Der hochgelobte Debüt-Roman der erst 17-jährigen Helena Hegemann scheint
fast abgeschrieben worden zu sein:
http://www.gefuehlskonserve.de/axolotl-roadkill-alles-nur-geklaut-05022010.html
Und wieder relativiert sich die Leistung einer Frau :)
Das was ich gesehen habe bildet bei mir die Meinung, daß dort jemand mit einem exzellenten Sprachgefühl das Material aufgearbeitet hat. In oder zwei Worte, ein etwas anderes Setting machen mitunter einen großen Unterschied. Wenn eben Ophelia (der name ist so ungewöhnlich, daß man eben Shakespeare als Subtext erhält) drei Linien Koks zieht, ist das etwas anderes als wenn eben irgendjemand das auf dem Klodeckel tut.
Das ist der Unterschied zwischem Jack Keruac und den Erinnerungen, als Opi einmal Hippie war.
Bleibt aber zu hinterfragen , was ein Buch ohne erleben des Autors/der Autorin soll. Bildungsbürgerliches Nacharbeiten fremden daseins. Sie hätte Gedichte schreiben sollen. MAcht aber wahrscheinlich zuviel Arbeit.