Wieviel «Gleichberechtigung» verträgt das Land?

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Die Heroisierung der Alleinerziehenden

Marlow, Friday, 05.02.2010, 16:21 (vor 5809 Tagen)

Heute morgen im D-radio kultur:
http://www.dradio.de/dkultur/sendungen/politischesfeuilleton/1118954/

Da mußte die Moderatorin hinterher erst mal tief durchatmen, das war für sie auch eine völlig neue Sichtweise.
Leider kann man die Hörer dieses Senders an 2 Händen abzählen, so daß es ungefährlich ist, solche Beiträge dort auszustrahlen.

Gruß, Torsten

Die Heroisierung der Alleinerziehenden

tommy ⌂, Schwerin (M/V), Friday, 05.02.2010, 16:46 (vor 5809 Tagen) @ Marlow

Super Artikel ... solch offene Worte finden sich in der Tat selten bis NIE!

Leider sind Mitglieder des Prekariates und der Unterschicht im Allgemeinen selten Konsument solcher Informationen

...

die sitzen lieber (jung, arbeitslos, Mutti von 2-5 Kindern von 1-3 Vätern, alleinerziehend) in Talkshows und geben Sätze wie:

"Ähhhhhhhhh gugg disch ma an Aldä .. wie du überhaupt rumloifsd"

"Nadürlisch liebe isch meinä Kindää ... isch schick di ja näch zur Arche zum wahm ässen damit isch Geld für Kippen übääh hahb ... isch hahb ainfach nischts"

von sich.

Jaja ... systemisch benachteiligt ... HIER ist der Feminismus gefordert!
Ein Feminismus, in dem Frauen grundlegende Dinge des Lebens vermittelt werden!

--
Gestern standen wir am Abgrund ... heute sind wir einen Schritt weiter. (W. Ullbricht)

Die Heroisierung der Alleinerziehenden

Roslin, Friday, 05.02.2010, 18:13 (vor 5808 Tagen) @ tommy

In der Tat, ein Kommentar, der an Deutlichkeit keine Wünsche offen läßt.
Der Autor, Paul-Herrmann Gruner, ist übrigens einer der Mitbegründer von AGENS e.V.
http://www.mannifest.eu/index.php?option=com_content&view=article&id=54&Itemid=55

Die Heroisierung der Alleinerziehenden

Movemen, Friday, 05.02.2010, 19:57 (vor 5808 Tagen) @ Roslin

In der Tat, ein Kommentar, der an Deutlichkeit keine Wünsche offen läßt.
Der Autor, Paul-Herrmann Gruner, ist übrigens einer der Mitbegründer von
AGENS e.V.
http://www.mannifest.eu/index.php?option=com_content&view=article&id=54&Itemid=55

Und der Autor des Buches "Frauen und Kinder zuerst". Ein gutes Mitbringsel für jeden Geburtstag.

Die Heroisierung der Alleinerziehenden

Müller, Friday, 05.02.2010, 20:06 (vor 5808 Tagen) @ Marlow

Ich höre den jeden Tag, während der Fahrt zur Arbeit, ansonsten gibts ja nur noch größeren Schund.

Allerdings stelle ich dort öfter fest, dass die sehr gynozentriert berichten und auch scheinbar vorweigend weibliche Interviewpartner heranziehen. Das fände ich auch nicht weiter erwähnenswert, wenn, ja wenn das nicht immer auch, von Zeit zu Zeit, offene gelebte Männerfeindlichkeit zutage träte, in manchen Berichten.


.

Die Heroisierung der Alleinerziehenden

Movemen, Friday, 05.02.2010, 21:07 (vor 5808 Tagen) @ Marlow

Heute morgen im D-radio kultur:
http://www.dradio.de/dkultur/sendungen/politischesfeuilleton/1118954/

Da mußte die Moderatorin hinterher erst mal tief durchatmen, das war für
sie auch eine völlig neue Sichtweise.
Leider kann man die Hörer dieses Senders an 2 Händen abzählen, so daß es
ungefährlich ist, solche Beiträge dort auszustrahlen.

Gruß, Torsten

Esther Vilar hat in "Das Ende der Dressur" vorausgesagt, dass Frauen bei sinkender Belastung und staatlicher Unterstützung immer mehr auf das Zusammenleben mit Männern verzichten würden. Sie schreibt von staatlicher Protektion, welche aufbauend auf der rationellen Verwertung männlicher Arbeitskraft Frauen in die selbstgenügsame Unmündigkeit treibt. Gruner greift das auf, wenn er von der Beliebigkeit spricht, ob nun ein Mann direkt oder der Staat strukturell und systemisch Mütter zu angeblich Alleinerziehenden macht.

DRadio-Kultur - feministischer geht es kaum noch

Z, Saturday, 06.02.2010, 00:28 (vor 5808 Tagen) @ Marlow

Leider kann man die Hörer dieses Senders an 2 Händen abzählen, so daß es
ungefährlich ist, solche Beiträge dort auszustrahlen.

Anscheinend hörst du DRadio-Kultur nicht oder nur sehr selten. Kenne kaum einen Sender, in dessen Programm man derart regelmässig und penetrant mit feministischem Mist vollgemüllt wird. DRadio-Kultur ist dabei noch schlimmer als DLF. Ausnahmen, wie den von dir verlinkten Beitrag, hat es auch in der Vergangenheit, allerdings extrem selten, gegeben. Ich kann mich an ein sehr gutes Interview mit Astrid v. Friesen erinnern, aber das war es dann auch für den Rest des Jahres. Feministische Propaganda bekommt man dort hingegen in etwa 10-20 mal am Tag zu hören.

Woher weisst du eigentlich, dass DRadio-Kultur so wenige Hörer hat ? Ich habe nach Informationen über den Höreranteil gesucht, aber nichts Brauchbares gefunden. Wenn der Höreranteil wirklich so niedrig ist, würde mich das AUSSERORDENTLICH freuen ! Noch mehr würde es mich allerdings freuen, wenn dieser in seinem Grundkonzept durchaus interessante Sender von diesem feministischen Mist endlich wegkäme.

DRadio-Kultur - feministischer geht es kaum noch

Marlow, Saturday, 06.02.2010, 02:06 (vor 5808 Tagen) @ Z

Woher weisst du eigentlich, dass DRadio-Kultur so wenige Hörer hat ? Ich
habe nach Informationen über den Höreranteil gesucht, aber nichts
Brauchbares gefunden. Wenn der Höreranteil wirklich so niedrig ist, würde
mich das AUSSERORDENTLICH freuen ! Noch mehr würde es mich allerdings
freuen, wenn dieser in seinem Grundkonzept durchaus interessante Sender von
diesem feministischen Mist endlich wegkäme.

Da ich nur beim durchzappen hängengeblieben bin und niemanden kenne, der diesen sender hört, kam ich zu diesem Schluß.

DRadio-Kultur - feministischer geht es kaum noch

Z, Saturday, 06.02.2010, 14:53 (vor 5808 Tagen) @ Marlow

Da ich nur beim durchzappen hängengeblieben bin und niemanden kenne, der
diesen sender hört, kam ich zu diesem Schluß.

Sorry, ich wollte nicht unfreundlich sein, mit meiner vorangegangenen Antwort. DRadio-Kultur bzw. DLF ist einfach ein etwas rotes Tuch für mich, weil der Sender eigentlich ein ganz hervorragendes Programmkonzept hat (tolles Themenspektrum, Audio-on-demand, Abdruck der Beiträge auf der Webseite), das aber leider, leider, ziemlich stark feministisch verseucht worden ist. Das führt dann dazu, dass ich diesen Sender, mangels Konkurrenz, immer wieder höre und mich immer wieder ärgere.

Dabei sind die dort regelmässig eingestreuten feministischen Anteile ziemlich primitiv und argumentativ sehr leicht zu widerlegen, regelrechter Vulgärfeminismus. Es wünsche mir dann jedesmal, dass es zu der schriftlichen Variante der Beiträge auf der Webseite eine Kommentarfunktion geben möge, was aber leider nicht der Fall ist.

In diesem Zusammenhang möchte ich einmal auf die neue Schiene des DLF, DRadio Wissen hinweisen, die es seit zwei Wochen gibt. Dort wird JEDER Programmbeitrag auf der Webseite schriftlich niedergelegt und kann dort kommentiert werden, ein Forum gibt es dort ausserdem auch noch. Ich habe mir vorgenommen, das Programm zu beobachten und beim Auftreten von feministischen Einflüssen via Online-Kommentar dagegen vorzugehen. Vielleicht lässt sich dadurch sogar noch der Rest des DLF allmählich beeinflussen.

DRadio-Kultur - feministischer geht es kaum noch

Marlow, Saturday, 06.02.2010, 20:27 (vor 5807 Tagen) @ Z

Keine bange, ich hab mich nicht angegriffen gefühlt. Ich bin viel im Auto unterwegs und höre viel DLF, aber eben nie DKultur.
gruß, Torsten

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