taz-Gespräch über Feminismus
"Wir brauchen einen Arschtritt"
Frauenministerin Kristina Köhler (32) hat schon mit 18 gesagt: Sie wird nie Feministin! Spricht sie damit für eine Generation? Drei Frauen um die 30 debattieren über die Frauenpolitik der Zukunft.
Ein Highlight: Die rundumversorgte feministische Studentin Katrin Rönicke
Katrin Rönicke, 27, studiert Erziehungs- und Sozialwissenschaften in Berlin, ist Autorin des feministischen Blogs "Mädchenmannschaft". Verheiratet, zwei Kinder. Seit der Geburt ihrer Tochter vor drei Wochen arbeitet ihr Mann Teilzeit. "Weniger Geld und weniger Karrierechancen", sagt Katrin Rönicke: "Aber familienfreundlich." Im Haushalt macht jeder von allem etwas: bügeln, kochen, einkaufen. Handwerkliche Tätigkeiten überlässt Katrin Rönicke ihrem Mann, ihrem Vater oder ihrem Schwiegervater. Die Wäsche wäscht sie in der Regel allein. Warum? "Es stört uns beide nicht, wir machen das, weil es gemacht werden muss."
konstatiert:
Rönicke: ... Aber neurologische Untersuchungen belegen ebenso, dass es völlig egal ist, wo und von wem das Kind betreut wird, Hauptsache, die Bindung zur Betreuungsperson ist gut. Wir müssen von diesem Muttermythos wegkommen.
Bär: Warum ist Mutterliebe ein Mythos?
Rönicke: Die Liebe der Mutter im Vergleich zur Liebe anderer Menschen gegenüber dem Kind wird idealisiert und überhöht.
Abgesehen davon, dass Frau Rönicke das methodische Vorgehen beim wissenschaftlichen Argumentieren nicht kapiert hat und dass die Aussage zu den neurologischen Untersuchungen schlicht falsch ist, kann ich nur sagen: Ihre armen Kinder.
Mir schießen Tränen der Wut in die Augen, was für kaputte, entmenschlichte Individuen sich an Kindern verdingen dürfen.
Wer robust genug ist, lese hier.
Ebenso wie sich RASSISTEN für die Gleichberechtigung und Integration von Migranten engagieren ...
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