Wieviel «Gleichberechtigung» verträgt das Land?

Archiv 2 - 21.05.2006 - 25.10.2012

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Obermann hievt Frau in Spitzenposition

Robert ⌂, München, Friday, 23.04.2010, 22:25 (vor 5733 Tagen) @ Sachse

Da muss ich doch meine Ansichten - überdenken

So ne Doktorarbeit ist nur da, um zu zeigen, daß man wissenschaftlich
arbeiten kann, nicht dafür um mit Fachwissen zu glänzen, das man in seiner
ganzen späteren Berufslaufbahn benötigt und anwendet.

Ich hatte immer gedacht, dass ein Studium und die ev. Doktorarbeit einen
hohen Stand an Fachwissen auf einem Wissenschaftsgebiet beweist und belegt.
Und das diese "Krönung der Ausbildung" die Grundlage der späteren
Erwerbstätigkeit ist.

Naja, das sogenannte "Fachwissen" ist halt etwas sehr flüchtiges. Wenn man mal ein paar Jahre aus dem Studium draussen ist, ist das Wissen, das man dort gelernt hat, quasi nichts mehr wert.

Dann brauch ich mich auch nicht mehr wundern, dass heutzutage soviel
Sachverstand in Form von Beratern zugekauft werden muss.

man muss halt deutlich unterscheiden zwischen dem Wissen an sich, und der Fähigkeit, mit vorhandenem Wissen umzugehen (oft "Intelligenz" genannt).
Mit der fortschreitenden Verschulung auch der Unis nimmt leider letzteres ab.

Mathematikstudium , beweist logisches, technisches Denkvermögen. Gut, Hut
ab.

Da würde ich ein breites Spektrum an Tätigkeiten schlussfolgern. Jedoch
nicht Alles. Bei einer Tätigkeit als "Sachverständiger für slawische
Begrüßungsformen des 18. Jh." hätte ich dann auch einige Zweifel.

Klar, insofern hast du recht. Nicht jedes Studium liefert die Basis für jedes beliebige Gebiet.

Robert

--
Wolfgang Gogolin "Diese Hymnen für Frauen erinnern an das Lob, das einem vierjährigen Kind zuteil wird, weil es endlich nicht mehr in die Hose kackt, sondern von allein aufs Töpfchen geht."


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