Menschenhandel/Zuhälter
Bundesweite Razzia in Bordellen
Polizei geht gegen Menschenhandel vor
03. Februar 2010 Mit einer bundesweiten Razzia in rund 600 Bordellen sind das Bundeskriminalamt und die Länderpolizeien gegen ein Netz von Zuhältern, Geldwäschern und Schleusern aus Westafrika vorgegangen.
Interessant an diesem Artikel dies:
Den Eltern würden regelmäßige Zahlungen aus Europa versprochen, berichtete LKA-Chef Wolfgang Hertinger. Die Opfer verpflichteten sich, die durch die Schleusung entstehenden Kosten abzuzahlen. So könnten Schulden von bis zu 70.000 Euro auf die Frauen zukommen. Durch eine Voodoo-ähnliche Praktik, in Nigeria als "Juju" bekannt, würden die Frauen und Mädchen zur Einhaltung ihrer Pflichten gezwungen. Kontrolliert würden sie von durchweg weiblichen Zuhältern, den sogenannten Madames. Auch dies sei eine westafrikanische Besonderheit.
ZuhälterInnen!
Viele Ergebnisse scheint die Razzia nicht gebracht zu haben - da soll wohl nur mal wieder auf der üblichen Leier 'Frauen als Opfer' herumgeritten werden.
Obwohl: '... Kontrolliert würden sie von durchweg weiblichen Zuhältern, den sogenannten Madames ...'
Jaja, die sozial kompetenten Madames.
Viele Grüße
Wolfgang
Menschenhandel/Zuhälter
Kontrolliert würden sie von durchweg
weiblichen Zuhältern, den sogenannten Madames. Auch dies sei eine
westafrikanische Besonderheit.
Soweit ich das bisher eigentlich mitbekommen habe, sind weibliche Zuhälter auf der ganzen Welt keine Besonderheit. Nicht mal dort wo Kinder angeboten werden.
Frauen sind die besseren Bausparerinnen
http://www.fr-online.de/in_und_ausland/politik/dokumentation/1310406_Die-Zuhaelterinnen.html
Etwa 15 von ihnen tun sich zusammen und zahlen regelmäßig in einen gemeinsamen Topf ein. Wenn 10 000 Euro zusammengekommen sind, dann kann sich eine der Frauen ein Mädchen kaufen, mit den nächsten 10 000 die nächste und so weiter." Dieses "Bausparen" für Menschenhändlerinnen heißt "Osusu". Auch für den Fall von Verhaftungen ist vorgesorgt: "Wenn eine ins Gefängnis kommt, ist das gar kein Problem: Dann springt sofort eine andere ein und übernimmt die Mädchen, bis die verhaftete Frau wieder frei ist", erzählen die Polizisten. Die Madames tauschen auch häufig Mädchen untereinander aus, verkaufen sie weiter oder übernehmen - auf "Kommission" - Mädchen von anderen Madames.
Freche Frauennetzwerke eben, aber was bleibt diesen Ludinnen anders übrig, sind sie doch auch nach Europa gehandelt worden. Das Leid der einen ist also das Leid aller.
Frauen sind die besseren Bausparerinnen
Freche Frauennetzwerke eben, aber was bleibt diesen Ludinnen anders übrig,
sind sie doch auch nach Europa gehandelt worden. Das Leid der einen ist
also das Leid aller.
Was es nicht alles gibt......
Zweitens setzen die Madames auf Gewalt. Die Madames selbst schlagen die Mädchen. Wenn sich eines von ihnen aber weigert, zu arbeiten oder zu zahlen, kommen noch viel härtere Methoden zum Einsatz. Antonio Runci und Luigi Vetere von der Kriminalpolizei Turin erzählen: "Die physische Gewalt geht von der einfachen Ohrfeige über den Tritt bis zu Stockhieben. Wir hatten auch Fälle von Mädchen, deren Zuhälterin sie mit Stöckelschuhen am Kopf verletzt hat. Andere wurden mit Elektrokabeln ausgepeitscht."
Es irritiert auch, wie anerkannt die Frauenhändler, vor allem aber die Madames, in den Communitys sind. Als wir gegen Ende unserer Recherche bei einer nigerianischen Messfeier eingeladen sind, sehen wir sie im Festsaal: In der ersten Reihe eine Madame, die schon seit vielen Jahren Mädchen in Wien ausbeutet, selbstbewusst und mit gerecktem Kinn, mit zwei blutjungen, stummen Mädchen im Schlepptau. Hinten stehen zwei, aufgeputzt in traditionellen orangefarbenen und blauen Kleidern mit Goldornamenten sowie glitzerndem Kopfschmuck auf den erhobenen Häuptern: Sie sind beide Chefinnen eines ganzen Netzwerks, haben Mädchen in Italien, Deutschland und Österreich. Die Madames stolzieren durch den Kirchensaal, grüßen herablassend nach links und rechts und beten am lautesten mit. Man spürt, dass sie Ansehen genießen. Es ist ein seltsames Erlebnis: Immerhin sind diese Frauen Menschenhändlerinnen - und damit Verbrecherinnen.
Seltsam auch, dass wir nach einigen Monaten der Recherche die Madames identifizieren können, während die Polizei offenbar im Dunkeln tappt. (…)
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Patriarchats, der von den Frauen erledigt wird
Zweitens erkennt man Parallelen zu anderen Formen der Unterdrückung von Frauen: Zwangsheiraten werden von Männern arrangiert, aber von den Müttern durchgesetzt. Weibliche Genitalverstümmelung wird von Männern verlangt, doch es sind Frauen, die die Operation vornehmen und die Töchter, Nichten, Enkelinnen ausliefern. Vielleicht ist Frauenhandel im Fall Nigerias auch einer jener Aspekte des Patriarchats, der von den Frauen erledigt wird, im Sinne der Männer.
Da ist er. . . endlich. Die Männer sind schuld. Habs doch gleich gewusst !
Wenn mann eine Sache lange genug (ver)dreht.....
Auch junge Frauen, die wegen vermeintlicher sozialer Vorteile in D ins Frauenhaus gelockt werden . . .landen im Bordell!
Patriarchats, der von den Frauen erledigt wird
Schöne These, es bleibt aber die Frage ob nicht auch Frauen zur Zwangsheirat drängen und arrangieren. Ebenso ob Genitalverstümmelung nicht auch vor allem von Müttern verlangt wird. Der Schluß den die daraus ziehen, dass die Zuhälterinnen deswegen nur im Sinne der Männer handeln müssten, ist kompletter Bullshit. Da kann es wohl mal wieder jemand so ganz und gar nicht glauben was die gutmütigen Frauen so schreckliches anstellen können und schiebt alles auf die Männer ab. Diffarmierung von Männern.
Patriarchats, der von den Frauen erledigt wird
Was mich immer wieder "fasziniert" ist doch, egal was Frauen für Brutalitäten, Gemeinheiten, Rücksichtslosigkeiten usw. begehen, aktiv begehen und sich ausdenken,
dass immer eine Schuldursache bei den Männern gefunden wird, und wenn die Konstruktion dazu noch so absurd ist.
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"Ein Patriarchat, der von den Frauen erledigt wird"
da muss Mensch erst mal draufkommen! 
Vater würde dazwichenhauen, wenn dort und in ihrer Organisation die Frauen nicht das Sagen hätten
Patriarchats, der von den Frauen erledigt wird
...einer jener Aspekte des Patriarchats, der von den Frauen erledigt
wird, im Sinne der Männer.
Da ist er. . . endlich. Die Männer sind schuld. Habs doch gleich
gewusst !
Wenn mann eine Sache lange genug (ver)dreht.....
Selbstverständlich tragen diejenigen Männer, welche die Dienstleistungen der Madames und Ihrer "Schützlinge" in Anspruch nehmen, eine Mitschuld an diesem Phänomen! Ohne Nachfrage gäbe es kein Angebot.
Hier ist wieder so eine Stelle, wo ich aufpassen möchte, dass ich mich in puncto "Wirklichkeitsverleugnung" nicht der feministischen Praxis annähern möchte.
Menschenhandel/Zuhälter
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Meine Antwort sieht so aus:
'Kontrolliert würden sie von durchweg weiblichen Zuhältern, den sogenannten Madames'...Das ist aber politisch gar nicht korrekt, liebes LKA: bekanntlich tun Frauen so was nicht, andere arme Frauen sexuell ausbeuten. Uiuiuiui, wenn das mal keinen Ärger gibt!
...' Auch dies sei eine westafrikanische Besonderheit'.
Uff! hamm' wer noch rechtzeitig die Kurve gekriegt! Nur eine 'Besonderheit', eine rare Ausnahme also.
In ganz Asien ist die Prostitution mit allen ihren Spielarten fest in den Händen der Mamasans.
Gottseidank ist das aber nicht Thema und wir können das Märchen von der 'westafrikanischen Besonderheit' mit treuherzigem Augenaufschlag erzählen...