Wieviel «Gleichberechtigung» verträgt das Land?

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Die Friedrich-Ebert-Stiftung auf Abwegen - Gastbeitrag von Arne Hoffmann

Eugen, Wednesday, 07.04.2010, 16:12 (vor 5749 Tagen) @ adler

Adler schrieb:

Warum Meinungsäußerung? Herr G. droht schnell mit Anwälten um etwas
löschen zu lassen, das ihm missfällt, wie kürzlich auf dem von MANNdat zur
Verfügung gestellten "Forum Männerrechte".

Davon ist mir nichts bekannnt. Im Gegenteil: Ich habe Herrn Gesterkamp unmittelbar nach der WDR Sendung in Gegenwart aller Teilnehmer ausdrücklich versprochen, dass wir rechtlich gegen ihn vorgehen werden, wenn er nochmal wahrheitswidrige Behauptungen über uns verbreitet, wie seinerzeit, als er behauptet hat, Manndat Mitglieder hätten eine Veranstaltung in Berlin gestört. Das Versprechen steht nach wie vor.

Ich habe ihn in der WDR-Diskussion mit Eugen gesehen. Da wirkte er
harmlos, bekundete Verständnis für manche Anliegen der Männerbewegung. Ein
paar Tage später erschien seine "Studie" bei der FES. Darin waren nun alle
"Rechte", auch MANNdat und damit auch Eugen als dessen 2. Vorsitzender, mit
dem er gerade so verständnisvoll parliert hatte. Eine solche Studie
schreibt man nicht in ein paar Tagen, sie war also zu dem Zeitpunkt schon
fertig.

Also da hast du mich glatt vom 1. zum 2. Vorsitzenden degradiert ;-) Ansonsten aber stimmt es natürlich: Die sogenannte Expertise hatte sicher eine längere Vorlaufzeit und war schon im Kasten, als er in der Sendung war.

Hinter der "Studie" steckt, wie du ganz richtig feststellst, Gesterkamp und dahinter Gesterkamp. Nach der Sendung beschwerte er sich, dass sein Buch nicht gezeigt worden sei und rühmte sich, dass er anlässlich des Frauentages 3 Einladungen hatte. Er tingelt buchstäblich bis in letzte Hinterwäldlerkaff, um auf Einladung von Frauenbeauftragten und gegen Honorar seine "Expertisen" vorzutragen und seine Bücher anzubieten wie sauer´ Bier. Er hat überhaupt keine andere Möglichkeit, als auf dieser Schiene abzukassieren. Wer würde ihn sonst, bei solcher notorischen Parteilichkeit, beauftragen? Umgekehrt ist er ja einer der letzten männlichen Kronzeugen des institutionalisierten Feminismus. Wen wollen sie also sonst noch (herbei)zitieren?

Den Niedergang des Feminismus sehe ich damit zwar noch nicht eingeläutet. Dazu sind die Männer der sogenannten Männerbewegung einfach viel zu wenig abschlussorientiert. Es könnte daher weit eher so kommen, dass der Feminismus sich an sich selbst zu tode onaniert.


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