Wieviel «Gleichberechtigung» verträgt das Land?

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Isi ist anders

peilbeil, Thursday, 01.04.2010, 17:27 (vor 5754 Tagen) @ Mirko


IG-NO-RIE-REN.

Isi ist etwas anders. Sie ist keine eigentliche Feministin. Die enorme menschliche und fachliche Entwertung ehemaliger DDR-Einwohner durch die westdeutsche Übernahme hat sie so kratzbürstig werden lassen. Der Feminismus westdeutscher Prägung, der damit auch zu ihr gekommen ist, ist ihr im Grunde fremd, weil dieser Feminismus eine kapitalistische Konkurrenzideologie ist. Sie hat aber auch geschnallt, dass die verhassten Eroberer ihrer Heimat, die westdeutschen Männer, mit Hilfe dieser Konkurrenz- und Diffamierungsideologie ganz schön gequält werden können und da schlägt sie natürlich zu. Sie rächt sich für die ihr zugefügten Verluste, für ihr enteignetes Leben, die gestohlene kommunistische Hoffnung, indem sie zur virtuellen Schlägerin geworden ist. Sie ist heimatlos und findet keinen wirklichen Bezugs- oder Ruhepunkt. So zieht sie durchs Internet und schafft eine Spur menschlicher Verwüstung. Schaut man wirklich hin, so merkt man, dass sie keine apparative Macht anstrebt.


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