Wieviel «Gleichberechtigung» verträgt das Land?

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Die Funktion ist der Kernsatz des Interviews.

Wandeltruppe, Tuesday, 04.05.2010, 02:47 (vor 5723 Tagen) @ Gobelin

Justizsenator Steffen (GAL) ist Mitautor eines grünen Männermanifests: Er
fordert Freiheit fürs starke und Quoten fürs schwache Geschlecht

http://www.welt.de/die-welt/vermischtes/hamburg/article7443037/Warum-Frauen-nie-nach-oben-kommen-und-Maenner-zu-oft-I...

Und hier der passende Kommentar

http://wp1131552.wp170.webpack.hosteurope.de/forum/index.php?id=1622

Man kann echt nur noch den Kopf schütteln - die scheitern an ihren eigenen
Ansprüchen! Tja, grau ist alle Theorie.

Nicht bemerkt? Der Mann sitzt der Justizministerkonferenz vor und berichtet darüber, dass selbst Politiker aus der CSU die Pläne zur Quotierung in der freien Wirtschaft unterstützen. Nehmen wir diese Aussage ruhig stellvertretend für den Gestaltungswillen der Politik, dann wird klar, dass noch in Jahren nichts für Männer getan wird. Der überwiegende Teil aller männlichen Politiker ist damit beschäftigt, die Wünsche und Lebensvorstellungen von Frauen umzusetzen. Ein jeder will Mamis Liebling sein. Das ist das eigentlich Groteske und nicht das Männermanifest der Grünen. Von den Grünen erwartet man geradezu, dass sie sich nicht mehr auf die Fahnen schreiben. Wenn aber der Rest der Politikkaste ähnlich dumpf gestrickt ist, dann gute Nacht, Marie. Was nicht weniger bedeutet, dass der allgemeine Zorn über die Zustände den jeweiligen Abgeordneten eures Wahlkreises treffen muss. Da hat jeder die Möglichkeit seinem Unmut Luft zu machen und einzuverlangen, dass diese Politschranze gefälligst auch Abgeordneter für Männerinteressen ist. Und nicht gewählt wurde, damit er auf Frauenteeabenden seine "Modernität" und "Aufgeschlossenheit" zur Schau stellt, sondern auch von Männern sein Mandat erhält. Noch konsequenter gedacht, ist es albern darauf zu vertrauen, dass die verkrustete Form von Parteiendemokratie überhaupt noch eine Stimme von Euch verdient. Eher ist es so, dass jede andere sich zur Wahl stellende Partei besser geeignet ist, die selbstgefälligen Procedere der Cliquenwirtschaft zu stören. Dabei ist unerheblich, ob es Parteien sind, die einem politisch schmecken oder denen Nähe zur Verfassungsuntreue nachgesagt wird. Jede Stimme gegen die Volks- und Nebenparteien, ist in Notwehr eine Stimme für männliche Anliegen.


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