Polizeibewerber im Fitnesstest Versagt am Reck? Und weg!
http://www.spiegel.de/panorama/0,1518,682022,00.html
Man beachte Minute 4:45 oder 5:10 ff. - die Dame muss vieles hochklimmziehen. Aber nicht ihr ganzes eigenes Körpergewicht wie die männlichen Teilnehmer.
Weitsprung:
Die Herren: 2,02 m
Die Damen: 1,65 m
Bei einer Verfolgungsjagd müsse der Beamte in der Lage sein, über eine Mauer zu springen oder auf ein Garagendach zu klettern, um den flüchtigen Täter zu stellen, notfalls mit Gewalt.
Klar. Als flüchtiger Täter muss man dann vermutlich beim Feldaufschwung helfen und ermutigende Worte sprechen...
Gleiche Bezahlung für gleiche Leistung...
"Ich könnte mir vorstellen, dass zwei Frauen Schwierigkeiten beim Hochsprung haben", gibt er mit Kennerblick preis. Natürlich nur leise, damit die zukünftigen Polizisten nicht entmutigt werden.
Wohl eher, damit er nicht wegen Frauenfeindlichkeit seinen Job verliert.
Polizeibewerber im Fitnesstest Versagt am Reck? Und weg!
Unterschiedliche Maßstäbe für Männer und Frauen bei Polizei, Armee und Feuerwehr sind meiner Meinung nach vollkommen absurd. Wichtig ist doch, dass der Bewerber in der Lage ist, denn Job zu erledigen. Wenn die Leistung, die Frauen erbringen müssen, dafür ausreicht, dann sollte diese Leistung auch bei Männern ausreichen. Wenn die von Frauen geforderte Leistung hingegen nicht ausreicht um den Job zu erledigen, dann wird bewusst unqualifiziertes Personal eingestellt. Letzteres ist erst recht absurd.
Polizeibewerber im Fitnesstest Versagt am Reck? Und weg!
Bei einer Verfolgungsjagd müsse der Beamte in der Lage sein, über eine
Mauer zu springen oder auf ein Garagendach zu klettern, um den flüchtigen
Täter zu stellen, notfalls mit Gewalt.
Bei einer Beamtin muss sich der Täter freiwillig und gewaltlos ergeben.