Wieviel «Gleichberechtigung» verträgt das Land?

Archiv 2 - 21.05.2006 - 25.10.2012

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Gesterkamp zu Gast im staatlichen Genderbunker

vt, Saturday, 01.05.2010, 04:48 (vor 5726 Tagen)

Hab die wgvdl Suche benutzt, wurde anscheinend noch nicht gepostet.

Also
http://anonym.to/?http://www.neue-wege-fuer-jungs.de/Aktuelles/fes-gesterkamp/%28offset%29/20

Vortrag und Diskussion über "Geschlechterkampf von rechts"

Dat war ja klar. Jetzt wird der Taler gemacht.

BTW: Bei internationalen Firmenkonstruktionen werden gerne immaterielle Güter (Analysen,Konzepte, Papierkram eben) hin und her geschoben um Steuern zu sparen, Schwarzkohle zu waschen oder eben Bestechungsgelder/Spezial-Prämien auszuzahlen.

Interessante Frage aber:

Welche Akteure geben den Ton an, wem leihen Medien und Politik ihr Ohr? Wer spricht heute für „die Männer“? Wer nimmt heute und in Zukunft Einfluss auf die Männerpolitik – und die Frauenpolitik?

Tja, mal sehen ob den dort anwesenden Damen und Da-Men was auffällt. Obwohl, ich denke die Frage wird schnell von dem "wer" in ein "wie gefährlich" umgewandelt, so daß am Ende ein Bedrohungsszenario bleibt, nicht jedoch die Ursache auch nur angetastet wird.

Gesterkamp und die FES im Selbstgespräch

Eugen, Saturday, 01.05.2010, 14:03 (vor 5725 Tagen) @ vt

Ja, es ist schon ruchbar geworden, dass Gesterkamp nunmehr mit seiner Hetzschrift auf Tournee geht. Und natürlich wird das auch vom Projekt "Neue Wege für Jungs ans Bügelbrett" entsprechend beworben.

"auf der anderen Seite mischen Männerrechtler und Antifeministen die Diskussion auf mit Thesen wie: „Das Projekt ‚Feminismus’ kann zu den Akten"

Welche Diskussion bitte? Ein paar Medienbeiträge hier und da gegen einen völlig ignoranten, milliardenschwer institutionaliserten Feminismus? Soll das etwa die Diskussion sein, die da aufgemischt wird?

"Im Kampf um die Deutungshoheit über Rollenbilder, Geschlechterpolitik und Familienpolitik kreuzen sich alte und neue Konfliktlinien – und es ist noch nicht ausgemacht, welche Strömungen sich durchsetzen werden."

Richtig. Bis jetzt steht lediglich fest, welche sich durchgesetzt haben, gesetzlich bewehrt, üppig alimentiert.

"Der Journalist Dr. Thomas Gesterkamp hat im Auftrag der Friedrich-Ebert-Stiftung eine Expertise über die Argumentationsstrategien und Denkmuster von Männerrechtlern und konservativen Familienorganisationen verfasst."

Er hat halt irgend etwas geschrieben, damit sich die selbsternannten "Guten" in diesem Scheißspiel, die FES und die SPD nicht mit ihrem Versagen in der Jungen- und Männerpolitik beschäftigen müssen. Da quatscht man schon lieber über "Argumentationsstrategien und Denkmuster" statt sich mit den schwerwiegenden Themen selbst zu beschäftigen.

"In der anschließenden Diskussionsrunde wollen wir analysieren, wohin der Geschlechterdiskurs geht: Welche Argumentationsfiguren dominieren die Debatte und wie hoch ist ihr Wahrheitsgehalt?"

Das wird sicher eine waaaahnsinnig spannende Diskussion, wenn man alle Befürworter von Gesterkamps "Argumentationsstrategien und Denkmustern" einlädt, und diejenigen, die sich tatsächlich mit der Situation von Jungen und Männern beschäftigen außen vor lässt.

Da kauf ich mir lieber ´n Sixpack und leih mir "Conan der Barbar" ...

Kein Grund zur Beunruhigung!

TZone, Saturday, 01.05.2010, 14:37 (vor 5725 Tagen) @ vt

Ich habe den Kram von Gesterkampf gelesen. Ohne Kommentar.

Ich habe das Programm der FES und die Gästeliste gelesen. Ohne Kommentar.

Auf so etwas sollte man überhaupt nicht reagieren. Das ist von denen doch bloss selbstorganisierte Selbstbeschäftigung. Die Masse der Bevölkerung denkt und fühlt doch ganz anders. Man muss dies vergleichen mit dieser überflüssigen Werbeflut, denn die weckt auch nur Bedürfnisse, die ich bei Verzicht der Werbung garnicht hätte. Logo dass Frauen 23% mehr haben wollen, wenn ihnen das vorgebetet wird, warum nicht, keiner würde dazu nein sagen. Bis heute fehlt aber der schlüssige Beweis der Lohnlüge! Im öffentlichen Dienst erhalten Frauen ganz bestimmt die 23% weniger! :-)
War ein Witz!

In unserem Alter verfügt man über etwas Lebenserfahrung. Damals zu DDR-Zeiten waren in den 70ern die Jeans verpönt, wer mal einen Aldi-Beutel hatte, der musste glatt zum Schuldirektor! ....... und trotz der offizielle Linie haben die Menschen anders gedacht und gehandelt. Wie es es letztendlich gekommen ist, dass weiß heute jeder.

Diese FES und den Herrn Gesterkamp müsste ihr unter der Rubrik "In Gottes Garten gibt es viele Blumen, auch Unkraut!" verbuchen und DECKEL ZU!

Die tauchen irgendwann mal bei Wikipedia auf, vielleicht nicht unbedingt so, wie sie es sich heute vorstellen ..

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