Wieviel «Gleichberechtigung» verträgt das Land?

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Die Friedrich-Ebert-Stiftung auf Abwegen - Gastbeitrag von Arne Hoffmann

Gobelin, Tuesday, 06.04.2010, 22:12 (vor 5749 Tagen)

Hier ein aktueller Artikel von Arne H. auf FreieWelt.net

Was steckt hinter dem Gesterkamp-Pamphlet?

http://www.freiewelt.net/nachricht-3887/die-friedrich-ebert-stiftung-auf-abwegen%3A.html

Die Friedrich-Ebert-Stiftung auf Abwegen - Gastbeitrag von Arne Hoffmann

Puffbesucher, Wednesday, 07.04.2010, 00:42 (vor 5749 Tagen) @ Gobelin

Die werden auch weiterhin alles wegzubeißen versuchen, was ihnen nicht in den Kram passt. Fasst schon verständlich, bei den drohenden Verlusten.

Die Lösung dieses Konflikts wird somit nicht durch eine win-win-Situation herbeigeführt werden, sondern durch ein "we win, you loose"-Endergebnis für einen von beiden.

Geschichtlich nichts Neues. Sowas kommt vor.

--
...und erlöse uns von dem Bösen.

Das Ende des Feminismus naht! Es geht schneller als wir alle denken!

JWEB @, Wednesday, 07.04.2010, 01:22 (vor 5749 Tagen) @ Gobelin

Diese Sätze aus dem Arne H.-Beitrag sind sehr wichtig:

"Allerdings bleiben all diese Diffamierungsstrategien eine reine Panikreaktion. Noch nie haben sie es geschafft, einen sich abzeichnenden gesellschaftlichen Wandel aufzuhalten. Und auch diesmal geht der Schuss unversehens nach hinten los. "

"Dabei werden Diffamierungsversuche gegen die Männerrechtsbewegung letztlich ebenso scheitern wie gegen sämtliche neuen sozialen Bewegungen zuvor. Schon jetzt sind die Massenproteste in zahllosen Foren, Websites und Kommentarspalten des Internet unübersehbar. "

Das Ende des Feminismus naht! Es geht schneller als wir alle denken!

Puffbesucher, Wednesday, 07.04.2010, 02:39 (vor 5749 Tagen) @ JWEB

Schon jetzt sind die Massenproteste in zahllosen Foren, Websites und
Kommentarspalten des Internet unübersehbar. "[/i]

Wobei ein bloßer Online-Aufstand nicht reichen wird. Das ist klar. Mit der Schreibmaschine hat auch Bertold Brecht Deutschland seinerzeit nicht retten können. Das wußte schon Erich Kästner.

Wenn sich aus dem Massenaufstand Rückschlüsse auf das Wahlverhalten ziehen lassen, müsste aber eigentlich die PP demnächst einen gewissen Achtungserfolg erreichen.

Denn die dürften noch am ehesten bekannt sein (gerade unter der aufgeklärten Online-Gemeinde) und grenzen sich bislang noch am zuverlässigsten vom Gender-Kram ab.

--
...und erlöse uns von dem Bösen.

Das Ende des Feminismus naht! Es geht schneller als wir alle denken!

freidenker @, Wednesday, 07.04.2010, 04:53 (vor 5749 Tagen) @ JWEB

Diese Sätze aus dem Arne H.-Beitrag sind sehr wichtig:

"Allerdings bleiben all diese Diffamierungsstrategien eine reine
Panikreaktion. Noch nie haben sie es geschafft, einen sich abzeichnenden
gesellschaftlichen Wandel aufzuhalten. Und auch diesmal geht der Schuss
unversehens nach hinten los. "

"Dabei werden Diffamierungsversuche gegen die Männerrechtsbewegung
letztlich ebenso scheitern wie gegen sämtliche neuen sozialen Bewegungen
zuvor. Schon jetzt sind die Massenproteste in zahllosen Foren, Websites und
Kommentarspalten des Internet unübersehbar. "

Abgesehen vom Wieselwörtchen "sozial" stimme ich Arne zu. Den Feminismus hätten sie aber wenigstens aufhalten können. :-)

Das Ende des Feminismus naht! Es geht schneller als wir alle denken!

Kurti, Wien, Wednesday, 07.04.2010, 05:11 (vor 5749 Tagen) @ JWEB

Das Ende des Feminismus prophezeit Arne? Sein Wort in Gottes oder sonstwem sein Gehörgang. Nein, nein, solche Siegesmeldungen habe ich schon zu oft gehört, als dass ich mich von ihnen noch anstecken ließe.

Ich denke da allein an Odin, der Anfang 2004 (!) eine Flasche Sekt kalt gestellt hatte, weil er fest damit rechnete, dass in den nächsten Wochen und Monaten die Wehrpflicht in Deutschland abgeschafft würde. Der Sekt dürfte inzwischen zu Essig geworden sein.

Eher fange ich an, wieder an den Osterhasen zu glauben, als daran, dass vom Boden der heutigen Bundesrepublik oder des heutigen Österreichs eine Revolution ausgeht.

Gruß, Kurti

Das Ende des Feminismus naht! Es geht schneller als wir alle denken!

Movemen, Wednesday, 07.04.2010, 11:52 (vor 5749 Tagen) @ Kurti

Eher fange ich an, wieder an den Osterhasen zu glauben, als daran, dass
vom Boden der heutigen Bundesrepublik oder des heutigen Österreichs eine
Revolution ausgeht.

Gruß, Kurti

Das Wirkprinzip ist ein anderes. Die Revolution wird nicht stattfinden, aber wie bei vielen anderen Bewegungen ist die Männerbewegung fähig, Themen zu besetzen und andere Themen negativ zu stellen. Das ist in den letzten 8 - 10 zunehmnend besser geworden. Eine Frage der Zeit bis die Parteien das Selbstfindungsgedöns der Frauen nicht mehr hören können, wenn sich schon die Wähler vor solchem ekeln.

Die Friedrich-Ebert-Stiftung auf Abwegen - Gastbeitrag von Arne Hoffmann

adler, Kurpfalz, Wednesday, 07.04.2010, 15:33 (vor 5749 Tagen) @ Gobelin


Was steckt hinter dem Gesterkamp-Pamphlet?

Na der Herr Gesterkamp natürlich, ;-)

Achtung: Meinungsäußerung:
also ein glitschiges, schmieriges Stück Seife, das sein Fähnlein nach dem Wind hängt, mit dem Rückgrat einer Schlange.
Meinungsäußerung Ende.

Warum Meinungsäußerung? Herr G. droht schnell mit Anwälten um etwas löschen zu lassen, das ihm missfällt, wie kürzlich auf dem von MANNdat zur Verfügung gestellten "Forum Männerrechte".

Ich habe ihn in der WDR-Diskussion mit Eugen gesehen. Da wirkte er harmlos, bekundete Verständnis für manche Anliegen der Männerbewegung. Ein paar Tage später erschien seine "Studie" bei der FES. Darin waren nun alle "Rechte", auch MANNdat und damit auch Eugen als dessen 2. Vorsitzender, mit dem er gerade so verständnisvoll parliert hatte. Eine solche Studie schreibt man nicht in ein paar Tagen, sie war also zu dem Zeitpunkt schon fertig.

Ähnliches erlebte auch Dr. Karin Jäckel in einer persönlichen Begenung mit Herrn G. Sie schreibt das in ihrem Kommentar zu dem Artikel von Arne:

"...Die von ihm vorgelegte Studie spricht für die verschwurbelte Weltsicht des Herrn G. Diesen lernte ich im übrigen persönlich als Gast auf dem Podium des von ihm geschmähten Vereins Väteraufbruch/Aachen kennen. Bei dieser Veranstaltung war von einer Aversion des Herrn G. gegen den "rechten" Verein nichts zu spüren. IM GEGENTEIL." (Hervorhebungen von mir)

Und so komme ich zu der oben geschilderten Meinung, die ich nun zu dem Herrn G. habe.

Gruß
adler

--
Frauenrat der Grünen empört-Gebäudereinigung:
Männer verdienen bei Außenreinigung deutlich mehr als Frauen bei Innenreinigung.

"Benachteiligungen von Männern beseitigen ... das ist nicht unser politischer Wille" -Grüne, Ortsgruppe Goslar

Die Friedrich-Ebert-Stiftung auf Abwegen - Gastbeitrag von Arne Hoffmann

Eugen, Wednesday, 07.04.2010, 16:12 (vor 5749 Tagen) @ adler

Adler schrieb:

Warum Meinungsäußerung? Herr G. droht schnell mit Anwälten um etwas
löschen zu lassen, das ihm missfällt, wie kürzlich auf dem von MANNdat zur
Verfügung gestellten "Forum Männerrechte".

Davon ist mir nichts bekannnt. Im Gegenteil: Ich habe Herrn Gesterkamp unmittelbar nach der WDR Sendung in Gegenwart aller Teilnehmer ausdrücklich versprochen, dass wir rechtlich gegen ihn vorgehen werden, wenn er nochmal wahrheitswidrige Behauptungen über uns verbreitet, wie seinerzeit, als er behauptet hat, Manndat Mitglieder hätten eine Veranstaltung in Berlin gestört. Das Versprechen steht nach wie vor.

Ich habe ihn in der WDR-Diskussion mit Eugen gesehen. Da wirkte er
harmlos, bekundete Verständnis für manche Anliegen der Männerbewegung. Ein
paar Tage später erschien seine "Studie" bei der FES. Darin waren nun alle
"Rechte", auch MANNdat und damit auch Eugen als dessen 2. Vorsitzender, mit
dem er gerade so verständnisvoll parliert hatte. Eine solche Studie
schreibt man nicht in ein paar Tagen, sie war also zu dem Zeitpunkt schon
fertig.

Also da hast du mich glatt vom 1. zum 2. Vorsitzenden degradiert ;-) Ansonsten aber stimmt es natürlich: Die sogenannte Expertise hatte sicher eine längere Vorlaufzeit und war schon im Kasten, als er in der Sendung war.

Hinter der "Studie" steckt, wie du ganz richtig feststellst, Gesterkamp und dahinter Gesterkamp. Nach der Sendung beschwerte er sich, dass sein Buch nicht gezeigt worden sei und rühmte sich, dass er anlässlich des Frauentages 3 Einladungen hatte. Er tingelt buchstäblich bis in letzte Hinterwäldlerkaff, um auf Einladung von Frauenbeauftragten und gegen Honorar seine "Expertisen" vorzutragen und seine Bücher anzubieten wie sauer´ Bier. Er hat überhaupt keine andere Möglichkeit, als auf dieser Schiene abzukassieren. Wer würde ihn sonst, bei solcher notorischen Parteilichkeit, beauftragen? Umgekehrt ist er ja einer der letzten männlichen Kronzeugen des institutionalisierten Feminismus. Wen wollen sie also sonst noch (herbei)zitieren?

Den Niedergang des Feminismus sehe ich damit zwar noch nicht eingeläutet. Dazu sind die Männer der sogenannten Männerbewegung einfach viel zu wenig abschlussorientiert. Es könnte daher weit eher so kommen, dass der Feminismus sich an sich selbst zu tode onaniert.

Egal wie! Hauptsache vorbei!

JWEB @, Wednesday, 07.04.2010, 17:41 (vor 5749 Tagen) @ Eugen

Den Niedergang des Feminismus sehe ich damit zwar noch nicht eingeläutet.
Dazu sind die Männer der sogenannten Männerbewegung einfach viel zu wenig
abschlussorientiert. Es könnte daher weit eher so kommen, dass der
Feminismus sich an sich selbst zu tode onaniert.


Das "WIE" ist mir eigentliche egal, Hauptsache diese Seuche hat ein ENDE!

Die Friedrich-Ebert-Stiftung auf Abwegen - Gastbeitrag von Arne Hoffmann

Puffbesucher, Wednesday, 07.04.2010, 19:10 (vor 5748 Tagen) @ Eugen

Nach der Sendung beschwerte er sich, dass sein
Buch nicht gezeigt worden sei und rühmte sich, dass er anlässlich des
Frauentages 3 Einladungen hatte. Er tingelt buchstäblich bis in letzte
Hinterwäldlerkaff, um auf Einladung von Frauenbeauftragten und gegen
Honorar seine "Expertisen" vorzutragen und seine Bücher anzubieten wie
sauer´ Bier. Er hat überhaupt keine andere Möglichkeit, als auf dieser
Schiene abzukassieren. Wer würde ihn sonst, bei solcher notorischen
Parteilichkeit, beauftragen? Umgekehrt ist er ja einer der letzten
männlichen Kronzeugen des institutionalisierten Feminismus. Wen wollen sie
also sonst noch (herbei)zitieren?

Es geht also vielleicht nur ums Geld? Fraglich somit, ob er wirklich an all das glaubt, was er verbreitet. Denn so gesehen würde selbst ein eindeutiger Nichtglaube an seinem Treiben dann nichts ändern.

Es gab und gibt doch immer Leute, die um der eigenen Vorteile wegen ihr Fähnchen nach dem Wind hängen.

--
...und erlöse uns von dem Bösen.

Die Friedrich-Ebert-Stiftung auf Abwegen - Gastbeitrag von Arne Hoffmann

TLG @, Thursday, 08.04.2010, 02:20 (vor 5748 Tagen) @ Gobelin

Ich habe immer gedacht, dass diese FES was seriöses ist. Offensichtlich nicht. Warten wir einfach mal ab, die sterben bald alle weg. Der Männerchor in unserem Dorf wird auch immer kleiner .........

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