Wieviel «Gleichberechtigung» verträgt das Land?

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Linksradikaler Gesterkamp im Interview....

Ein Leser, Thursday, 29.04.2010, 19:06 (vor 5727 Tagen)

hör mal rein:

http://www.radio-frei.de/index.php?iid=7&ksubmit_show=Artikel&kartikel_id=2827

Kommentare MÖGLICH
Kommentare

1.

Wenn die Männerrechtler so stimmgewaltig wären, so könnte man ihre Stimme vielleicht auch in irgendeinem Medium, z. B. auch in einer Sendung dieses Radios vernehmen. Leider räumt man ihnen keinerlei Raum zur Diskussion ein.

Daher bleibt der Diskurs eines selbsternannten "Experten" unwidersprochen im Raum.

Tatsache bleibt, dass viele der angeblichen "Rechtsextremisten" wie sie der werte Herr GesternKamp zu nennen pflegt, aus Parteien kommen, die sich angeblich dem Fortschritt und der Demokratie verschrieben haben, wie die SPD und Die Grünen.

Der fehlende Dialog in der Geschlechterdebatte, insbesondere das Alleinlassen der Väter in Sachen Familie und Scheidung hat viele der Betroffenen aus diesen Parteien dazu bewogen, ihrer politischen Heimat den Rücken zu kehren. Wer Sprüche wie, "wer die menschliche Gesellschaft überwinden will, muss die männliche Gesellschaft überwinden" bringt, beweist lediglich, dass er den Mann als Untermensch betrachtet.

Daher sollte GesternKamp bedenken, dass beim Fingerzeig auf die Männer-Rechtler drei Finger auf ihn selber hinweisen.

Michael Baleanu - Heute, 07:45
2.

Ich stimme Herrn Baleanu zu: Das Interview karikiert sich selbst, wenn es eine mediale Vormacht der Männerrechtler beklagt und zugleich kein einziges Mitglied etwa von MANNdat oder AGENS zu Wort kommen lässt. Es wird hier eine absurde Anklage formuliert, während die Angeklagten keine Gelegenheit erhalten, sich zu verteidigen und ihre Position zu vertreten.

Da dieses Vorgehen für unsere Medien typisch ist, ist den meisten Deutschen doch noch nicht mal bekannt, dass es eine Bürgerrechtsbewegung auch für die männliche Hälfte der Bevölkerung gibt und dass man die Geschlechterdebatte auch anders denken kann als im ideologischen Korsett des Feminismus. In seinen Grundzügen ist das hier vom "Freien" Rundfunk Erfurt gezeigte Vorgehen totalitär.

Manfred Walder - Heute, 08:16
3.

Patriarchat in vollendeter Kultur können Sie bei der Frau Meo-Micaela Hahne, ihres Zeichens Richterin beim BGH geniessen: "Selbst wenn ein Kind im Kindergarten (also wenn über drei jahre alt, Betreuung bei Großeltern kommen für diese Gerichte gar nicht in Frage) VOLLTAGS betreut wird, führt dies nämlich noch nicht notwendig zu einer vollschichtigen Erwerbspflicht des betreuenden Elternteils. Denn zusätzlich zur Betreuung insbesondere in den Abendstunden könnte eine vollschichtige Erwerbspflicht überobligatorisch sein. Ob sich aus dem Gesichtspunkt einer überobligationsmäßigen Doppelbelastung ungeachtet des gesetzlichen Regelfalls eines dreijährigen Betreuungsunterhalts.. ". (BGH. Preesmitteilung Nr. 139/2008, vom 17.07.08, XII ZR 109/05).

Also, umsonst bemüht sich der Gesetzgeber, wie z. B. im §1569 BGB die Selbstverantwortung der Eltern, also das hehre Ideal der Selbstverwirklichung der Frau zu verwirklichen! Die Justiz und die Scheidungsindustrie, missbrauchen feministische Vorstellungen um daraus eine lebenslange Abhängigkeit der Frauen zu produzieren.

Dass dadurch die Wirtschaft und Gesellschaft überhaupt keinen Anlass sehen, irgendwelche Veränderungen zu veranlassen, liegt doch auf der Hand: Was will die, die bekommt doch Unterhalt!

Und dass dadurch auch der Schnitt weiblicher Einkommen - keineswegs aber bei gleicher Qualifikation - durch entsprechende Berufswahl und -historie um 23% niedriger liegt, scheint noch nicht im "Forschungsfokus" der "Gender Mainstreaming"-Bewegung angekommen zu sein.

Man lässt aber das BGH weiterhin schalten und walten um noch über weitere 100 Jahre die gleichen Unwahrheiten wiederkauen zu können.

Der eigentlichen Ursache, die durch die feministische Ideologie unterwanderte Justiz, werden wir leider so schnell nicht beikommen können.

Michael Baleanu - Heute, 09:34
4.

Männer-Rechtler sind über ihre Foren und Blogs (manndat.de, wgvdl.com) sowie mit rechten Medien ("Junge Freiheit", "eigentümlich frei") gut vernetzt. Viele ihrer Thesen (Scheidungsväter würden grundsätzlich benachteiligt, ebenso Jungen in der Schule, Gender Mainstreaming sei autoritär-feministische "Umerziehung") und Akteure werden in ihrer Undifferenziertheit längst von Focus und Spiegel vertreten und zitiert:
http://www.focus.de/kultur/leben/modernes-leben-moderner-feministischer-unsinn_aid_219675.html
http://www.focus.de/magazin/videos/focus-titel-im-zweifel-gegen-den-mann_vid_12735.html
http://www.spiegel.de/spiegel/0,1518,457053,00.html
Machtvolle Redakteure und Autoren führender Zeitungen (V.Zastrow, M.Mattusek, H.Martenstein) vertreten z.T. schon seit mehr als einem Jahrzehnt ihre Thesen.

Aber klar: Sie sind eine kleine, verfolgte, verfemte Minderheit. Selbst "die durch die feministische Ideologie unterwanderte Justiz" drücke sie in den Off-Bereich. kann man mit Vertretern solcher Verschwörungstheorien wirklich diskutieren?

Dass Männer immer noch den bei weitem größten Kuchen finanzieller Ressourcen und politischer Macht innehaben, Frauen immer noch mehr als 30% mehr unbezahlte Arbeit leisten, dass sie daher bei weitem mehr Teilzeit- und Niedriglohnjobs haben und daher den meisten von ihnen die schulischen Erfolge wenig nützen - das ist ihnen lediglich "feministische Ideologie".

Schade um die viele verplemperte Zeit beim Lesen ihrer Kommentare.

Basil Mehry - Heute, 11:19
5.

Klar, Feministinnen verderben die Welt. Und 68er. Alles schon gehört, immer die gleiche konservative Soße. Wenn Ihr Euch schon nicht an der Überwindung alter Männerprivilegien beteiligen wollt - geht lieber spielen, Jungs.

Ralf Andres - Heute, 11:25
6.

Das einzige Medienformat, in dem die Bürgerrechtsbewegung der Männer sich immer wieder einbringen kann, ist das weithin unbekannte liberale Magazin "eigentümlich frei". In den Massenmedien gibt es kaum mehr als die drei zitierten Artikel - das ist ein Witz, soviel Artikel erhalten feministische Ideolog_innen pro Tag! Und von der Riesenpalette an Anliegen der Männerbewegung werden in den Medien praktisch nur Jungenkrise und Scheidungsväter thematisiert. Selbst für offensichtlich himmelschreiende Themen (Warum bringen sich zigfach häufiger Jungen und Männer um? Warum sind geschätzte 90 Prozent der Obdachlosen männlich?) findet sich keinerlei mediales Interesse. Dafür aber Titelgeschichten über die Einsamkeit der weiblichen "Supersingles".
Was an den erwähnten Anliegen "konservativ" sein soll, weiß vermutlich nicht mal Thomas Gesterkamp.

Es bleibt dabei: Ein Radiointerview, in dem nur eine Seite mit ihren abstrusen Unterstellungen gehört und die andere Seite ausgeblendet wird, ist einer freien Gesellschaft unwürdig. Soviel sollte man vielleicht doch aus der DDR gelernt haben.

Konrad Hüls - Heute, 14:33

Linksradikaler Gesterkamp im Interview....

Müller, Thursday, 29.04.2010, 20:24 (vor 5727 Tagen) @ Ein Leser

Mir ist oft nicht klar, was nun Zitat ist - und was nicht, da du vieles kursiv schreibst ...

Linksradikaler Gesterkamp im Interview....

Ein Leser, Thursday, 29.04.2010, 20:28 (vor 5727 Tagen) @ Müller

Mir ist oft nicht klar, was nun Zitat ist - und was nicht, da du vieles
kursiv schreibst ...

Es sind die NOCH vorhandenen Kommentare unter dem Link dort...

Linksradikaler Gesterkamp im Interview....

Müller, Thursday, 29.04.2010, 21:06 (vor 5727 Tagen) @ Ein Leser

Jetzt hab ich's auch gecheckt - danke.

Grundmuster des Feminismus

MitGlied, Thursday, 29.04.2010, 21:57 (vor 5727 Tagen) @ Ein Leser

Ich stimme Herrn Baleanu zu: Das Interview karikiert sich selbst,
wenn es eine mediale Vormacht der Männerrechtler beklagt und zugleich kein
einziges Mitglied etwa von MANNdat oder AGENS zu Wort kommen lässt. Es wird
hier eine absurde Anklage formuliert, während die Angeklagten keine
Gelegenheit erhalten, sich zu verteidigen und ihre Position zu vertreten
.


Ein Grundmuster des FEMINISMUS!

Die ganze Justiz ist davon verdreckt!

Man kann das nicht so platt behaupten...

vt, Thursday, 29.04.2010, 22:03 (vor 5727 Tagen) @ Ein Leser

Ja aber überall was von 23% rumtönen ohne Hintergründe auch nur ansatzweise anzuteasern.

Aber Gersti legt noch einen drauf:

Frauen, die sich für einen Ernährer

a) entscheiden
b) zu einem Ernährer hingeprügelt werden


Na, wer weiß die Antwort. Sollten der Femi-Staat Frauen vom Ernährer wegprügeln? Obwohl bisher prügelt er ja den Ernährer. Also parkt die Frau kurz bei ihm bis die Tinte trocken ist und nimmt sie dann samt Kind und Kegel mit. Da gibt es sone Armeisenart. Die transportieren ihre Blattläuse ständig von Grün zu Grün.

Denn gefordert wird: Der neue Mann

Ob die Frau sich an dem Ernährermodell klammert ist vollkommen unwichtig. Auch ob ihr das Modell "Mann zahlt alles" nicht sogar gefällt.

Die heißen Tussen auf der KÖ sehen zumindest nicht unzufrieden aus, unzufrieden sehen die Höllenbratzen des Feminats aus. Da wo die Kohle ist, da wackeln die heißesten Ärsche. Da wo der Feminismus ist, wackeln höchstens die Hängebrüste.

NEEEE!

KaiKai, Thursday, 29.04.2010, 22:26 (vor 5727 Tagen) @ vt

Da wo der Feminismus ist, wackeln höchstens die Hängebrüste.

NEE, da hängt ALLES!

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