Wieviel «Gleichberechtigung» verträgt das Land?

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genau deswegen

Tarzno, Wednesday, 03.02.2010, 19:32 (vor 5810 Tagen) @ Isegrim

Wieso denn? Ein Buch, das den Weibern erklärt, daß sie völlig überzogene
Ansprüche an Männer haben tut jedenfalls not.

So weit, so gut.

Daß dies einhergeht mit einer
"netten" Portion Männerverachtung ist zwar unschön, aber Frauen scheinen ja
kaum etwas anderes zu lesen...

Und genau das ist der Punkt - der Tenor, in dem das Ganze verfasst ist:

Das Ende von Mr. Right propagiert die Amerikanerin also zugunsten des Durchschnittsmannes, der Nasenhaare hat, vergisst, einem die Tür aufzuhalten und lieber auf der Couch Fußball im TV guckt als seiner Liebsten die Sterne vom Himmel zu holen. „Vergessen Sie Leidenschaft und ignorieren Sie seinen Mundgeruch!" rät Gottlieb trocken.„Binden Sie sich an einen Kerl, der ´Mr. Gut genug´ ist – und Sie sind besser dran als allein mit ihrem Träumen“.

Tenor: Der Durschnittsmann ist ein ungehobelter, ungepflegter Tölpel (er VERGISST sogar, seiner Angebeteten die Tür aufzuhalten) und muss dankbar sein, wenn eine Frau ihre Ansprüche so weit runterschraubt, das sie ihn trotz seiner Minderwertigkeit erwählt.

Das ist eine bittere Pille, welche die 42-jährige Autorin selbst schlucken musste. Allerdings hat sie ihr Dilemma auf unkonventionelle Weise gelöst: Erstmal bekam sie als Enddreißigerin und Single-Frau dank einer Spermabank ein Kind. Dann schrieb sie ein Buch. Jetzt heimste sie einen Vertrag für einen Hollywood-Kinofilm ein. Es fehlt nur noch „Mr. Gut genug“ – aber der wird sich bei so viel Erfolg ja wohl auch noch finden.

Ergo: Ist die Frau selbst noch nicht für den Durschnittsmann bereit, dann tut's eben auch die Spermabank. Und jetzt, wo die eigene persönliche Unfähigkeit versilbert ist, da wird sich doch wohl noch irgend ein Durschnitts-Doofkopf finden, der ihr Glück perfekt macht (schließlich ist es die verdammte Pflicht von Männern, für das Glück von Frauen verantwortlich zu sein).

Uähh...
T.


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