Wieviel «Gleichberechtigung» verträgt das Land?

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Männer

Tarzno, Thursday, 11.02.2010, 14:26 (vor 5803 Tagen) @ ajki

Hallo ajk(i),

Sind nun einmal ebenso faszinierende und geheimnisvolle Wesen für die
Frauen, wie umgekehrt..

So mysteriös ist das jeweils andere Geschlecht nun auch wieder nicht.
Männer wie Frauen sind in erster Linie Menschen, d.h. das Verbindende überwiegt das Trennende.
Besser noch, Männer und Frauen sind komplementär zueinander und verfügen somit über die Gabe, sich wechselseitig glücklich zu machen. Es ist bezeichnend, dass gerade Feministinnen aufgrund eines dogmatisch selbst aufoktroyierten Mangels an Empathie in Beziehungen oftmals kläglich scheitern, was sie nur noch feministischer werden lässt - eine klassische negative Feedback-Schleife, die - so möchte man meinen - sogar von Feministinnen leicht durchschaut werden können sollte. Ich weiss, dass mir die Liga der Frustrierten hier widersprechen wird, aber nicht alle Frauen sind so - noch nicht jedenfalls. Geheimnisvoll findet man sich übrigens vielleicht am Anfang einer Beziehung, aber in einer vertrauensvollen Beziehung legt sich das sehr schnell - so man denn eine solche Beziehung will.

Ausserdem glaube ich das die heutige Gesellschaftsstruktur nicht geeignet
ist dafür, das Frauen lernen wie Männer sind.

Da hast Du Recht, der gesellschaftliche Mainstream ergötzt sich an der Betonung der Unterschiede. Nicht zuletzt banalen kommerziellen Interessen ist es geschuldet, dass so gerne ein Keil zwischen die Geschlechter getrieben wird. Wo sollen die ganzen Ersatzbedürfnisse sonst auch herkommen? Einer latent unzufriedenen Sex And The City-Göre lassen sich Manolo Blahnik- oder Christian Louboutin-Schuhe für 1,000,- EUR das Paar eben besser verkaufen, als einer glücklichen und in sich ruhenden Frau mit erfülltem Sexualleben. Für Männer gilt sinngemäß das gleiche. Das Vermitteln defizitärer Gefühle und das Anbieten vermeintlicher Linderung ist eine der Grundintentionen von Werbung - und am effektivsten packt man Menschen bei ihrer alle Lebensbereiche durchdringenden sexuellen Identität - jeder hat die, und insofern kann sich jeder angesprochen fühlen.

Es liegt bei jedem selbst, sich davon so unabhängig wie möglich zu machen. Allen Diskussionen im Perseus-Blog über Frauenmangel zum Trotz kann ich Dir versichern, dass es solche Frauen nach wie vor gibt.

Munter bleiben!
T.


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