Gendermainstreaming und Feminismus – oder warum Frauen keine Männer sind
Klare Gedanken hast Du dort, in deinem Blog, geäußert.
Jedoch dieses ist ein (meines Erachtens nach) Mißverständniss:
"Oder auch der Wehrdienst. Gleichstellung bedeutet, dass jeder Bürger und jede Bürgerin die identischen Rechte und Pflichten hat und nicht, dass in allen akademischen Berufen gleich viel Frauen wie Männer beschäftigt sind. Alles andere ist purer Sexismus und Lobbyarbeit zum Wohle des einen oder anderen Geschlechts."
Gleichstellung bedeutet eben NICHT identische Rechte und Pflichten für beide Geschlechter.
Gleichstellung bedeutet zum Beispiel auch "positive Diskriminierung" (ich könnte KOTZEN bei dieser femifaschistischen euphemistischen Wortschöpfung) von Männern ... jede Form der Qoutenregelung ist zum Beispiel "affirmative action" um mein brechreizauslösendes Hasswort mal nach neuester femifaschistischer Umbenennung zu verwenden.
Der Wehrdiest ist auch so eine tolle "affirmative action" ... Männer müssen ausgebremst werden weil Frauen ja dank Schwangerschaft/Kindererziehung im Job (angeblich) nicht so große Würfe landen können wie Männer.
"GirlsDays" sind "affirmative action" bei denen Jungs explizit ausgeschlossen werden. Jungs und Männern wird "Männerbündelei" unterstellt. (Ein ideologisches Gebilde, zudem die tatsächliche HelferINNENindustrie des weibliche Pendent ist)
Gender Mainstreaming "soll die Lebensrealitäten der Geschlechter" aufdecken und die Wirkung von Gesetz/Institution/Gesellschaft auf jeweilige GEschlecht "erforschen"
Jedoch stehen die "Forschungsergebnisse" von Beginn an fest!
Dies sind sie:
- Frauen sind benachteiligt
- Frauen sind OpferIn
- Frauen habens schwerer
- Männer sind Täter
- Männer "bündeln" und verschaffen sich ungerechtfertigte Vorteile
- Männer diskriminieren Frauen
usw./usf.
Die "Forschung" beschränkt sich darauf, nachdem die Ergebnisse ohnehin unumstößlich "wahr" sind, ständig neue "Beweise" für ohnehin bekannte Tatsachen zu finden.
"Gleichstellung" ist nix weiter als alle Männer dafür in Sippenhaftung nehmen zu wollen, was wir (Männer) den Frauen angetan haben, seit wir von den Bäumen herab stiegen.
Diese "Kollektivschuld" soll nun am Besten von der aktuelle lebenden Männergeneration mittels "positiver Diskriminierung" getilgt werden.
War es den auch "positive Diskriminierung" was in Deutschland (zu Gunsten der Deutschen) mit den Juden gemacht wurde?
Mit Geschlechtergerechtigkeit hat Gender Mainstreaming jedenfalls nichts zu tun!
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Gestern standen wir am Abgrund ... heute sind wir einen Schritt weiter. (W. Ullbricht)
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Protostomia,
08.02.2010, 21:32
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Heckenschere,
08.02.2010, 22:11
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Protostomia,
08.02.2010, 22:57
- Gendermainstreaming und Feminismus - oder warum Frauen keine Männer sind -
Holger,
08.02.2010, 23:25
- Gendermainstreaming und Feminismus - oder warum Frauen keine Männer sind - Protostomia, 09.02.2010, 01:48
- Das reicht schon.. -
ajki,
09.02.2010, 12:45
- Das reicht schon.. - tommy, 09.02.2010, 14:27
- Gendermainstreaming und Feminismus - oder warum Frauen keine Männer sind -
Holger,
08.02.2010, 23:25
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Protostomia,
08.02.2010, 22:57
- Gendermainstreaming und Feminismus – oder warum Frauen keine Männer sind - tommy, 09.02.2010, 12:27
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Heckenschere,
08.02.2010, 22:11