Wieviel «Gleichberechtigung» verträgt das Land?

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Die weitere Verfestigung von Feindbildern

Puffbesucher, Tuesday, 09.02.2010, 18:08 (vor 5805 Tagen)

...und hier noch ein schöner Hetz-Jammerartikel, der eindringlich das Leid der Frauen auf ihrer Flucht vor den bösen Männern schildert.

http://www.moz.de/index.php/Moz/Article/category/Aus+aller+Welt/id/314716

Sehr wahrscheinlich einfach ausgedacht, um das Feindbild zu schüren. Haiti wird instrumentalisiert, der empörte Leser bzw. insbesondere die empörte Leserin wir d- so die Hoffnung - den Männern immer mehr Verachtung entgegenbringen.

Logisch etwa, dass die beschriebene Frau mit der Machete unterm Kissen eine Tochter hat und es sonst nur um Frauen und Kinder geht. Ein "Junge", vielleicht sogar ein Heranwachsender, würde schon das gewünschte Freund/Feind-Schema möglicherweise stören.

Die weitere Verfestigung von Feindbildern

Andrea082, Tuesday, 09.02.2010, 18:47 (vor 5805 Tagen) @ Puffbesucher

Logisch etwa, dass die beschriebene Frau mit der Machete unterm Kissen
eine Tochter hat und es sonst nur um Frauen und Kinder geht. Ein "Junge",
vielleicht sogar ein Heranwachsender, würde schon das gewünschte
Freund/Feind-Schema möglicherweise stören.

Berichte mehren sich, Gerüchte machen die Runde, Frauen haben Angst ... mit anderen Worten man hat nichts konkretes zur Hand aber erst mal pauschal ein wenig hetzen.
Interessant auch: "Wir haben alle Angst, aber was sollen wir machen? Viele unserer Ehemänner, Freunde und Väter sind tot."
Vielleicht daselbe was Männer machen wenn keine Hilfe von anderen zu erwarten ist, sich selbst helfen? Gründet ne Miliz, bewaffnet euch (Macheten sind ja schon mal ein Anfang), macht Patrouillen, führt ne Arbeitseinteilung ein (die einen besorgen Nahrung die anderen beschützen) aber hört auf immer von Männern zu verlangen euch beschützen zu müssen (jetzt da fast alle männlichen Verwandten tot sind müssen eben die männlichen GIs ran, wer auch sonst) denn die haben selbst viel mehr Probleme, die kämpfen nicht nur um ihre Unschuld sondern um ihr Leben!

Und ehrlich gesagt, es fällt mir immer schwerer Antipathie für die Räuber zu empfinden, wobei ich da schon nach den ersten Sexismen nicht viel hatte. Wenn ich aufgrund meines Geschlechts von der Nahrungsversorgung abgeschnitten bin und im besten Fall schwer und unter großen Gefahren für eine Mahlzeit schuften müßte, während Andere seine Nahrung für faul rumsitzen erhält (oder was machen die Frauen denn den ganzen Tag?), wären Überfälle für mich auch eine lohnende Alternative.
Was haben die Hilfsorganisationen mit ihrem Sexismus erwartet? Die Menschen, die von vor der Katastrophe davon Leben die Schwächeren zu unterdrücken handeln auch in scweren Zeiten so, aber durch diesen Geschlechtsrassimus wird die Anzahl derer die ihren nat. Vorteile zum eigenen (und vielleicht auch der ihrer Angehörigen, kann ja sein) Wohl einsetzen doch logischerweise nicht geringer sondern größer.

Die weitere Verfestigung von Feindbildern

Müller, Tuesday, 09.02.2010, 19:18 (vor 5805 Tagen) @ Andrea082

"es fällt mir immer schwerer Antipathie für die Räuber zu empfinden"

Definitiv.


.

Die weitere Verfestigung von Feindbildern

Robin Hood, Tuesday, 09.02.2010, 19:40 (vor 5805 Tagen) @ Müller

"es fällt mir immer schwerer Antipathie für die Räuber zu empfinden"

Definitiv.

Warst nicht Du derjenige, der meinte, wir würden in diesem Fall übertreiben?

Die weitere Verfestigung von Feindbildern

Müller, Tuesday, 09.02.2010, 19:16 (vor 5805 Tagen) @ Puffbesucher

Tja, wer nix zu Essen kriegt, holt es sich eben.

Die weitere Verfestigung von Feindbildern

Holger, Tuesday, 09.02.2010, 21:46 (vor 5805 Tagen) @ Puffbesucher

Geschichte wiederholt sich:
erst wurden Juden von höherer Bildung und den Jobs ausgeschlossen. Danach enteignete man sie (siehe die UN- Fotzen da: https://freemailng0603.web.de/jump.htm?goto=http%3A%2F%2Fwww.un.org%2Fwomenwatch%2Fdaw%2Fcsw%2Fenv_manage%2Freports%2... Und 'Arbeit macht frei', auch im vorstehenden Link vertreten.
Erschießen kann man auch schon mal einen Unbotmäßigen:
https://freemailng0603.web.de/jump.htm?goto=http%3A%2F%2Ffemokratieblog.wgvdl.com%2Fpolizei-haiti-erschiest-mann-wege...
DAS habe ich gesehen:
[e]Ich durfte tröstend tätig sein auf einer Art Verbandsplatz à la WK II Abteilung Stalingrad, auf dem fast ausschließlich zerschmetterte Männerkörper ihr Leben aushauchten. Die Phalanx der professionellen 'Helfer' widmete sich indes 'Frauenundkindern'. Ich habe es einfach nicht geglaubt. Es war nur ich da als einziger Weißer, schreiende Angehörige und ein paar muslimische Geistliche. Mit unbändigem Zorn verwiesen diese mich des Feldes. DIESEN FREVEL WERDEN WIR SÜHNEN BIS INS DRITTE UND VIERTE GLIED!!![/e]
http://wgvdl.com/forum/index.php?id=113975

Wir können sicher sein, die 'Berichterstattung' der Altmedienhuren wird verschweigen, wenn die ersten verhungerten Männer am Straßenrand liegen. Allenfalls als Opfer von Gewalttaten ausgestellt wie Zirkusbären. Auch im Nazi- Deutschland glaubte zunächst niemand, daß in den KZ's irgendeiner zu Schaden kommt. Singspiele und Theateraufführungen aus den Lagern wurden von 'Großdeutschen Rundfunk' übertragen, wie heuer von ARD und ZDF glückliche Weiber und Kinder aus Haiti die Szenerie stellen, die den überwältigenden Erfolg der 'Maßnahmen' beweist.
'Nick' wurde hier unendlich angepöbelt wegen seiner 'relilösen Endzeitstimmungsmache'- er hat noch untertrieben.

Die weitere Verfestigung von Feindbildern

Sachse, Wednesday, 10.02.2010, 03:03 (vor 5804 Tagen) @ Puffbesucher

"Wir waren um vier Uhr morgens hier, und da kam ein Haufen Männer aus einer Gasse", sagt Paquet Marly, die Reis für ihre Großfamilie holen wollte. "Sie hatten Messer und sagten 'Rückt eure Coupons raus'. Wir mussten sie ihnen geben. Jetzt haben wir gar nichts - keine Coupons und kein Essen."

Kann man auch erzählen, wenn man nochmal holen will
ums zu versilbern.

Die weitere Verfestigung von Feindbildern

Roslin, Wednesday, 10.02.2010, 10:47 (vor 5804 Tagen) @ Sachse

So, so.
ALLE Männer werden unterschiedslos von der Nahrungsmittelausgabe ausgeschlossen, weil EINIGE Männer sich gewalttätig vordrängten.

Diese Maßnahme läßt sich doch nur rechtfertigen, wenn man davon ausgeht, dass ALLE Männer egoistische, unverantwortliche Gewaltäter sind.

Warum aber verlässt man sich dann darauf, dass es Aufgabe der Männer sein soll, Frauen vor egoistischen, unverantwortlichen Gewalttätern zu schützen?

Das setzt doch voraus, dass es solche Männer gibt, die schützen.

Wenn man das voraussetzt, wie kann man dann aber rechtfertigen, dass ALLE Männer von der Nahrungsmittelausgabe ausgeschlossen werden?

Der übliche Femisexismus.

Extreme männliche Negativbeispiele werden benutzt, um deren Verhalten als typisch männlich zu qualifizieren und damit ALLE Männer, Männlichkeit an sich, zu diffamieren.

Gleichzeitig verlässt man sich auf genau die normale Männlichkeit, auf deren Funktionieren, die man doch gerade diffamiert hat.

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