Wieviel «Gleichberechtigung» verträgt das Land?

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Das Militär hat keinen "pädagogischen" Auftrag

__V__, Bavaria, Wednesday, 10.02.2010, 13:18 (vor 5804 Tagen) @ Heckenschere

Hallo Heckenschere,

ich möchte dir recht geben.
Um im Falle eines Einsatzes im Sinne des Militärs zu handeln, bedarf es zuvor des Brechens der Individualität des einzelnen Menschens - weshalb sonst würde er sich in eine derart widersinnige Situation begeben (für ein Individuum).

Ich denke auch, dass dieses "Sich-Opfern" der gemeinen deutschen Frau fehlt bezüglich der akstrakten Situation einer Kampfschlacht, wo die eigenen Gefühle eher im Weg stehen. Aus dem Alltag zB. kenne ich keine Frau, die bei der Feuerwehr gerne in der Atemschutztruppe wäre (die, welche "reingehen" müssen). Für das nachfolgende Zeitungsinterview sieht das schon wieder anders aus ;) ... und auch beim Straßenabsperren gibt es fleißige Feuerwehrfrauen ... am Funkgerät findet man sie auch ... und beim Aufräumen organisieren sie gerne Getränke und belegte Brötchen - was auch wichtig ist! :)

Dass ich einen Kampf als abstrakt empfinden kann, halte ich übrigens für Luxus. Jedem bunten Nemo im weiten Ozean ist klar, in welcher Situation er sich befindet, und dass er dagegen keine Versicherungs-Police unterschreiben kann.
Und die Großeltern meiner Großeltern wussten das auch noch.

Mir kommt's irgendwie so vor, als dass mit Fortschreiten der Bildung der Kopf immer weniger Bedeutung bekommt.


Gruß!

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Antifeminismus [image]
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