Böckin zum Gärtner!
Oliver, Saturday, 06.02.2010, 11:25 (vor 5808 Tagen)
http://diepresse.com/home/bildung/schule/537593/index.do?parentid=0&act=2&isanonym=1#kommentar0
VIELE nette Kommentare! Schreib auch DU einen, musst dich nicht anmelden!
Meiner:
Die FRAUENMINISTERIN....
...soll sich um Jungs kümmern?
Da kannst du ja gleich den Metzgermeister zum Vegetarier-Vereins-Vorsitzenden wählen.
Gleiche Wirkung!

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Liebe Grüße
Oliver
![[image]](http://img6.imagebanana.com/img/g0fnv3vg/warnhinweiskleiner.jpg)
Böckin zum Gärtner!
Willi, Saturday, 06.02.2010, 23:25 (vor 5807 Tagen) @ Oliver
Es genügt ein Blick in die Statistik. Vor rund zwanzig Jahren war noch die Hälfte der Abiturienten in Deutschland männlichen Geschlechts, heute sind es nur noch nur 43 Prozent.
"Dafür brachen im Jahr 2005 16 Prozent mehr Jungen die Schule ab als noch im Jahre 1992."
Warum haben die Jungs in unseren Schulen zunehmend das Nachsehen? Warum werden den Schülerinnen die besseren Zeugnisse ausgestellt, scheinen die Mädchen vernünftiger, organisierter, leistungsfreudiger? Hoffmann bietet ein Spektrum von Erklärungen an: pädagogische, sozialpsychologische, medienwissenschaftliche, zuerst aber historisch-politische:
"Jungen waren unserer Gesellschaft jahrzehntelang egal."
Die Schattenseite der Frauenemanzipation, wie Hoffmann befindet. Die Achtundsechziger haben sie eingeläutet, und nun, vierzig Jahre später, ernten wir die faulen Früchte einer einseitig feministischen Politik. Sie hat den Kampf gegen das Patriarchat verwechselt mit dem Kampf gegen die Männlichkeit an sich.
"Das Negativ-Klischee vom 'Mangelwesen Mann' wird seit Jahrzehnten medienwirksam verbreitet."
heißt es im Vorwort. Frauenförderung dagegen werde großgeschrieben: die Schulen haben den "Girls' Day" eingeführt, rund 200 Millionen Euro gibt die Republik jährlich aus für die Integration von Frauen in Männerberufe. Dagegen hatten Jungen in der deutschen Bildungspolitik der letzten 40 Jahre kaum eine Lobby. Hoffmann zitiert den Bielefelder Jugendforscher Klaus Hurrelmann:
"Wir haben die Jungs gar nicht gefördert! Wir haben geglaubt, die setzen sich alleine durch, die sind ja Jungs, das starke Geschlecht. - Das war ein Irrglaube!"
Ein Grund für die männliche Bildungsmisere der Gegenwart, so Hoffmann, ist die Feminisierung der Schulen. Der Frauenanteil bei den Lehrerstudenten liegt inzwischen bei 87 Prozent, in Brandenburg sind schon 93 Prozent der Grundschullehrer weiblich.
Böckin zum Gärtner!
Narrowitsch, Berlin, Sunday, 07.02.2010, 05:02 (vor 5807 Tagen) @ Willi
Hurrelmann:
"Wir haben die Jungs gar nicht gefördert! Wir haben geglaubt, die setzen sich alleine durch, die sind ja Jungs, das starke Geschlecht. - Das war ein Irrglaube!"
Manche können nur noch in der Kategorie "Fördern" denken. Wenn alle gleich gefördert werden, gibt es keine Förderung mehr.
Die Jungen nicht benachteiligen, weder bei der Notenvergabe, noch per Barbie-Lehrplänen und schon ist alles wieder im Lot.
Kein Sozialwissenschaftler und von keiner Studie belegt.
Kann sich nur um einen Narr
owitsch handeln
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Extemplo simul pares esse coeperint, superiores erunt-
Den Augenblick, sowie sie anfangen, euch gleich zu sein, werden sie eure Herren sein.