Wieviel «Gleichberechtigung» verträgt das Land?

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3000 Euro Stütze, monatlich

Ein Leser, Friday, 19.02.2010, 12:06 (vor 5795 Tagen)

Eine gebildete Frau, sehr planerisch, sehr asketisch. Die kommt mit 359 Euro Hartz IV (plus Miete und Heizung) gut zurecht, geht sogar gelegentlich in Konzerte und ins Theater. Auf diese Weise will sie die verbleibenden Jahre bis zur Rente verbringen. Eines Tages erfuhr ich, dass sie malt – sehr gut sogar. Aber sie will keine Bilder verkaufen.

Viele beginnen spätestens beim zweiten Termin zu begründen, warum sie nicht arbeiten können. Unser Wort dafür heißt „multiple Vermittlungshemmnisse“.


Es gibt auch Menschen, die sich durch Kinder einen Lebensunterhalt verschaffen. Typisch ist ein arabischer Kellner, den ich betreue. Der Mann hatte zwei Kinder, solange er arbeitete. Seit er arbeitslos ist, kommt jedes Jahr ein neues Kind. Inzwischen ist er Vater einer zehnköpfigen Familie und kommt mit Arbeitslosengeld II auf 3000 Euro. Das würde er als Kellner nicht heimbringen. Der gibt auch ganz offen zu, dass diese Lebensform für ihn die beste ist. Der Gedanke, dass jeder in der Gesellschaft einen Beitrag leisten sollte, ist ihm fremd. Und da ist er nicht der Einzige.

http://www.welt.de/politik/deutschland/article6456399/Man-muss-aufpassen-nicht-zynisch-zu-werden.html

3000 Euro Stütze, monatlich

Sachse, Friday, 19.02.2010, 12:55 (vor 5795 Tagen) @ Ein Leser

Eine Form von Missbrauch, die durch grottenschlechte Harz-Gesetzgebung ermöglicht wird.

Aber auch, aus der selben Quelle:
Leider gibt es aber auch mit solchen motivierten Leuten sehr frustrierende Erlebnisse. Das liegt dann aber nicht an denen, sondern an einer bestimmten Sorte von Arbeitgebern. Einen hoch motivierten Küchenhelfer habe ich dreimal hintereinander in eine Trainingsmaßnahme vermittelt, an deren Ende eigentlich eine Übernahme stehen sollte. Jedes Mal wurde er kurz vor der Übernahme weggeschickt. Da habe ich mir die Läden mal genauer angesehen. Die wollten einfach nur Gratispraktikanten, die hatten gar kein ernsthaftes Interesse, jemanden einzustellen. Inzwischen habe ich einen Blick für solche Arbeitgeber, die nur zum Schein Interesse zeigen.

In meiner Heimatregion ist dieser Anteil sehr hoch.

Bei ungefähr 500.000 weggefallenen Arbeitsplätzen im Umkreis von so 50 Km wird der Harz-Missbrauch durch "Arbeitgeber" in großem Stiel möglich

Daraus kann man was machen

ajki, Friday, 19.02.2010, 14:14 (vor 5795 Tagen) @ Sachse

Zum Beispiel per Google Maps eine Kartierung aller Firmen die genau diesen Missbrauch durchführen.

/ajk

3000 Euro Stütze, monatlich

Narrowitsch, Berlin, Friday, 19.02.2010, 14:30 (vor 5795 Tagen) @ Ein Leser

Schlampig recherchiert, tendenziös geschrieben, bei einem Leser zielgenau gelandet.

Eine gebildete Frau, sehr planerisch, sehr asketisch.

Sehr asketisch - dürfen wir sagen, sie spart sich Geld vom Munde ab? Und wenn ja, warum schreibt das niemand?

Die kommt mit 359
Euro Hartz IV (plus Miete und Heizung) gut zurecht, geht sogar
gelegentlich in Konzerte und ins Theater.

Konzerte und Theater: Glänzende Lichter , schöne Kleider, in der Pause ein Sektchen- ein Hauch von Eleganz. Das steht Hartzlern nicht zu, nicht wahr?
Auf den hoch subventionierten Plätzen der Opern und Theater (bis zu 200 Eus pro Platz) wollen die Leistungsträger unter sich bleiben. Auch wenn ein Teil von ihnen Theater nur wirklich toll findet, wenn Toiletten gefliest werden müssen oder damit Mutti Gelegenheit zur Präsentation der neuen Garderobe samt Klunkern in der Öffentlichkeit erhält; Mozart oder Schiller als lästiges Beiwerk, gut, kann man ertragen. Aber Hartzler?
Abgesehen davon erfahren wir nicht, auf welchem Wege das schmarotzende Exempel ins Theater gelangt. Hat sie einen Verehrer? Hat sie lange gespart? Konnte sie günstig in letzter Minute ein Billett ergattern?
Gut , da ist also eine, die sich trotz prekärer Verhältnisse ein Interesse an Kultur bewahrt; das ist verdächtig in dieser BRD, in der die Verfechter der reinen Lehre Kunst und Kultur allein als Ware begreifen, die den Gesetzen von Angebot und Nachfrage und Profit unterliegt. Insofern ist die BlÖD hohes Kulturgut, dessen Konsum niemand der Frau suggerierend vorwerfen würde.
Mit Neid hat die Erwähnung von Kunstkonsum im Artikel selbstredend nichts zu tun. Ich aber neide dieser Dame nichts, ich habe Respekt vor ihr.

Eines Tages erfuhr ich, dass
sie malt – sehr gut sogar. Aber sie will keine Bilder verkaufen.

Unsere Trulla ist auch Kunstexpertin? Ich meine, weil sie weiß, was gute und schlechte Malerei ist. Und vom Kunstmarkt etwas versteht, schließlich vermutet sie ja, die "nicht schlechte" Malerei ihrer Kundin erzielte einen Preis, sie wolle eben nicht verkaufen.

Hätten online Welt Autor und Arbeitsberaterin ein wenig Ahnung von Kunst, hier Malerei, wüssten sie womöglich, wie und unter welchen Umständen gute Bilder entstehen, sie (zwangs-) verkaufen, bedeute womöglich ein Stundenlohn von weniger als einem Euro. Von ideellen Werten schweige ich ganz.
Überhaupt: Am Ende hat diese asketische Kundin sogar noch Bücher , die sie nicht verramschte? Kauft sich im 1 Euro - Antiquariat womöglich noch welche hinzu, statt alles zu verfressen und zu versaufen...

Aber schön es mal gelesen zu haben, wie Hartzler sich n Fetten machen.

Viele beginnen spätestens beim zweiten Termin zu begründen, warum sie
nicht arbeiten können. Unser Wort dafür heißt „multiple
Vermittlungshemmnisse“.

Ich verstehe den Frust der Frau Vermittlerin wohl, voller Elan will sie die Leut in Arbeit vermitteln, will Erfolg, will Karriere und nun? Das Pack will einfach nicht so recht.
Kein Zweifel, da gibt es auch Leute , die unter Fauleritis leiden, noch mehr aber leiden an ihrem Stolz, erkranken an ihm. Ich kenne stolze Bergleute, Eisengießer, Konstrukteure (!), usw. usf. die 25, 30, 35 Jahre schufteten und arbeitslos wurden, weil "Investoren" die Produktionsstätten ausraubten, lästige Konkurrenz platt machten und sodann straffrei und unverfolgt mit Bundes - oder Landessubventionen verschwanden. (Seltsam, von denen spricht die Westerwelle nie, nur von den guten Patriarchen, die, wenn es sein muss, Hungernerz nagen, nur um Arbeitplätze zu retten). Die so arbeitslos gewordenen, gestandenen Kerle (auch Frauen) brauchen zu ihrem Selbstbewusstsein eigentlich ne anständige Arbeit, sie rannten denn auch Jahr und Tag von Pontius zu Pilatus. bettelnd, gebt Arbeit. Auch unter Tarif. Aber nichts nutze. Zu Alt, in falscher Gegend ansäsig, falscher Job usw. usf. Und dann geraten solche Leute in die Finger von neunmalklugen Beraterinnen - oder schlimmer noch - in die Hände moderner Sklavenhändler, den Zeitarbeitsvermittlern. Und beide haben ein Ziel: aus den Leuten Gewinn holen, sie zu den unagemessensten Arbeiten zwingen; die Würde des Menschen ist antastbar.
Und statt begeistert jubeln,- Hauptsache Abbeit - blocken die. Völlig unverständlich, nicht wahr?

Die online Welt berichtet über Symptome des Arbeitslosenproblems, nicht über deren Ursachen. Da rückt sie mit Guido in eine Front.

Es gibt auch Menschen, die sich durch Kinder einen Lebensunterhalt
verschaffen. Typisch ist ein arabischer Kellner, den ich betreue.
Der Mann hatte zwei Kinder, solange er arbeitete. Seit er arbeitslos ist,
kommt jedes Jahr ein neues Kind. Inzwischen ist er Vater einer
zehnköpfigen Familie und kommt mit Arbeitslosengeld II auf 3000 Euro. Das
würde er als Kellner nicht heimbringen.
Der gibt auch ganz offen zu,
dass diese Lebensform für ihn die beste ist. Der Gedanke, dass jeder in
der Gesellschaft
einen Beitrag leisten sollte, ist ihm fremd.
Und da ist er nicht der Einzige. [/i]

Keine Frage: Diese Leut zeigen die andere Seite der Medaille Sozialstaat, die, auf der er Missbraucht wird. Ich stimme durchaus - in weiten Teilen - mit Sarrazin überein, es existiert auch verdammt viel Missbrauch, nicht nur aus Migrantenkreisen. Kein Zweifel auch, da muss etwas geschehen. Aber einfache Lösungen wird es so lange nicht geben, solange es erklärtes Ziel der Arbeitsmarktpolitik ist, Arbeitslosigkeit als Konkurrenz der Arbeit zu verstehen. Vollbeschäftigung schadeten den Löhnen, da ist ein gewisses Quantum Reserve gut.

Vorallem aber: Die akademischen, politischen und auch unternehmerischen Schlaumeier polemisieren mehr, als nach Lösungen zu suchen.

In Japan beginnen Roboter - erdacht und gesteuert - von wenigen Ingenieuren ganze Hochhäuser hochzuziehen. Was das für den Arbeitsmarkt bedeuteten wird, scheint niemanden zu kümmern. Liegt auch nach der nächsten Legislaturperiode.

Online Welten und Polittheater versuchen immer wieder Arbeitslosenstütze und Sozialmaßnahmen als Wohltat der Allgemeinhait oder der Politik zu verkaufen.
Das ist unaufrichtig. Denn natürlich wissen die Fachleute um den Wert des sozialen Friedens. Sie wissen : lieber ein paar Milliarden in Nichtstun investieren, als dass ein paar Millionen Knüppel hervor holen und das ganze Gemeinwesen, ganze Infrastrukturen zertrümmern. Auch das gehört zur Wahrheit.

Eine Debatte über zukunftsfähige Sozial - und Arbeitsmarktpolitik unter den Bedingungen der Wissensgesellschaft sehe ich nirgends. Die Quittung wird bereits geschrieben. 3000 Eus Stütze sind da vernachlässigbare Größen.

Das will aber unseren noch gut verdienen Neidhammeln, nicht einleuchten. Vermutlich solange, bis sie selbst bei der ARGE antreten müssen. Passiert wahrscheinlich schneller, als sich das manch einer träumen lässt. In 20 Jahren sehen wir weiter...

Solch dämliche Artikel sind jedenfalls nicht ins Ziel führend. Der Beifall für sie auch nicht.

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Extemplo simul pares esse coeperint, superiores erunt-

Den Augenblick, sowie sie anfangen, euch gleich zu sein, werden sie eure Herren sein.

3000 Euro Stütze, monatlich

DS unplugged, Friday, 19.02.2010, 15:38 (vor 5795 Tagen) @ Narrowitsch

Narrowitsch, Du bist ein Weiser!

WIR BRAUCHEN IMMER WENIGER ARBEITSKRÄFTE!

So ist das! Und was machen wir mit den Überflüssigen?

Umbringen ist übrigens keine gute Lösung, weil dann nämlich Kunden fehlen! Die Stütze ist doch letztlich eine Subvention für die Lebensmittel- und Konsumgüterindustrie.

Die Stütze streichen ist auch keine gute Lösung, weil dann die Leute, um nicht zu verhungern, gezwungen sind, zu jedem Lohn anzuheuern, was dann das ganze Lohngefüge nach unten zieht.

Das Problem der Überflüssigen zu lösen haben schon viele Gesellschaften probiert. Es gibt keine Patentlösung.

DS

3000 Euro Stütze, monatlich

Narrowitsch, Berlin, Friday, 19.02.2010, 15:56 (vor 5795 Tagen) @ DS unplugged

Narrowitsch, Du bist ein Weiser!


Das bestimmt nicht.


WIR BRAUCHEN IMMER WENIGER ARBEITSKRÄFTE!

So ist das! Und was machen wir mit den Überflüssigen?

Ja, das ist eine Frage. Eine andere: Sind sie wirklich überflüssig?

Umbringen ist übrigens keine gute Lösung, weil dann nämlich Kunden fehlen!
Die Stütze ist doch letztlich eine Subvention für die Lebensmittel- und
Konsumgüterindustrie.

Nicht nur für die. Wieviel 10 000 Klugscheisser aus der Arbeitslosenverwaltung und Sozialpolitik wären arbeitslos wenn...?

Die Stütze streichen ist auch keine gute Lösung, weil dann die Leute, um
nicht zu verhungern, gezwungen sind, zu jedem Lohn anzuheuern, was dann das
ganze Lohngefüge nach unten zieht.

Oder Revolution spielen. Diesmal nicht friedlich. Weil: erst kommt das Fressen und dann die Moral. Tobt der Mob, will natürlich keiner Schuld sein, logisch.

Das Problem der Überflüssigen zu lösen haben schon viele Gesellschaften
probiert. Es gibt keine Patentlösung.

Nein. Aber das ist nicht das Problem. Das Problem ist, sich gedanklich von der Vorstellung zu trennen, malochen an sich machte den Menschen zum Menschen.

Was fehlt sind Debatten jenseits westerwellischer Einfalt. Stichwort: Bedingungsloses Grundeinkommen. Zu den Vätern des Gedankens zählen durchaus auch beinharte Kapitalisten. Zur Finazierung hätte ich Vorschläge, die behalte ich jedoch für mich....

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3000 Euro Stütze, monatlich

PB, Friday, 19.02.2010, 16:26 (vor 5795 Tagen) @ Narrowitsch

Zur Finazierung hätte ich Vorschläge, die
behalte ich jedoch für mich....


Schade ;-) In Anbetracht dessen, wie sich dieser Rechtsstaat mit seinen Gesetzen und Behörden mitunter so benimmt, wenn er seine Interessen gewahrt sehen möchte, bin ich, was "unorthodoxe" Ideen angeht, ebenfalls generell nicht unbedingt zimperlich.

Das Ende der Arbeit

Rainer ⌂, Friday, 19.02.2010, 17:07 (vor 5795 Tagen) @ Narrowitsch

Nein. Aber das ist nicht das Problem. Das Problem ist, sich gedanklich von
der Vorstellung zu trennen, malochen an sich machte den Menschen zum
Menschen.

Das Ende der Arbeit von Jeremy Rifkin (1995)
Würde man in Deutschland die heute verfügbare industrielle Technik zum Einsatz bringen, fielen neun Millionen Arbeitsplätze weg und die Arbeitslosigkeit stiege auf 38%. Der fortschreitende Prozeß der Automation und Arbeitsplatzvernichtung in der industriellen Produktion wird nicht aufzuhalten sein. Ob sich die gewaltigen sozialen Konflikte vermeiden lassen, die aus der Spaltung der Gesellschaft in Arm und Reich, aus dem Wegfall aller sozialen Sicherungssysteme und den Strukturen der Wohlstandsverteilung erwachsen werden, dies ist die Frage, der sich Jeremy Rifkin hier mit beeindruckender technologischer und ökonomischer Kompetenz und bemerkenswerter sozialer Phantasie widmet.
http://www.stuttgarter-zeitung.de/stz/page/916564_0_9223_-interview-langfristig-wird-die-arbeit-verschwinden-.html

Rainer

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Kazet heißt nach GULAG jetzt Guantánamo

Das Ende der Arbeit

Narrowitsch, Berlin, Saturday, 20.02.2010, 00:00 (vor 5794 Tagen) @ Rainer

Danke Rainer, interessantes Interview!

Dieses schmeichelt meiner Eitelkeit. Obwohl ich es nicht zum ÖK - Professor gebracht habe, komme ich seit Jahr und Tag zu vergleichbaren Schlüssen, wie der Herr Jeremy Rifkin Freilich nur mit "gefühlten" Zahlen (meine weibliche Seite?)und auf Grund von Beobachtungen.

So hat es mir die Sache mit der Maschinensteuer schon seit langem angetan, sie gehört zu meinen "geheimen" Vorschlägen zur Umverteilung von Menschen produzierten Reichtums. Sie wäre ein ernst zu nehmender Beitrag zur Entlastung des viel bejammerten Kostenfaktors "menschliche" Arbeit. Arbeitgeber stünden vor der Wahl zwischen besteuerter Automatenarbeit oder hoher Löhne. Ersteres käme der Alimentierung, derjenigen zu Gute, die es nicht zu den 12% hochqualifizierten, vermutlich genial veranlagten Arbeitern schaffen.

Richtig halte ich auch eine Ressourcensteuer. Auch bürgerliche Ökonomen überlegen seit mehr als 200 Jahren dererlei. Thomas Pain zum Beispiel- beileibe kein Kommunnist.

Allerdings , von Zeitdollars und dergleichen halte ich wenig. Trotz gewisser Tendenzen in der Produktion - Neosozialismus verböge den Segen in einen Fluch.

Jeremy Rifkin hielt wohl auch vor deutschen Politikern Vorträge. er schreibt:

"Es liegt daran, dass viele Politiker Europa lieber als Sündenbock missbrauchen, anstatt sich dem Grundproblem zu stellen: Die Arbeit verschwindet. Das will kein Politiker seinen Wählern erzählen."

Auch Westerwellen wissen um das Problem der schwindenen Arbeit....
Wie ich schon sagte, Politiker - und nicht nur die - haben kein Interesse an dem, was sie in ihren Reden phrasieren: gesellschaftliche Innovation, Zukunftsfähigkeit, neue Wege.

Mag sein, der Prof irrt, das aber werden wir einstweilen nicht erfahren, eine öffentliche Debatte seiner Ideen findet nicht statt. Aus gutem Grund.

Grüße!

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Den Augenblick, sowie sie anfangen, euch gleich zu sein, werden sie eure Herren sein.

3000 Euro Stütze, monatlich

PB, Friday, 19.02.2010, 15:46 (vor 5795 Tagen) @ Narrowitsch

Diese Diskussionen zwischen verschiedenen Ansichten sind meistens eh hinfällig, wenn man sich über die wahren Vorgängen in den wohl allermeisten Menschen im Klaren ist:

"(...)Aufregung ist eine Ware. Man kann Geld mit ihr verdienen. Indem man den Leuten, die sich aufregen wollen, Argumente liefert, Fakten, Formulierungen, die ihnen das Gefühl geben, nicht allein zu sein.(...)

(...)Vor fünfzig Jahren wertete der amerikanische Kommunikationsforscher Joseph Klapper mehrere Hundert Untersuchungen zur Wirkung politischer Texte aus. Er stellte fest: Menschen lesen am liebsten, was sie in ihrer Meinung bestärkt. Die Linken lesen Linkes. Die Rechten lesen Rechtes. Sie können gar nicht genug davon kriegen.(...)

"Es geht [[bei Büchern oder Artikeln]] weniger darum, die Gegenseite zu überzeugen, das ist schwer, die Zahl der Wechselleser ist gering."

http://www.zeit.de/2009/42/DOS-Dick-und-doof?page=all


Soziologisch gesehen ist das also alles schon ein alter Hut. Die meisten wollen gar nichts anderes hören als dass, was sie sich ohnehin schon zurechtgelegt haben. Das gilt nicht nur für die Gendermafia. Und nicht zuletzt wegen dieser Prozesse habe ich mir allzulanges Forengesabbel mit anderen "Lagern" schon lange abgewöhnt.

3000 Euro Stütze, monatlich

Sachse, Friday, 19.02.2010, 16:26 (vor 5795 Tagen) @ Narrowitsch

Inzwischen ist er Vater einer zehnköpfigen Familie und kommt mit
Arbeitslosengeld II auf 3000 Euro. Das würde er als Kellner nicht
heimbringen.

Und das ist gelogen !!

Ohne Harz 4 hätte er folgende Einkommen

-Kindergeld 1633,00 Euro
-Wohngeld 500,00 Euro, geschätzt,

also zusätzlich zu seinem Arbeitseinkommen etwa 1100 Euro.
Er wird wohl als Kellner incl.Trinkgeld über 900 Euro Einkommem

Warum wird bei der Betrachtung als Harzempfänger eigentlich immer gelogen??

70 Millionen Euro für einen Leistungsträger um Arbeitsplätze zu vernichten

adler, Kurpfalz, Saturday, 20.02.2010, 21:01 (vor 5794 Tagen) @ Narrowitsch


Die online Welt berichtet über Symptome des Arbeitslosenproblems, nicht
über deren Ursachen. Da rückt sie mit Guido in eine Front.

Dazu paßt eine Geschichte, die ich gerade in meinem Postfach fand:

"Bitte so lesen, wie der Mann bei der "Sendung mit der Maus"!

Der Herr Müller kommt aus Aretsried, das liegt in Bayern, also ganz im Süden.

Der Herr Müller ist ein Unternehmer und das, was in den Fabriken von Herrn Müller hergestellt wird, habt ihr sicher alle schon mal gesehen, wenn ihr im Supermarkt wart. Der Herr Müller stellt nämlich lauter Sachen her, die aus Milch gemacht werden. Naja, eigentlich stellen die Kühe die Milch her, aber der Herr Müller verpackt sie schön und sorgt dafür, dass sie in den Supermarkt kommen, wo ihr sie dann kaufen könnt. Die Sachen, die der Herr Müller herstellt sind so gut, dass sogar der Herr Bohlen dafür Werbung gemacht hat.

Weil der Herr Müller ein Unternehmer ist, hat er sich gedacht, er unternimmt mal was und baut eine neue Fabrik. Und zwar baut er sie in Sachsen, das ist ganz im Osten.

Eigentlich braucht dort niemand eine neue Milchfabrik, weil es schon viel zu viele davon gibt, und diese viel zu viele Milchprodukte produzieren, aber der
Herr Müller hat sie trotzdem gebaut.

Und weil die Leute in Sachsen ganz arm sind und keine Arbeitsplätze haben, unterstützt der Staat den Bau neuer Fabriken mit Geld. Arbeitsplätze hat man nämlich im Gegensatz zu Milchprodukten nie genug. Also hat der Herr Müller einen Antrag ausgefüllt, ihn zur Post gebracht und abgeschickt.

Ein paar Tage später haben ihm dann das Land Sachsen und die Herren von der Europäischen Union in Brüssel einen Scheck über 70 Millionen Euro geschickt. 70 Millionen, das ist eine Zahl mit sieben Nullen, also ganz viel Geld. Viel mehr, als in euer Sparschwein passt.

Der Herr Müller hat also seine neue Fabrik gebaut und 158 Leute eingestellt.

Hurra, Herr Müller.

Nachdem die neue Fabrik von Herrn Müller nun ganz viele Milchprodukte hergestellt hat, hat er gemerkt, dass er sie gar nicht verkaufen kann, denn es gibt ja viel zu viele Fabriken und Milchprodukte. Naja, eigentlich hat er das schon vorher gewusst, auch die Herren vom Land Sachsen und der Europäischen Union haben das gewusst, es ist nämlich kein Geheimnis.
Das Geld haben sie ihm trotzdem gegeben. Ist ja nicht ihr Geld, sondern eures.

Also was hat er gemacht, der Herr Müller?

In Niedersachsen, das ist ziemlich weit im Norden, hat der Herr Müller auch eine Fabrik. Die steht da schon seit 85 Jahren und irgendwann hatte der Herr Müller sie gekauft.
Weil er jetzt die schöne neue Fabrik in Sachsen hatte, hat der Herr Müller die alte Fabrik in Niedersachsen nicht mehr gebraucht, er hat sie geschlossen und 175 Menschen haben ihre Arbeit verloren.

Wenn ihr in der Schule gut aufgepasst habt, dann habt ihr sicher schon gemerkt, dass der Herr Müller 17 Arbeitsplätze weniger geschaffen hat, als er abgebaut hat. Dafür hat er 70 Millionen Euro bekommen.
Wenn ihr jetzt die 70 Millionen durch 17 teilt, dafür könnt ihr ruhig einen Taschenrechner nehmen, dann wisst ihr, dass der Herr Müller für jeden vernichteten Arbeitsplatz über 4 Millionen Euro bekommen hat.

Da lacht er, der Herr Müller.

Natürlich nur, wenn niemand hinsieht. Ansonsten guckt er ganz traurig und erzählt jedem, wie schlecht es ihm geht. Aber der Herr Müller sitzt nicht nur rum, sondern er sorgt auch dafür, dass es ihm besser geht. Er ist nämlich sparsam, der Herr Müller.

Sicher kennt ihr die Becher, in denen früher die Milch von Herrn Müller verkauft wurden. Die schmeckt gut und es passten 500 ml rein, das ist ein halber Liter. Seit einiger Zeit verkauft der Herr Müller seine Milch aber in lustigen Flaschen, nicht mehr in Bechern. Die sind praktisch, weil man sie wieder verschließen kann und sehen hübsch aus. Allerdings sind nur noch 400 ml drin, sie kosten aber dasselbe.

Da spart er was, der Herr Müller. Und sparen ist eine Tugend, das wissen wir alle.


Wenn ihr jetzt fragt, warum solche ekelhaften Schmarotzer wie der Herr Müller nicht einfach an den nächsten Baum gehängt werden, dann muss ich euch sagen, dass man so etwas einfach nicht tut.


Wenn ihr aber das nächste mal im Supermarkt seid, dann lasst doch einfach die Sachen vom Herrn Müller im Regal stehen und kauft die Sachen, die daneben stehen. Die schmecken genauso gut, sind meistens billiger und werden vielleicht von einem Unternehmer hergestellt, für den der Begriff "soziale Verantwortung" noch eine Bedeutung hat.


Ach übrigens, da fällt mir ja ein, der Herr Müller will auch Erbschaftsteuer sparen und hat daher beschlossen, seinen Wohnsitz nach Österreich zu verlegen.


Und wenn Herr Müller sich genug darum gekümmert hat, wie man am besten an das Geld vom Land Sachsen und der Europäischen Union kommt oder sich den Kopf darüber zerbrochen hat, wie er am wenigsten Steuern zahlen muss, dann schlägt er sich auch mal gerne mit Leuten von Greenpeace. Und geschlagen hat Herr Müller die, weil die den anderen Leuten sagen, dass die Kühe, die seine Milch herstellen, Gen-Futter, und kein natürliches Futter fressen.


Und falls sich wirklich sehr viele Leute an den obigen Vorschlag halten, und nichts mehr von Müller-Milch kaufen, kann Herr Müller ja noch darauf hoffen, dass viele nicht wissen, dass die Marke

"WEIHENSTEPHAN"
auch zu seinen Firmen gehört."

Gruß
adler

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Frauenrat der Grünen empört-Gebäudereinigung:
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"Benachteiligungen von Männern beseitigen ... das ist nicht unser politischer Wille" -Grüne, Ortsgruppe Goslar

70 Millionen Euro für einen Leistungsträger um Arbeitsplätze zu vernichten

Narrowitsch, Berlin, Saturday, 20.02.2010, 23:24 (vor 5794 Tagen) @ adler

Und weil die Leute in Sachsen ganz arm sind und keine Arbeitsplätze haben,
unterstützt der Staat den Bau neuer Fabriken mit Geld. Arbeitsplätze hat
man nämlich im Gegensatz zu Milchprodukten nie genug. Also hat der Herr
Müller einen Antrag ausgefüllt, ihn zur Post gebracht und abgeschickt.

Und weil der Herr Müller und seine Fabrik immer großen Durst haben, braucht er viel Wasser, mehr Wasser als aus dem Wasserhahn in Eurer Küche und dem Badezimmer kommt. Deshalb bohrt der Herr Müller ganz tief Löcher in die Erde, steckt da Rohre rein und pumpt aus der Erde soviel Wasser, wie er braucht. Ist so ähnlich wie in Eurem Garten.

Nun darf aber nicht jeder soviel Wasser aus der Erde Erde holen, wie er will, sonst ist ja da bald kein Wasser mehr und deshalb muss man für das Wasser aus der Erde zahlen. Weil aber der Herr Müller gern Arbeitsplätze schaffen will und sagt, er geht nach Polen, weil dort das Wasser viel billiger sei, schenkten im gute Onkels , die über Wasser bestimmen dürfen, ganz viel Wasser in der Erde. 2800 Kubikmeter täglich. Fragt mal euren Mathe - Lehrer, wie lang die Kanten eines Würfels sein müssen, in den soviel Wasser passt. Der Lehrer wird ganz schön staunen.

Naja, aber der Herr Müller hat sich sehr gefreut und 10 Millionen Taler gespart.Da ist der Herr Müller nicht nach Polen gefahren. Sein Milch- Werk hat er woanders in Sachsen gebaut, als er vorher gesagt hat. Aber das geschenkte Wasser hat er wohl mitgenommen.

Ganz schön schlau, der gute Herr Müller. Schlauer als Euer Mutti oder Vati. Die müssen nämlich für Euer Wasser bezahlen, für jeden Tropfen 2 x. Einmal, wenn das Wasser aus der Leitung kommt und einmal wenn es wieder im Klo verschwindet.

Das konnte man in der Spiegeline lesen, die erzählt oft Märchen. Aber manchmal, wenn sie sich richtig geärgert hat, dann sagt sie auch die Wahrheit.

Und wenn der Onkel Guido kommt, dürft ihr ihm ruhig sagen, dass man das mit dem Herrn Müller in Deutschland doch mal sagen muss und weil, wenn man das nicht sagen darf, das Sozialismus ist.

Und das nächste mal erzähle ich Euch, wie man aus großen Fabriken , die große Maschinen machen, alle Maschinen wegholt und dann sag´t man muss die Fabrik abreißen, weil sie keinen Maschinen macht.

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Den Augenblick, sowie sie anfangen, euch gleich zu sein, werden sie eure Herren sein.

Wer ist der Verursacher?

Rainer ⌂, Sunday, 21.02.2010, 16:02 (vor 5793 Tagen) @ adler

Da sich Herr Müller gesetzeskonform verhalten hat wäre die richtige Frage: Wer macht solche Gesetze? Sind das Idioten oder Hochverräter?

Als Betroffener von solchen Gesetzen kann ich aus Erfahrung sagen, das Studium der Gesetze und Verordnungen ist erheblich ertragreicher als mit seiner Hände Arbeit etwas zu erwirtschaften.

Unsere Gesetze geben die Moral vor. Greift nicht die an, die sich an die Gesetze halten.

Rainer

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Kazet heißt nach GULAG jetzt Guantánamo

will Schwache vor Faulen schützen

Oliver, Sunday, 21.02.2010, 16:25 (vor 5793 Tagen) @ Rainer

Unsere Gesetze geben die Moral vor. Greift nicht die an, die sich an die
Gesetze halten.

http://www.welt.de/politik/deutschland/article6487954/Westerwelle-will-Schwache-vor-Faulen-schuetzen.html


will Schwache vor Faulen schützen

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Liebe Grüße
Oliver


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Frauen vor Männern? (kT)

Rainer ⌂, Sunday, 21.02.2010, 19:47 (vor 5793 Tagen) @ Oliver

- kein Text -

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Kazet heißt nach GULAG jetzt Guantánamo

Wer ist der Verursacher?

Sachse, Sunday, 21.02.2010, 23:01 (vor 5793 Tagen) @ Rainer

Ein g. Schröder hat sich mal beklagt, dass die (armen) alles in Anspruch nehmen und an deren Moral appelliert.


Müller gehört zu denen, die über Lobbyisten die Gesetze mitmachen.

Moral - weggespült mit Buttermilch.

Klingt viel, aber relativ gesehen ...

Diego, Friday, 19.02.2010, 16:50 (vor 5795 Tagen) @ Ein Leser

Eines Tages erfuhr ich, dass
sie malt – sehr gut sogar. Aber sie will keine Bilder verkaufen.

Genausogut könnte man von HartzIV-Empfängern verlangen, dass sie ihr über Jahrzehnte mühsam erworbenes Inventar verkaufen sollen, z.B. Möbel. Zudem sind selbstgemalte Bilder etwas persönliches und geben viel von der Malerin preis. Einen Verkauf erzwingen zu wollen, wäre somit ein Verstoß gegen die Persönlichkeitsrechte.

Viele beginnen spätestens beim zweiten Termin zu begründen, warum sie
nicht arbeiten können. Unser Wort dafür heißt „multiple
Vermittlungshemmnisse“.

"Viele" ... wenn ich das schön höre. Außerdem gibt es ja auch noch diejenigen, die trotz eingeschränkter Erwerbsfähigkeit HartzIV statt Sozialgeld oder EU-Rente beziehen. Aber ohne medizinisches Gutachten, welches von den Sachbearbeitern der ARGEN übrigens veranlasst werden kann, haben diese Menschen ja auch keine andere Möglichkeit, als verbal zu intervenieren und auf ihre Einschränkungen hinzuweisen. Es wäre Aufgabe der Sachbearbeiter ein medizinisches oder psychologisches Gutachten zu veranlassen, anstatt den Antragstellern Unwilligkeit zu unterstellen. Und Alleinerziehende von kleinen Kindern haben ja nun mal tatsächlich keine Möglichkeit, gleichzeitig arbeiten zu gehen und ihre Kinder zu versorgen.

Auch ist diese diffamierende Unterstellung, dass der beispielhaft genannte Leistungsempfänger Kinder in die Welt setzt um höhere Leistung erhalten zu können, schon nahe an der üblen Nachrede. Und wenn er sagt, dass er mit HartzIV finanziell besser dasteht als durch Arbeit, dann kann und muss man das auch dahingehend interpretieren, dass Arbeit schlichtweg zu gering entlohnt wird - und nicht, dass er nicht arbeiten will.

Rechenbeispiel: 10 Personen = 8 Kinder. 8 mal Kindergeld = insgesamt rund 1475,- Euro. Und die bekommt er auch dann, wenn er arbeiten würde. Das bedeutet, dass von den 3000,- ALG2 1475,- Euro abgezogen werden müssen. Es bleiben netto 1527,- Euro übrig, die er vedienen müsste, was bei Lohnsteuerklasse 3 einem Bruttolohn von 1950,- Euro entspricht. Und das ist für 40 Wochenstunden garantiert nicht zu viel!

Du kannst es drehen und wenden wie du willst: Die Löhne müssen rauf - und nicht anderes!

Klingt viel, aber relativ gesehen ...

Sachse, Friday, 19.02.2010, 17:00 (vor 5795 Tagen) @ Diego

Hier nochmal die genaue Kindergeldhöhe und geschätzt das Wohngeld

-Kindergeld 1633,00 Euro
-Wohngeld 500,00 Euro, geschätzt,

also zusätzlich zu seinem Arbeitseinkommen etwa 1100 Euro.
Er wird wohl als Kellner incl.Trinkgeld über 900 Euro kommem

Klingt viel, aber relativ gesehen ...

Diego, Friday, 19.02.2010, 17:07 (vor 5795 Tagen) @ Sachse

Stimmt, das Wohngeld habe ich vergessen.

Klingt viel, aber relativ gesehen ...

PB, Friday, 19.02.2010, 20:42 (vor 5795 Tagen) @ Diego

Viele beginnen spätestens beim zweiten Termin zu begründen, warum sie
nicht arbeiten können. Unser Wort dafür heißt „multiple
Vermittlungshemmnisse“.

"Viele" ... wenn ich das schön höre.


Blabla. Nix anderes. Die schreiben, was ihnen passt, dem einen Teil der Leser ebenfalls passt und dem anderen Teil passend gemacht werden soll.

Außerdem haben die Leute dann allgemein was zu sabbeln.

Wen interessiert das eigentlich? Mich nicht (mehr).

3000 Euro Stütze, monatlich

Leser, Friday, 19.02.2010, 19:20 (vor 5795 Tagen) @ Ein Leser

Es gibt auch Menschen, die sich durch Kinder einen Lebensunterhalt
verschaffen. Typisch ist ein arabischer Kellner, den ich betreue.
Der Mann hatte zwei Kinder, solange er arbeitete. Seit er arbeitslos ist,
kommt jedes Jahr ein neues Kind. Inzwischen ist er Vater einer
zehnköpfigen Familie und kommt mit Arbeitslosengeld II auf 3000 Euro. Das
würde er als Kellner nicht heimbringen.

So ein Blödsinn. Allein das Kindergeld würde schon fast 3000 Euro ausmachen. Er käme also als Kellner WEIT darüber. Soll das Volksverblödung sein?

3000 Euro Stütze, monatlich

Dummerjan, Monday, 22.02.2010, 09:18 (vor 5792 Tagen) @ Leser

So ein Blödsinn. Allein das Kindergeld würde schon fast 3000 Euro
ausmachen. Er käme also als Kellner WEIT darüber. Soll das Volksverblödung
sein?

Kindergeld wird auf Hartz 4 angerechnet.

3000 Euro Stütze, monatlich

Sachse, Monday, 22.02.2010, 13:00 (vor 5792 Tagen) @ Dummerjan

> > So ein Blödsinn. Allein das Kindergeld würde schon fast 3000 Euro
[quote][quote]ausmachen. Er käme also als Kellner WEIT darüber. Soll das[/quote][/quote]
[quote]Volksverblödung[/quote]
[quote][quote]sein?[/quote][/quote]
[quote]Kindergeld wird auf Hartz 4 angerechnet.
[/quote]


Ändert nichts am Fakt, dass er mit Arbeit mehr Geld hätte!!

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