Wieviel «Gleichberechtigung» verträgt das Land?

Archiv 2 - 21.05.2006 - 25.10.2012

233.682 Postings in 30.704 Threads

[Homepage] - [Archiv 1] - [Archiv 2] - [Forum]

Was in jüngster Zeit im Emmaforum auffällt...

Roslin, Monday, 12.04.2010, 13:56 (vor 5744 Tagen) @ JWEB
bearbeitet von Roslin, Monday, 12.04.2010, 14:06


Das wäre sehr toll!

Mag sein, dass der ideologische Feminismus, der "Reichsfrauenführerinnenfeminismus" seinem baldigen Ende zustrebt.
Der ganz alltägliche, selbstverständliche, subkutane, instinktive "Feminismus" vieler Frauen ("Wir sind Opfa, wir verdienen Hilfe, wir sind berechtigt - Männer sind Täter, Männer müssen UNS helfen, Männer sind verpflichtet"), der ist noch längst nicht am Ende, erfreut sich bester Gesundheit und der ist, fürchte ich, so alt wie Mann und Frau selbst.

Vor dem kann sich ein Mann nur schützen, wenn er konsequent Ritterlichkeit als Haltung aufgibt, obwohl mir diese Haltung sehr sympathisch ist, obwohl sie instinktiv "gebahnt" ist, also sinnvoll unter "normalen" Umständen, sonst hätte sie sich nicht in unserem Verhaltensrepertoire instinktbegünstigt einnisten können, hätte sich nicht durchgesetzt.

Aber wir leben nicht unter normalen Umständen, sondern unter zutiefst männerfeindlichen, die Rechtsverhältnisse geschaffen haben, in denen ein Mann seine Interessen nur schützen kann, indem er auf der Hut ist.
Der femizentrische Staat verbündet sich im Normalfall mit der Frau. Sie ist "glaubwürdiger", "schützenswerter", "hilfsbedürftiger" als ein Mann, sie ist eben Opfa, der Mann Täter.

Der Feminismus hat Männern/Männlichkeit den Krieg erklärt.
Er hat den femizentrischen Staat auf seiner Seite.
Unter diesen Umständen (männerfeindlicher Zeitgeist, nicht neutraler Staat) hat Ritterlichkeit keinen Platz mehr, macht sie keinen Sinn, schwächt nur die ohnehin im Nachteil befindliche Partei.

Ohne Damen gibt es keine Ritter mehr.


gesamter Thread:

 

powered by my little forum