Wieviel «Gleichberechtigung» verträgt das Land?

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Haiti: Hungerstreik vorm Kanzleramt - wer ist dabei?

Roslin, Thursday, 04.02.2010, 02:54 (vor 5810 Tagen) @ Müller

Jetzt könnt Ihr zeigen, ob Ihr Eier habt: Hungerstreik für Haiti, vorm
Kanzleramt - wer ist dabei?

Männer und Frauen, wir schreiben Geschichte! Genug ist genug, kein
weiteres Srebrenica!

MANNdat, Arne, Brüder und Schwestern in Österreich und in der Schweiz -
seid Ihr dabei?

Nein, Müller, ich nicht.
Weil ich davon überzeugt bin, dass vor dem Kanzleramt hockende, hungernde Männer kein Mitleid, keine Sympathie generieren können.

Das können nur Frauen nutzen, diese Mitleidsmasche.
Sie können sich lächerlich machen, das ist alles, was mann dadurch erreichen kann.

Sinnvoller wäre es, schweigend aufzumarschieren, für ein paar Stunden, jeden Tag eine Mahnwache abhalten, schweigend, immer zur gleichen Zeit, mit großen Plakaten, die etwa die Geschichte jenes Mannes erzählen, der tagelang versuchte, seine verschüttete Frau auszubuddeln, ohne von irgendjemandem unterstützt zu werden.
Die tagelang um Wasser flehte, aber er konnte sie nicht erreichen.
Bis sie dann still war.
Unter dem Schutthaufen, der einmal ihr Haus war, liegt auch seine Tochter, die nicht mehr um Hilfe rief, von Anfang an nicht.

http://www.welt.de/vermischtes/article5873498/Wer-etwas-zu-essen-hat-begibt-sich-in-Gefahr.html#reqRSS

Oder die Geschichte jenes 21-jährigen Studenten, der selbst ausgeraubt wurde (immer mehr Frauen werden Opfer von Gewalt, eben nicht nur Frauen!), der sich nicht mehr in seine ausgeplünderte Wohnung wagt, der keine weiblichen Angehörigen in Port-au-Prince hat, die für ihn Nahrung abholen könnten.
Er bekommt ja keine, weil er ein Mann ist, nur weil er ein Mann ist.
Solche Geschichten sollte man präsentieren mit großen Fotos dieser Männer.

Von solchen Männern ist ja nie die Rede.
Obwohl es von ihrer Sorte 10 mal, 20 mal mehr geben dürfte als von jenen, die sich gewalttätig auf Kosten von Frauen und Kindern durchsetzen.

Ganz zu schweigen von jenen, die ihr Leben, ihre Gesundheit riskieren, um Frauen und Kinder vor Übergriffen der gewalttätigen Männer zu schützen.
Denn nicht nur die Täter sind mehrheitlich männlich, sondern auch die Schützer.
Die kleine Minderheit der Gewalttäter benutzt die feministische Männerhasspropaganda, um ALLE Männer zu diffamieren, Männlichkeit zu diffamieren.
Helfende Männer werden in den Hintergrund gerückt.
Sie passen ja nicht in's Bild, in's gewünschte.

Genauso wenig wie egoistische Frauen, die das, was sie ergattern an Nahrungsmitteln auf dem Schwarzmarkt verscherbeln.
Die wird es ja mit Sicherheit geben, sagt mir meine Menschenkenntnis.

Ich allerdings werde aus Gründen, die ich nicht öffentlich erörtern will, keinesfalls mit von der Partie sein.


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