Wieviel «Gleichberechtigung» verträgt das Land?

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Auslaender sollen Wehrpflichtersatz zahlen

pit b., Monday, 12.04.2010, 20:27 (vor 5744 Tagen)

Auch keine Schlechte Idee.

Nur die Frauen sind natürlich wieder ausgenommen. Die Verdienen ja alle so schlecht weil sie benachteiligt sind.

link

Auslaender sollen Wehrpflichtersatz zahlen

chrima, Tuesday, 13.04.2010, 06:27 (vor 5743 Tagen) @ pit b.

Auch keine Schlechte Idee.

Nur die Frauen sind natürlich wieder ausgenommen. Die Verdienen ja alle
so schlecht weil sie benachteiligt sind.

link

Aus dem Link:

"Der Militärdienst – einst eine selbstverständliche Staatsbürgerpflicht als Gegenleistung für das Stimm- und Wahlrecht – wird zunehmend als Behinderung auf dem Arbeitsmarkt empfunden."

Tja, da haben auch die Schweizer wohl die Pflichten für Frauen "vergessen" als sie ihnen die Rechte zugestanden...

Auslaender sollen Wehrpflichtersatz zahlen

Rainer ⌂, Tuesday, 13.04.2010, 10:59 (vor 5743 Tagen) @ chrima

Tja, da haben auch die Schweizer wohl die Pflichten für Frauen "vergessen"
als sie ihnen die Rechte zugestanden...

Schweiz - Wahlrecht für Frauen ohne Pflichten
In der Schweiz dürfen Frauen erst seit 1971 wählen. Das Wahlrecht war dort an die Wehrpflicht gekoppelt. Erst nach dem die Verfassung geändert wurde, durften in der Schweiz auch Menschen wählen, denen keine Wehrpflicht auferlegt wird. (Ergebnis einer Volksentscheidung durch Männer!).

http://wikimannia.org/index.php?title=Frauenwahlrecht#Schweiz_-_Wahlrecht_f.C3.BCr_Frauen_ohne_Pflichten

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Kazet heißt nach GULAG jetzt Guantánamo

Haben sie dort die vollen Bürgerrechte - in D. nicht, daher...

Ein Mann, Tuesday, 13.04.2010, 12:42 (vor 5743 Tagen) @ pit b.

... wenn wie in D. auch keine Zahlung.

Dringende Ergänzung

Gast_bb, Tuesday, 13.04.2010, 13:53 (vor 5743 Tagen) @ Rainer

Dieser Artikel sollte unbedingt um eine Erwähnung des Bundes der Schweizerinnen gegen das Frauenwahlrecht, der gegründet wurde, als die Männer nichts mehr dagegen hatten, ergänzt werden. Dieser Bund hat die Einführung des Frauenstimmrechts in der schweiz noch um ein paar weitere Jahre verzögert. Das Argument war, dass die Übernahme politischer Verantwortung sich nicht mit der biologischen Verfasstheit von Frauen vertrüge. Erst, als man garantierte, dass Frauen gleiche Rechte bekämen, ohne im selben Maße zur Verantwortung herangezogen zu werden, stimmten auch die letzten Frauen zu.

Wäre es möglich...

Christine ⌂, Tuesday, 13.04.2010, 15:32 (vor 5743 Tagen) @ Gast_bb

einen entsprechenden Text zu verfassen, so das er nur noch kopiert und eingestellt werden muss?

Im voraus besten Dank - Christine

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Es ist kein Merkmal von Gesundheit, wohlangepasstes Mitglied einer zutiefst kranken Gesellschaft zu sein

Wäre es möglich...

Gast_bb, Tuesday, 13.04.2010, 15:38 (vor 5743 Tagen) @ Christine

Hehe, theoretisch ja, aber natürlich muss dafür erst ein bisschen recherchiert werden, damit es Hand und Fuß hat.
Na, mal sehen ...

Noch ne Ergänzung

Rainer ⌂, Tuesday, 13.04.2010, 16:48 (vor 5743 Tagen) @ Gast_bb

Im Jahr 1950 legte der Bundesrat einen Bericht an die Bundesversammlung über das für die Einführung des Frauenstimmrechts einzuschlagende Verfahren vor. 1951 wendete sich der Schweizerische Frauenkreis gegen das Frauenstimmrecht unter der Leitung von Dora Wipf mit einem Schreiben an den Bundesrat:
"wir glauben also, dass wir guten Gewissens behaupten dürfen, die Mehrheit der Schweizerinnen zu vertreten, wenn wir Sie bitten, die Frage wohl zu erwägen, ob in der heutigen Zeit, da die Frau mit Pflichten aller Art stark belastet ist, man ihr die Übernahme weiterer grosser Pflichtenkreise noch zumuten darf. ... Wir glauben nicht, dass unser Land politisierende Frauen braucht, sondern Mütter, leibliche und geistige Mütter, die mithelfen, dass Hass und Misstrauen überwunden werden. Wir vertreten grundsätzlich den Standpunkt, dass die Einführung überhaupt abzulehnen sei."

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Kazet heißt nach GULAG jetzt Guantánamo

Quelle?

Mirko, Tuesday, 13.04.2010, 23:15 (vor 5742 Tagen) @ Rainer

Eine Quellenangabe wäre hier nicht schlecht.

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Wer gegen Monster kämpft, muss achtgeben, nicht selbst zum Monster zu werden - Nietzsche

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