Wieviel «Gleichberechtigung» verträgt das Land?

Archiv 2 - 21.05.2006 - 25.10.2012

233.682 Postings in 30.704 Threads

[Homepage] - [Archiv 1] - [Archiv 2] - [Forum]

Link Tagesspiegel, Feuer frei im Kommentarbereich

Narrowitsch, Berlin, Thursday, 01.04.2010, 05:52 (vor 5755 Tagen) @ Ausschußquotenmann

http://www.tagesspiegel.de/berlin/Frauenquote-Gleichstellung-Harald-Wolf;art270,3071234

Immerhin der Tagesspiegel druckt ein verräterisches Detail:

" Für Bauunternehmen soll die Regelung ab 200 000 Euro Auftragswert gelten; Firmen mit maximal zehn Beschäftigten sind ausgenommen."

Hier beugt der Senat einer offensichtlichen Gefahr vor, 50% wertschöpfendes Personal reichte womöglich, trotz gezahlter Hungerlöhne, nicht aus, um die Gehälter der Chefin, der Projektleiterin, Sekretärin, Buchalterin zu bezahlen. Dazu kämen Extraklo auf der Baustelle für die Malerin. Folge: Pleite, keine Steurgelder und Abgaben für die Genderbande im Senat.

Oder gehen lila Berliner Ritter etwa davon aus, ein Kleinbetrieb benötigte nur einen Chef/ Chefin. Weshalb dann bei 11 mindestens 2 ?

Was bei den Kleinen noch auffällt, verspielt sich bei den Größeren oder ganz ganz Großen. Dort ist die Belegschaft großnug um einen gewissen Prozentsatz Schmarotzerinnen auf hohem Gehaltsniveau mit durch zu ziehen. Ich wette, Frauen in Cefetagen werden 1. die angenehmeren Jobs erledigen (von Personalabteilung mal abgesehen) und 2. müssen sie nur die Hälfte der männlichen Kollegen leisten. Die Frauenauftragte wird das mit vereinbarung familie und Beruf schon richten. 3. Werden Männer auch in Chefetagen sich weiblichen Arbeitsweisen anpassen müssen. Denn das ist kein Nebenzweck der ganzen Aktion.

Allerdings fürchte ich, der verbleibende Männeranteil fühlt sich als besonders leistungsfähig, als auserwählt und ausgesprochen wohl, wenn sie sich vom Hühnerstall auf der Nase herrumtanzen lassen müssen und auch das Eierlegen übernehmen.

Ob dieserart verordneter Peronalpolitik für aufstiegswillige Talente motivierend wirkt, wage ich zu bezweifeln. Weil die, so scheint es mir bislang, zu mehr als 50% männlichen Geschlechts sind.

Aber vielleicht gelingt dem Senat zu Berlin ein Gesetz, welches Talent und Einsatzwillen quotiert. Dicht dabei er schon.

Bezahlen wird diese Geschlechtergerechtigkeit der kleine Mann und zwar mit seinem Geld und mit seinem Ansehen. Die Arbeiterparteien sorgen dafür.

Ich bin kein Berliner, auch wenn ich hier schon länger lebe. Nur anderenorts wird es auch nicht besser, auswandern im eigenen Land bleibt sinnlos. Die Pest ist immer schneller, als der Mann zu Fuß.

© [image]

--
Extemplo simul pares esse coeperint, superiores erunt-

Den Augenblick, sowie sie anfangen, euch gleich zu sein, werden sie eure Herren sein.


gesamter Thread:

 

powered by my little forum