvoll wie Familien damals "tickten", mit Unterdrückung jedenfalls hatte es wohl wenig zu tun. Und seine Person und sein Werk selbst beweist, wie wenig Sozialkompetenz eine weibliche "Domäne" darstellt, die sich Männer anzueignen haben. Lächerlich!

Mir fallen viele Filme ein, die das Wort "Kunst " verdienen. Ein unbedingtes Muss scheint mir Fritz Lang´s " M. Eine Stadt sucht einen Mörder" zu sein. Habe selten einen Film zum Thema Kindesmissbrauch und - mord gesehen, der so diffizil mit dem Thema umgeht; den Schwachköpfen in den TV- Redaktionen sollte er einmal wöchentlich zur Pflicht gemacht sein.

Vergessen wir Clint Eastwood nicht, gleichgültig ob und in welchem Maße Sozialpädagogen und -achso gewaltfreie- Femis - schäumen: "Gran Torino", "Für eine Handvoll Dollar ", " Für eine Handvoll Dollar mehr" um nur einige zu nennen. Und natürlich darf Sergio Leones "Lied vom Tod" ebensowenig fehlen , wie Petersens "Das Boot". Und um noch ein anderes Genre zu bedienen: Oliver Stones "The Doors" erzählt natürlich nicht nur die Geschichte der Rock- Band sondern zeichnet ein interessantes Zeitgemälde.

Wenn ich es richtig verstehe, richten sich Deine Empfehlungen nicht nur an kleine Jungen, die in der Grundschule geistig verkümmern, sondern auch an schon Ältere und Männer. Vielleicht müssen Altersempfehlungen gegeben werden, die sich selbstverständlich nicht nach deutschen Zensurmaßstäben richten müssen.

Wäre noch viel zu schreiben. Mal sehen, ein andermal mehr...


Gruß


Narrowitsch

--
Extemplo simul pares esse coeperint, superiores erunt-

Den Augenblick, sowie sie anfangen, euch gleich zu sein, werden sie eure Herren sein.

Medientipps für Jungs und Männer

Ein Mann, Wednesday, 05.05.2010, 09:03 (vor 5722 Tagen) @ Marcel

Noch ein paar, unsortiert so wie sie mir in den Sinn kamen.

Ferris macht blau (ein Klassiker unter den Highschoolfilmen, der auch heute noch unterhalten kann, für Kinder geeignet, für Erwachsene wohl zu läpsch, andererseits weckt er bei etwas Älteren nostalgische Erinnerungen)

Highschoolfilme allg.

Voll normaaal und Ballermann6 (wunderbar politisch unkorrekt, voller Anarchowitz, der aber nicht jeden Geschmackt triff, Emanzen, Erzieherinnen und Pädagoginnen hassen solche Filme, die meisten normalen Frauen mögen sie aber auch nicht unbedingt gerne)

Flodder – Eine Familie zum Knutschen (Komödie, es exitieren noch zwei Fortsetzungen und eine Fernsehserie, der genannte Film ist aber der berste, auch wunderbar politisch unkorrekt, mit vielen z.T. bösen Seitenhieben auf die verschiedenen Gesellschftsschichten und auf Sozialarbeiter und andere)

Feuerzangenbohle (ein Klassiker der die Generationen verbindet)

Nonstop Nonsense (fesehserie, klassischer Klamauk mit Didi Hallervorden)

Sketchup (klassische Comedy-Show, gut gemacht und auch heute noch witzig)

Benny Hill (klassische Klamaukshow aus GB, nicht ganz meine Humor, aber schön politisch unkorrekt, gespickt mit sexuellen Doppeldeutigkeiten und einer Prise Frauenfeindlichkeit, aber auf die ulkige Art, Feministinnen bringt sowas dennoch auf die Palme)

Ein Colt für alle Fälle, A-Team etc. (klassische Fernsehserien für Jungs, Mädchen mögen die eher nicht)

Monty Python (z.B. Die wunderbare Welt der Schwerkraft) (kennt hier wohl jeder, einfach nur völlig schräger britischer Humor, durchzogen mit einer ordentlichen Portion Gesellschaftskritik)

Brazil (rel. unbekannt, aber völlig zu unrecht, ein absolutes muss, ein sehr aufwändig in Szene geseztes Werk mit guter Besetzung, welches sich inhaltlich mit seiner Gesellschaftskritik zwischen Kafka und Orwell bewegt)

Im Rausch der Tiefe (gut in Szene gesetztes Drame, bei dem es um den jahrelangen Wettstreit zweier Apnoetaucher geht)

Louis de Funès Komödien (klassischer guter Humor für die ganze Familie)

Der Rasenmähermann (skuriler SF-Film in der es um Menschenmanipulation mittels Drogen und Computersimulationen geht)

Total Recall (SF-Film mit Arnold Schwarzeegger, z.T. etwas brutal aber aufwendig gemacht mit viel Gesellschaftskritik (wenn auch manchmal etwas naiv dargestellt) gegenüber einem totalen Überwachungs- und Ausbeuterstaat)

Running Man (s.o.)

Uhrwerk Orange (A Clockwork Orange) (brillianter Klassiker, der die Gemüter spaltet, die einen meinen er sei Gewalt verherrlichend, die anderen meinen die Botschaft sei genau das Gegenteil davon, auf jeder Fall setzt er sich (kritisch) mit einer völlig degenerierten gewalttätigen Gesellschaft auseinander)

Die Zeitmaschine (ein bekannter Klassiker in verschiedenen Verfilmungen, auch für Kinder geeignet)

Reise zum Mittelpunkt der Erde (s.o.)

Flucht ins 23. Jahrhundert (SF-Film der sich kritisch mit einer veränderten Gesellschaft auseinandersetzt, die das alt werden abgeschafft hat, indem sie Menschen am 30. Geburtstag tötet, dies wird ihnen aber als "Erneuerung" verkauft)

Dick und Doof (bedarf wohl keines weiteren Kommentars, die Filme verbinden Generationen)

About Schmidt (Tragikkomödie um das Altern und Einsamkeit)

"Wolf" mit Jack Nicholson (der etwas andere Werwolffilm, es geht darin um die Definiton von Männlichkeit, es handelt sich nicht um einen klasssichen Horrorfilm)

American Werewolf (Horrorfilmkomödie, gut gemacht, ein Klassiker, für Liebhaber dieses Genres, Mix aus Gänsehaut und schwarzem Humor, dennoch nicht für Kinder geeinet)

Was Frauen wollen (Komödie in der ein Mann plötzlichen hören kann, was Frauen denken, heute wäre so ein Film wohl nicht mehr gedreht worden, das Ende ist aber leider zu typisch Hollywood, dennoch lustig und gut...)

Overboard – Ein Goldfisch fällt ins Wasser (Komödie um einen allein erziehenden Vater und eine zickige Millinärin, das Ende typisch Hollywood, denn noch unterhaltsam)

1984 (in der Verfilmung aus dem Jahr 1984) (s. Brazil)

Zurück in die Zukunft (unterhaltsame SF-Komödie, etwas für die ganze Familie)

Ältere James Bond Klassiker, weil sie so schön feministisch unverdorben sind

Per Anhalter durch die Galaxis (es existieren verschiedene Verfilumgen, als Fernsehserie und Spielfilm, es existiert auch eine gute Hörspielfassung, voller skuriler Ideen und britischem Humor, mit viel Gesellschaftskritik)

Fitzcarraldo (Chrakterportrait eines Besessenen, der zur Verfolgung seiner Zeile auch über Leichen geht, besonders interessant ist eine Rportage zum Film in der Filmemacher über die Probleme mit seinem Hauptdarsteller berichtet, der zeitweise wohl so sehr in seiner Rolle aufging, dass er sie in der Realität fortlebte)

Medientipps für Jungs und Männer

imion, Wednesday, 05.05.2010, 12:59 (vor 5721 Tagen) @ Marcel

Ich kann dir noch "Charlies Schokoladenfrabrik" empfehlen, allerdings nur das Original, nicht das mit Johnny Depp. Im Original kommt der Sinn wesentlich besser rüber.

Dann noch Demolition Man, interessant deshalb, weil er zum Teil auf "Brave new World" basiert.

Demolition Man

"Die Vorlage des Filmes ist trotz des sehr ähnlichen Titels nicht der mit dem Hugo Award ausgezeichnete Roman „The Demolished Man“ von Alfred Bester, obwohl der Film und der Roman beide im Kriminal- bzw. Polizei-Milieu spielen.

Vielmehr ist Demolition Man eine Interpretation von Aldous Huxleys „Brave New World“, in dessen Werk die neue perfekte Gesellschaft letztlich von ihrer Vergangenheit eingeholt wird. Erkennbar wird dies beispielsweise bei der Betrachtung der Namen der Hauptdarsteller. Sandra Bullocks Charakter heißt Lenina Huxley, wobei der Nachname vom Autor der Vorlage geborgt und der Vorname von der weibliche Hauptdarstellerin „Lenina Crowne“ bei „Brave New World“ entliehen ist. Stallone benennt sich nach Huxleys John, der aus einem rückständigen Reservat, sogar noch natürlich geboren, in die moderne Gesellschaft kommt. Bei Demolition Man kommt John Spartan aus der Vergangenheit in die Zukunft. Ein weiterer Hinweis ist bei der deutschen Synchronisation etwas schwieriger zu entdecken als im Original. Als Phoenix und Spartan im Museum kämpfen, sagt Phoenix wörtlich: „So eine >tapfere neue Welt«“ welches in der englischen Fassung „It's a >brave new world«“ lautet."

Medientipps für Jungs und Männer

Ein Mann, Wednesday, 05.05.2010, 14:20 (vor 5721 Tagen) @ Marcel

Leaving Las Vegas sollte auch nicht fehlen, ein Alkoholiker Melodram...

Medientipps für Jungs und Männer

Ein Mann, Wednesday, 05.05.2010, 14:38 (vor 5721 Tagen) @ Marcel

Noch ein paar ohne Kommentar, schau selbst nach, habe gerade wenig Zeit...

Goodfellas

Der Pate

Zeit des Erwachens

Kap der Angst

Angel Heart

Es war einmal in Amerika

Sin City

I, Robot

Men In Black

Coogan’s großer Bluff

Das große Fressen

Flucht von Alcatraz

Ein Mann sieht rot

Die Farbe Lila

Die Farbe des Geldes

Dirty Harry

Casino

Rain Man

Black Rain

Tage des Donners

Die Firma

Beverly Hills Cop – Ich lös den Fall auf jeden Fall

Nur 48 Stunden

Der verrückte Professor

... und last but not least...

Die Glücksritter (passt gerade wieder zur Weltwirtschaftkrise)

weitere folgen...

Medientipps für Jungs und Männer

Ein Mann, Wednesday, 05.05.2010, 14:47 (vor 5721 Tagen) @ Marcel

... und nicht zu vergessen viele der älteren Filme mit Burt Reynolds, alle schön männlich mit einem Augenzwinkern, damals war die Männerwelt noch einigermaßen in Ordnung...


Zu seinen Roadmoviekomödien rund um die Prohibition fallen mir gleich noch zwei klassische Roadmovies ein...

Convoy

Duell

Medientipps für Jungs und Männer

Robert ⌂, München, Wednesday, 05.05.2010, 15:34 (vor 5721 Tagen) @ Marcel

Okay Leute!

Auf meiner Seite http://gender-mediathek.de.to/ gibt es nun die Rubrik
"Medientipps für Jungs und Männer". Wer noch Vorschläge hat, immer man her
damit :-)

Ganz schöner Mix, was dir bislang so empfohlen worden ist.

Naja, so prinzipiell alle Filme, in denen Männer die Hauptrolle spielen, ohne daß es um ne Frau geht und wie mann sich unterwürfig bei ihr beliebt macht. Wo es um männliche Ehre geht.
Als Beispiele fallen mir z.B. ein Chatos Land (mit Charles Bronson, ein Halbindianer wird von ner Horde Weisser verfolgt, die von ihm nach und nach erledigt werden), oder auch "Falling Down" mit Michael Douglas (wo ein Mann zum Geburtstag seiner Tochter will. Ich konnte mich da bis zum eskalierten Showdown "ich bin also der Böse?" gut reinversetzen, obwohl ich kein Aggressionsproblem, wie die Hauptrolle, habe).

Und dann noch Filme, wo eine Frau die Ursache für den Untergang eines Mannes ist (Als Gegenpol zu den üblichen "Frauenverherrlichungsfilmen").
Weiss leider nicht, wie der Film heisst, es gibt aber z.B. einen mit Clint Eastwood, der an ne Borderlinerin gerät.


Problematisch in dieser Hinsicht, also als Gegenbeispiele, finde ich z.B. alle modernen Filme (genreübergreifend), wo unrealistischerweise immer irgendwelche Pauer-Wimmen dabei sind (in jedem Piratenfilm aber nicht nur dort gibts heutzutage ne Superfrau, die besser kämpft als jeder Mann), oder der schüchterne Trottel, der nichts auf die Reihe kriegt, zum Schluss aber doch die tolle Frau bekommt (das geht heute bei Trickfilmen, wie Ratatouille, Hercules etc. los und hört nirgends mehr auf).


Literatur sollte sich an den Interessen von Männern orientieren. Die interessieren sich normalerweise nicht für Probleme und Liebesgeschichten, sondern für Abenteuer (Indianer, Science Fiction / "Space Operas", Sagen (Nebenbei: Fantasy sind "moderne Sagen" aus Amerika, also einer Kultur, die keine Vergangenheit hat) etc.). Ich hab als Bub dann auch viel Populärwissenschaftliche Bücher gelesen, soweit ich an sowas drankam. Aber das ist nicht unbedingt "Literatur".

Karl May, die Lederstrumpf-Erzählungen, Harry Harrisons SF Reihe über "die Stahlratte" (der trotzdem unter dem Pantoffel steht ;) ), SF von Jules Verne, H.G.Wells bis hin zu Perry Rhodan aber auch Stanislaw Lem (um mal die mögliche Bandbreite anzudeuten), aber auch wirklich alte Werke wie Das Decamerone, 1001 Nacht (Gesamtausgabe, nicht die für Kinder kastrierten Ausgaben), Grimmelshausen (Die Abenteuer des Simplicissimus), Sagen des klassischen Altertums, Nordische Sagen und vieles mehr würde ich in jeden "männlichen" Bücherschrank stellen.


Robert

PS: und meine Tochter interessiert sich für "Sternenstaub", "Wilde Hühner", "Hanni und Nanni" und solchen Kram. Ächz ...

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Wolfgang Gogolin "Diese Hymnen für Frauen erinnern an das Lob, das einem vierjährigen Kind zuteil wird, weil es endlich nicht mehr in die Hose kackt, sondern von allein aufs Töpfchen geht."

Thin Lizzy

Marcel ⌂, Thursday, 06.05.2010, 18:51 (vor 5720 Tagen) @ Marcel

Erstmal danke für die ganzen Titel. Kann mir jemand sagen, ob der Song "Boys are back in town" von Thin Lizzy evtl. aufgenommen werden sollte? Leider bin ich in Englisch nicht so die Leuchte ;)

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