Wieviel «Gleichberechtigung» verträgt das Land?

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US-Soldatinnen im Kampfeinsatz

Christine ⌂, Wednesday, 07.04.2010, 10:48 (vor 5749 Tagen)

Das Risiko ist höher, im Irak oder in Afghanistan von einem US-Soldaten vergewaltigt, als vom Feind getötet zu werden.

Für Frauen, die im US-Militär im Irak oder in Afghanistan gedient haben, sind ihre männlichen Kollegen offenbar ähnlich gefährlich wie der Gegner. Ein Siebtel der ehemaligen Soldatinnen, die ärztliche Behandlung gesucht haben, berichteten von sexuellen Traumata – von Belästigungen bis hin zu Vergewaltigungen.

Von den 125.000 männlichen und weiblichen Veteranen, von denen medizinische Aufzeichnungen zwischen Oktober 2001 und Oktober 2007 vorliegen, wurde dies von 15 Prozent, fast ausschließlich, Frauen, genannt, bei der Hälfte wurde deshalb eine posttraumatische Belastungsstörung (PTSD) diagnostiziert. Bei den Männern waren es nur 0,7 Prozent.

Bekannt ist freilich, so auch ein Bericht des General Accounting Office, dass viele Frauen, vermutlich mindestens die Hälfte der Opfer, die Vorfälle gar nicht melden. Zwar gibt es Programme, um vor sexueller Belästigung zu schützen, das Problem ist auch be- und anerkannt, aber vor Ort schaut man doch lieber weg und scheuen die Opfer die Schmach.

Vermutlich liegt die demokratische Abgeordnete Jane Harman gar nicht so falsch, wenn sie sagt, dass das Risiko für Soldatinnen im Irak höher ist, von einem ihrer Kollegen vergewaltigt als vom Feind getötet zu werden. Sexuelle Traumata ist bei Frauen denn auch eher die Ursache für PTSD als Erfahrungen in Kampfeinsätzen

http://www.heise.de/tp/blogs/3/118136

Sorry an "exsoldat", das dieser Beitrag gestern verschwunden ist.

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Es ist kein Merkmal von Gesundheit, wohlangepasstes Mitglied einer zutiefst kranken Gesellschaft zu sein


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