Weibliche Logik
http://www.sueddeutsche.de/kultur/715/502944/text/
Die mit Plagiatsvorwürfen konfrontierte Nachwuchs-Autorin Helene Hegemann hat sich gegen die Kritik an ihrer Arbeitsweise verteidigt. "Da wird eine jahrhundertealte Debatte auf meinem Rücken ausgetragen. Wenn wir so anfangen, können wir den ganzen Literaturbetrieb gleich dichtmachen", sagte die 17-jährige Berlinerin am Donnerstag der Deutschen Presse-Agentur dpa.
Naja, nur den Teil des Literaturbetriebs, der bei anderen klaut, nicht gleich den ganzen Literaturbetrieb an sich.
"Ich habe einige Versatzstücke organisch in meinem Text eingebaut und bin dadurch indirekt in Kommunikation mit dem Autor getreten", sagte Hegemann.
Ich vermute, es war nicht möglich, vorher direkt mit ihm in Kontakt zu treten.
Das Magazin hat diesen Hinweis einfach nicht mit abgedruckt, geschweige denn das Abdruckrecht für den Text bei mir eingeholt", sagte sie.
Seit wann interessiert die sich denn für das Einholen von Abdruckrechten? Das sind doch Urheberrechtsexzesse! Das Magazin wollte halt nur indirekt mit ihr in Kontakt treten, menno.
Aber achso - sind ja ihre Texte (vermutlich), da ist das ja was anderes.
Trotz des Streits um den Überraschungs-Roman wurde außerdem bekannt, dass helene Hegemann für den Preis der Leipziger Buchmesse nominiert worden ist.
Der Preis für herausragende deutschsprachige Neuerscheinungen und Übersetzungen wird auf der Leipziger Buchmesse im März vergeben und ist mit 45 000 Euro dotiert.
"unterkieferrunterklapp*
Weibliche Logik
Und wir können schon die Konsequenzen erahnen. Bekommt sie den Preis, ist die junge Frau reich und berühmt. Sollten sich Vorwürfe rühren, dann kann sie den Verlag verklagen, denn der hat das Manuskript des unmündigen Kindes einfach nicht genug auf Plagiate kontrolliert. Das klang an anderer Stelle ja schon an.
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Weibliche Logik
Das ist schon eine hammerharte Geschichte, die so recht deutlich die Verkommenheit des "Literatur"betriebs illustriert. Auch die Maßstäbe der Ullstein Geschäftsführerin Bublitz scheinen aus Gummi zu sein.
"Inzwischen hat ihr Verlag aus Berlin, Ullstein, nachträglich die Abdruckrechte für bisher nicht genannte Quellen in Hegemanns Buch eingeholt. Geschäftsführerin Siv Bublitz entschuldigte sich am Donnerstag in einer Erklärung für die umstrittenen Übernahmen." heißt es in der Süddeutschen.
Die Liste der offensichtlich wörtlich übernommenen Textstellen ist beeindruckend lang. Das sind keine Zitate mehr, sondern geistiger Diebstahl. Diebstahl, auch geistiger, ist aber m.W. ein Offizialdelikt. Doch wenn es um einen nach Marketingprinzipien designten Roman geht, in dem viel (Achtung: Die folgenden Textstellen könnten Ihre Gefühle verletzen
vom Ficken und vom Wichsen die Rede ist, von einer 17-jährigen, mit dem vielleicht noch irgend welche Feuchtgebiete getoppt werden sollen, dann soll das wohl als Kavaliersdelikt durchgehen, für das "frau" sich einfach entschuldigt.
Es spielt keine Rolle ob der Roman gut oder schlecht ist, es spielt auch keine Rolle, ob der Verfasser der geklauten Stellen das billigt oder nicht. Wenn die Plagiatorin dafür einen Buchpreis von 45 000 Euro kriegt, dann wird damit das Zeichen gesetzt, dass kommerzielle Interessen künftig alles legitimieren, vielleicht als nächstes den Debutroman einer Zwölfjährigen, die sich durch drei Dutzend Bordelle durchgearbeitet hat.
Weibliche Logik
Das ist schon eine hammerharte Geschichte, die so recht deutlich die
Verkommenheit des "Literatur"betriebs illustriert. Auch die Maßstäbe der
Ullstein Geschäftsführerin Bublitz scheinen aus Gummi zu sein.
Hauptsache FRAU!!!
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Liebe Grüße
Oliver
![[image]](http://img6.imagebanana.com/img/g0fnv3vg/warnhinweiskleiner.jpg)
Harald Schmidt
Hegemann ist heute übrigens GästIN bei Harald Schmidt.
Harald Schmidt
Hegemann ist heute übrigens GästIN bei Harald Schmidt.
Vielleicht hat sie von ihm ja noch nichts geklaut.
http://www.zeit.de/kultur/literatur/2010-02/neue-vorwuerfe-hegemann
Immer nur Nachäffen...
Ok, sie hat angeblich eine Widmung eingepflegt.
Na, dann lege ich jetzt einen Roman aufs Fax, widme dem Autor auch was und lebe dann davon...
Vielleicht erhalte ich Preise dafür und so.
Harald Schmidt
Hegemann ist heute übrigens GästIN bei Harald Schmidt.
Hoffentlich spricht er die Affäre auch an. Aber eigentlich geht es ja gar nicht anders.
Weibliche Logik
Das ist schon eine hammerharte Geschichte, die so recht deutlich die
Verkommenheit des "Literatur"betriebs illustriert. Auch die Maßstäbe der
Ullstein Geschäftsführerin Bublitz scheinen aus Gummi zu sein.
Verkommenheit im Literaturbetrieb?
Nein, niemals!!!
Autoren, aber auch Leser/Rezensenten sind schliesslich hochkultivierte, absolut integre Menschen, denen käme Lug und Betrug nie in den Sinn. Auch gegen Boshaftigkeit und Hinterhältigkeit sind solche "Kulturträger" selbstverständlich absolut gefeit. Von Verkommenheit zu reden, verbietet sich da eigentlich von selbst.
Und Frauen bescheissen schon mal gleich grundsätzlich überhaupt nicht, das müssen wir endlich kapieren.
Wie auch immer - offenbar steht die Nachwuchs-Autorin Helene Hegemann mit ihren Ansichten nicht ganz allein da.
Das bringt mich nochmals zu Frau Helga König,
http://1.bp.blogspot.com/_fAomOwzcF6Q/S1ojWh-S6xI/AAAAAAAAAeI/bo9B6uovSmw/s1600-h/Helga01small.jpg
Top-2-Rezensentin bei Amazon, die in der Emma ausgerechnet als armes Opfer von Maskulisten präsentiert wird.
Zitat Helga König:
"Mir persönlich ist es wurscht, woher jemand seine Infos nimmt, um einen eloquenten Text zu liefern. Wer über zersetzend öde Fleißarbeit agiert, wird seine Gründe haben. Nicht jeder verfügt über eine hohe Auffassungsgabe, möchte aber dennoch mitspielen. So what?"
http://anonym.to/?http://rezensionen.yuku.com/reply/2872 Kommentar #5 )
Wie ist sie denn nun Nr. 2 geworden?
Insider berichten wie folgt:
"Die neue Platz-2-Rezensentin war schon lange ins Gerede gekommen, weil zu jeder Tages- und Nachtzeit, egal ob morgens um 8.00Uhr oder nachts um 23.00Uhr jede von ihr hochgeladene Rezension sofort bis zu 25 positive Bewertungen bekam.
Auffällig viele Bewertungen, die bereits kurze Zeit nach Hochladen der Rezension abgegeben werden, sind ein zuverlässiges Indiz für Fan-Votes. (Unter den Rezensionen der Artikel, die vom Kunden über die Artikelsuche gefunden wurden, sammeln sich die positiven und negativen Stimmen erst allmählich an, oft wird eine Rezension noch nach Jahren bewertet.)
Der erweiterte Fan-Club war in diesem Fall also bestens organisiert, Pinkelpausen wahrscheinlich verboten....."
Ehemalige Mitrezensenten, mittlerweile mit H.K. offenbar heillos zerstritten, die die Nr. 2 auf diese Weise nicht so einfach zur Nr. 1 werden lassen möchten, haben der Armen nun über längere Zeit das Leben sehr schwer gemacht, indem in Kommentaren unangenehme Fragen gestellt, Ursprungsquellen aufgedeckt wurden, etc.,
- und die Emma versucht, seinen Leserinnen diese Schmierenkomödie als "Maskulistenthema" zu verkaufen.
Hier nun (etwas nach unten scrollen) die bösen, angeblichen "Maskulisten", die Frau König über die letzten Monate hinweg hauptsächlich nachgestellt haben - kennt die jemand?
Sowas bringen also nur Maskulisten zustande, Literaturinteressierte niiiieeemaaaals.
Das "Opfer": http://anonym.to/?http://www.amazon.de/gp/pdp/profile/A22SWU1MBNU2O1
Die "Verfolger": http://anonym.to/?http://rezensionen.yuku.com/
Der "Anwalt" des Opfers: http://anonym.to/?http://tjadenzickt.blogspot.com/search/label/Amazon
Bin gespannt, wie das weitergeht und befürchte, die hüpfen bald im Dreieck
Harald Schmidt
Hegemann ist heute übrigens GästIN bei Harald Schmidt.
Hoffentlich spricht er die Affäre auch an. Aber eigentlich geht es ja gar
nicht anders.
Doch.
http://www.sueddeutsche.de/medien/742/502971/text/
Sie sei "wahnsinnig intelligent und eloquent", betonte der Moderator mehrfach. Vielleicht, damit sie selbst nicht so viel stammeln musste - denn wenn sie redete, hatte man einen ganz anderen Eindruck: Dass da ein ziemlich nervöser Teenager sitzt, und zwar ein sehr typischer, der so gar nicht aus der Masse der Gleichaltrigen herausragt.
Die 17-Jährige kam ins Stocken bei der Frage nach dem Berliner Club Berghain, der im Buch eine zentrale Rolle spielt, verhedderte sich bei der Antwort nach einzelnen Inhalten und musste schließlich auch bei der Frage nach dem Philosophen Giorgio Argamben passen, der in Axolotl Roadkill erwähnt wird.
Lobpudelei.
"Mir bereitet es keine Schwierigkeiten, dabei zuzusehen, wie einer Sechsjährigen bei vollem Bewusstsein gleichzeitig mit kochendem Schwefel die Netzhaut ausgebrannt und irgendein Schwanz in den Arsch gerammt wird, und danach verblutet sie halt mit weit geöffneten Augen auf einem Parkplatz."
Pauerfrauenliteratur...
Harald Schmidt
Und natürlich - schuld an allem sind ja EIGENTLICH die Männer und Hegemann ist die moderne Jeanne d'Arc.
Helene Hegemann bringt sie gegen sich auf, weil sie ein Buch veröffentlicht, ohne 30 Jahre lang mit dem Federkiel Frakturschriften zu kalligraphieren.
Hm. Eigentlich wurde sie von denen durch die Bank gefeiert - bis dann diese blöde Plagiatssache aufkam. Erst dann.
Gewinnen wird sie in Leipzig nicht. Aber langfristig schon. Wenn auch nur als Typus. Im ewigen Konflikt zwischen alten Männern und jungen Frauen haben die jungen Frauen immer Recht, und sie werden immer siegen. Das ist gut so.
"Die junge Frau ist extrem begabt"
Lobpudelei.
"Mir bereitet es keine Schwierigkeiten, dabei zuzusehen, wie einer
Sechsjährigen bei vollem Bewusstsein gleichzeitig mit kochendem Schwefel
die Netzhaut ausgebrannt und irgendein Schwanz in den Arsch gerammt wird,
und danach verblutet sie halt mit weit geöffneten Augen auf einem
Parkplatz."Pauerfrauenliteratur...
"Helene Hegemann erzählt vom Leben in einer Welt, die sich von allen Konventionen befreit hat. […] Sie nimmt Drogen, verweigert die Schule und hat einen ausgeprägten Hang zu Realitätsflucht und Selbstzerstörung. All das registriert und reflektiert sie sensibel und sucht nach einer Ausdrucksform."
http://taz.de/1/leben/buch/artikel/1/diese-junge-frau-ist-extrem-begabt/
Lol - die ist einfach nur ein Depp
Uii Drogen, keine Schule... Ich dachte das ist pösepöse...
Jetzt ist es gut weil ein Mädchen das macht?
/ajk
Die erotisch-lesbischenTräume eines Flak-Mädchens im Endkampf um Berlin
Das fehlt irgendwie noch auf dem Büchermarkt. So richtig mit Endsieg-Suff, dummen stotternden Kameraden-Bübchen, Liebe mit dem Feind...
Das Jahrhundert-Frauenschicksal inklusive Schlacht um jede Körperöffnung.
Mit der Männerrechtsbewegung läßt sich keine Kohle verdienen, pah. Zeit die Seiten zu wechseln.
Hegemann - wieviel Plagiat verträgt die Literatur?
Von Bettina Röhl
Mit 17 Jahren haben viele Menschen in der Schublade "Werke" liegen, voller Erleuchtung, voller Kraft, voller Plagiate und voller Unfertigkeiten, die nicht Kunst sind. Auf der Jagd nach dem neuen jungen Werther, dessen Entdecker heute offenbar jeder gern sein möchte, und der heutzutage natürlich eine Frau zu sein hat, hat es schon viele Irrtümer gegeben.
Ich habe mich noch gewundert, das ein so schonungsloser Beitrag in der Welt steht. Erst bei einem Kommentar viel mir auf, das der Beitrag von Bettina Röhl ist.
![[image]](http://www.smilies.4-user.de/include/Denken/smilie_denk_45.gif)
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Es ist kein Merkmal von Gesundheit, wohlangepasstes Mitglied einer zutiefst kranken Gesellschaft zu sein
Weibliche Logik
Gobelin schrieb:
Verkommenheit im Literaturbetrieb?
Nein, niemals!!!
Du hast natürlich völlig recht, Gobelin. Da habe ich mich vertippt. Es sollte Buchmarkt heißen 
Harald Schmidt
Nun ja, angesprochen hat er's schon (ich habe den Auftritt gesehen). Natürlich in flapsiger Art und Weise. Aber das is ja auch ne Comedyshow.
"Mir bereitet es keine Schwierigkeiten, dabei zuzusehen, wie einer
Sechsjährigen bei vollem Bewusstsein gleichzeitig mit kochendem Schwefel
die Netzhaut ausgebrannt und irgendein Schwanz in den Arsch gerammt wird,
und danach verblutet sie halt mit weit geöffneten Augen auf einem
Parkplatz."
Mit sowas wird man also zu einer gefeierten Autorin? Dann war das mit der Roche ja kein (feuchter) Ausrutscher. Wow. Ich werde mal meinen Gehirnkasten von den übelsten Zoten und Fantsien entrümpeln und das alles hemmungslos zu Papier bringen. Scheint sich ja zu lohnen.
Wenn die Gesellschaft schon kaputt ist, warum dann nicht noch mit ihr geld verdienen? ;) Pragmatismus nennt man das. Zynischen Pragmatismus in meinem Falle.
Ich bring's dann natürlich unter einem weiblichen Pseudonym raus.
Hegemann - wieviel Plagiat verträgt die Literatur?
Der Kommentar ist genial und beweist, dasses auch Frauen gibt, die tatsächlich gut und treffend schreiben können. Bravo, Frau Röhl.
Gibt's schon irgendwo leise Schmerzenschreie zu hören, dass unser weibliches Literaturwunder auch noch von einem dieser blöden Männer abgekupfert hat?
Na im insgeheimen brodelt es wahrscheinlich schon wieder mächtig. Denn wenn man diese Nulpe hochjubelt und diese in weiten Teilen nur plagiiert hat, hat man ja in Wirklichkeit das Werk des wahren Autors hochgejubelt. Der eben auch noch ein Typ ist.
Oha. Da wird's für A.S. und Co. dann mal wieder Zeit für Rennie-räumt-den-Magen-auf.
Sie kann nichts dafür - das Umfeld ist schuld!
Eigenverantwortung? I wo...
Helene Hegemann ist selbstverständlich Opfer!
Wie soll eine 17jährige das auch wissen, gerade wo doch der Vater Dramaturg an der Berliner Volksbühne war. Solche Kulturintellektuellen wissen nichts von Urheberschaften, das weiss man doch.
Und dennoch: Wenn überhaupt, dann ist der Herr Papa ist schuld, die Lektoren und die Verläge, aber Helene Hegemann, die ist ein Schule schwänzendes, Drogen konsumierendes, zu Exzessen neigendes bemitleidenswertes Opfer! 17jährige junge Damen können nicht selbst denken - jeder weiss das!
T. (angewidert!)