Wieviel «Gleichberechtigung» verträgt das Land?

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Deutet sich da ein Wendepunkt an...

adler, Kurpfalz, Tuesday, 04.05.2010, 19:36 (vor 5722 Tagen) @ Ein Mann

Man darf auch folgendes nicht außer acht lassen.

Sie hat nunmal auch vor Familie und Freunden von Vergewaltigung
gesprochen, evtl. ist ihr diese auch nur eingeredet worden - egal, da jetzt
umzuschwenken ist nicht so einfach, wer will schon vor engen Bezugspersonen
und auch noch öffentlich sein Intimleben ausbreiten, ziemlich peinlich
sowas,

Ich weiß nicht, was du meinst. Einmal glaubst du ihre Geschichte auch nicht so recht. Dann ist es aber schon nicht nachzuvollziehen, daß sie vor Familie/Freunden von Vergewaltigung spricht, die ja offenbar nur eine besondere Form der Sexualpraxis war. Oder war ihr die nur so herausgerutscht und das war ihr plötzlich peinlich und so ist daraus eine Vergewaltigung geworden? Ziemlich feige, sowas!

Und dann willst du doch sagen, sie wollte ja eigentlich gar nicht zur Polizei gehen, sondern habe dem Druck nicht standgehalten, sei von der Familie/Freunden dazu gezwungen worden. Paßt zwar irgendwie zusammen. Für den Sex kann sie nichts, denn auch dazu wurde sie als MasochistIn ja gezwungen.

Aber Hallo! Geht's noch? Ich traue ihr doch soviel Verstand zu, daß sie wußte: In dem Moment, in dem sie bei der Polizei Anzeige erstattet, ist das kein Spiel mehr. Das kommt bei einer Person wie Kachelmann einer sozialen Hinrichtung gleich. Sein Lebenswerk, das er sich aufgebaut hat, ist zerstört. Und dem gegnüber steht, daß ihr etwas peinlich war! Und du willst das relativieren, rechtfertigen, entschuldigen?

Das darf doch nicht wahr sein! In einer Kneipe hängt ein Zettel: >Achtung! Vor Öffnen des Mundwerks Hirn einschalten!< Vielleicht hätte sie Jörg mal da hin führen sollen, statt zum Nobel-Italiener in Schwetzingen.
Und wie wäre es überhaupt, daß auch Frauen endlich wieder dazu angehalten werden, für ihr eigenes Handeln und Tun die volle Verantwortung zu übernehmen.

Es war ein Dammbruch, daß man ihnen erlaubte, ihre Embryonen zu töten, ohne für diesen Mord Verantwortung übernehmen zu müssen. Danach gab es kein Halten mehr. Wer ungestraft morden darf, darf bald auch alles Andere! Es folgte, daß sie auch für die Partnerschaft und die Familie überhaupt keine Verantwortung mehr hatte. (Ehe)Vertrag unterschrieben? Ach, das war doch gar nicht so gemeint. Steigst du halt einfach aus, aus dem Vertrag. Wie, Sanktionen für eine einseitige Vertragskündigung? Für Frau doch nicht. Verantwortung und Frau, das paßt nicht zusammen, dachte sich die GesetzgeberIn und schwups, hatte der die Last zu tragen, der an dem Vertrag festhalten wollte. 2/3 der Scheidungsanträge gehen von der Frau aus. Warum wohl?

Es ist also an der Zeit, das wieder zu ändern, ihnen die Verantwortung zurückzugeben. Fangen wir doch einfach mal damit an, daß Falschbeschuldigungen endlich ernsthaft verfolgt und mit der gleichen Vehemenz bestraft, wie die bezichtigte Tat! Dieser ausufernden, weil straflosen, zumindest sozialen Vernichtung anderer Menschen zumeist aus niedrigen und verwerflichen Beweggründen wie Rache muß endlich Einhalt geboten werden!

Fernziel wäre die Einführung der Spiegelstrafe. Schon 1700 v. Chr. als Codex Hammurapi bekannt. Aber auch schon 5. Mose 19,18. Kurz sagt es folgendes: Dieselbe Strafe für eine Falschbeschuldigung wie für die Tat. In fast allen Kulturen galt diese Rechtsprinzip. Wir haben es sträflich aufgegeben.
Für den Fall Kachelmann wird es noch zu früh sein. Aber einsitzen, nix Bewährung, sollte der Racheengel. Und zwar mindestens so lange, wie der Beschuldigte in Untersuchungshaft einsitzen musste. Wobei über zivilrechtliche Wiedergutmachung natürlich gesondert gesprochen werden muß.

Vergeltung genug, sie fängt nun an ihr Handeln zu überdenken, da die erste
Phase der Rachsucht aus welchen genauen Gründen auch immer verflogen ist

Na dann ist ja gut. Affe tot, Klappe zu! So etwa?
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adler

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Frauenrat der Grünen empört-Gebäudereinigung:
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"Benachteiligungen von Männern beseitigen ... das ist nicht unser politischer Wille" -Grüne, Ortsgruppe Goslar


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