Wieviel «Gleichberechtigung» verträgt das Land?

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Plagiatsvorwurf gegen Jungautorin

Heckenschere, Tuesday, 09.02.2010, 11:00 (vor 5805 Tagen)

Eine herrliche Schmonzette liefert dieser Tage die 17jährige "Autorin" Helene Hegemann. Den Umstand, dass Sie weite Passagen "Ihres" Buches eins-zu-eins aus dem Web kopiert hat, begegnet Sie mit einer Haltung, die mit dem Selbstverständnis vieler Feministen korrespondiert:

Hegemann verteidigt sich

Die gefeierte Jungautorin Helene Hegemann soll für ihren Roman "Axolotl Roadkill" aus einem Blog abgeschrieben haben. Sie selbst spricht vom "Recht auf Kopie".

...

Helene Hegemann hat inzwischen Stellung zu den Vorwürfen genommen. Sie entschuldigt sich für ihre Gedankenlosigkeit, verteidigt ihr Vorgehen aber als legitim. Sie habe eben einen Nullerjahre-Roman mit den Vorgehensweisen dieses Jahrzehnts geschrieben, "also mit der Ablösung von diesem ganzen Urheberrechtsexzess durch das Recht zum Kopieren und zur Transformation".

Ich plädiere in diesem Sinne für die Ablösung von diesem ganzen Eigentumsexzess und fordere den sofortigen Transfer Ihrer Autorengelder auf mein Konto.

taz


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