taz-Gespräch über Feminismus
Wer den Muttermythos als obsolet empfindet, sieht dies ähnlich beim
Vatermythos. Nicht nur die Elternaufgaben sind dann logistisch ersetzbar,
wichtiger ist, dass in ernster Absicht damit auch begründet werden kann,
warum der Vater nur Samenspender ist.
Falsch!
Nur der Muttermythos ist der Grund dafür, daß Väter schon heute faktisch ersetzbar sind und folglich schon seit Jahren entsorgt und entrechtet sind.
Erst wenn der Muttermythos beseitigt ist, können Väter hierzulande wieder hoffen auch Väter sein zu dürfen.
"Allen Kindern beide Eltern" bedeutet nichts anderes als die Beseitigung des in unkritischer Mütterverehrung mündenden Muttermythos, ohne diesen Mythos durch einen Vatermythos ersetzen zu wollen.
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Heckenschere,
08.02.2010, 16:10
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tommy,
08.02.2010, 16:22
- Feminismus, Rassismus, und ... - Mus Lim, 08.02.2010, 18:01
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Oliver,
08.02.2010, 16:33
- taz-Gespräch über Feminismus - tommy, 08.02.2010, 16:35
- Wie wäre es mit einem Schlag auf den Hinterkopf? - Mus Lim, 08.02.2010, 18:03
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Movemen,
08.02.2010, 17:11
- taz-Gespräch über Feminismus - chrima, 09.02.2010, 04:32
- taz-Gespräch über Feminismus - m, 08.02.2010, 17:35
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satyr,
08.02.2010, 19:32
- taz-Gespräch über Feminismus - Movemen, 08.02.2010, 20:10
- Danke für das Foto (tazartikel).... -
vt,
09.02.2010, 03:08
- Danke für das Foto (tazartikel).... - Andrea082, 09.02.2010, 13:17
- Danke für das Foto (tazartikel).... - Goofos, 09.02.2010, 22:57
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tommy,
08.02.2010, 16:22