Wieviel «Gleichberechtigung» verträgt das Land?

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Statistikfrage und Rollenmodelle

Heckenschere, Wednesday, 17.02.2010, 19:45 (vor 5797 Tagen) @ Ein Mann

Wenn ich mit dem Zitat von Volker Beck den Eindruck erweckt habe, ich wolle Schwule in die Nähe von Pädophilen rücken, tut mir das leid.

Verlässliche Zahlen zu Homosexualität und Pädophilie sind schwer zu bekommen, was man veröffentlicht findet ist häufig durch Interessenverbände verzerrt. Mir scheinen ca. 3-5% Homosexuelle und etwa 1-2% Pädophile realistisch. Die Vorlieben der Pädophilen dürften sich zu etwa je einem Drittel auf Mädchen, Jungen und beide Geschlechter verteilen (Angaben zu spezifischen Vorlieben Pädophiler zu transgegenderten Kindern konnte ich nicht ausfindig machen, hehe). Ob, wenn man deine Schätzung mit diesen Zahlen anwendet, die mindestens 0,33% (1% Pädophile vorausgesetzt) der homosexuell Pädophilen zu den (maximal 5%) Homosexuellen hinzuzurechnen sind und somit dann immerhin (mindestens) jeder 15. Schwule pädophil ist, wurde so wohl nie erhoben und lässt sich deswegen wohl bislang nicht beantworten.

Der Punkt bei der Adoptionsfrage in homosexuellen Partnerschaften ist meiner Meinung nach die Ermangelung tragfähiger Rollenmodelle der "Eltern" zur Erlangung einer ungetrübten geschlechtlichen und sexuellen identität des Kindes. Bei der großen Nachfrage adoptionswilliger heterosexueller Mann-Frau-Elternpaare braucht es keinem Kind zugemutet werden, bei Schwulen aufzuwachsen. Dabei halte ich es durchaus für denkbar, dass im Einzelfall auch schwule "Eltern"paare ein nur "kleines Übel" darstellen. Im Allgemeinen sähe ich darin aber ein mindestens mittleres Übel.


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