Wieviel «Gleichberechtigung» verträgt das Land?

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Die Mär von Mr. Right

Tarzno, Wednesday, 03.02.2010, 18:40 (vor 5810 Tagen)

Die Mär von Mr. Right

Ich geh jetzt erst einmal brechen...
T.

Die Mär von Mr. Right

Isegrim, Wednesday, 03.02.2010, 19:10 (vor 5810 Tagen) @ Tarzno

Ich geh jetzt erst einmal brechen...

Wieso denn? Ein Buch, das den Weibern erklärt, daß sie völlig überzogene Ansprüche an Männer haben tut jedenfalls not. Daß dies einhergeht mit einer "netten" Portion Männerverachtung ist zwar unschön, aber Frauen scheinen ja kaum etwas anderes zu lesen...

genau deswegen

Tarzno, Wednesday, 03.02.2010, 19:32 (vor 5810 Tagen) @ Isegrim

Wieso denn? Ein Buch, das den Weibern erklärt, daß sie völlig überzogene
Ansprüche an Männer haben tut jedenfalls not.

So weit, so gut.

Daß dies einhergeht mit einer
"netten" Portion Männerverachtung ist zwar unschön, aber Frauen scheinen ja
kaum etwas anderes zu lesen...

Und genau das ist der Punkt - der Tenor, in dem das Ganze verfasst ist:

Das Ende von Mr. Right propagiert die Amerikanerin also zugunsten des Durchschnittsmannes, der Nasenhaare hat, vergisst, einem die Tür aufzuhalten und lieber auf der Couch Fußball im TV guckt als seiner Liebsten die Sterne vom Himmel zu holen. „Vergessen Sie Leidenschaft und ignorieren Sie seinen Mundgeruch!" rät Gottlieb trocken.„Binden Sie sich an einen Kerl, der ´Mr. Gut genug´ ist – und Sie sind besser dran als allein mit ihrem Träumen“.

Tenor: Der Durschnittsmann ist ein ungehobelter, ungepflegter Tölpel (er VERGISST sogar, seiner Angebeteten die Tür aufzuhalten) und muss dankbar sein, wenn eine Frau ihre Ansprüche so weit runterschraubt, das sie ihn trotz seiner Minderwertigkeit erwählt.

Das ist eine bittere Pille, welche die 42-jährige Autorin selbst schlucken musste. Allerdings hat sie ihr Dilemma auf unkonventionelle Weise gelöst: Erstmal bekam sie als Enddreißigerin und Single-Frau dank einer Spermabank ein Kind. Dann schrieb sie ein Buch. Jetzt heimste sie einen Vertrag für einen Hollywood-Kinofilm ein. Es fehlt nur noch „Mr. Gut genug“ – aber der wird sich bei so viel Erfolg ja wohl auch noch finden.

Ergo: Ist die Frau selbst noch nicht für den Durschnittsmann bereit, dann tut's eben auch die Spermabank. Und jetzt, wo die eigene persönliche Unfähigkeit versilbert ist, da wird sich doch wohl noch irgend ein Durschnitts-Doofkopf finden, der ihr Glück perfekt macht (schließlich ist es die verdammte Pflicht von Männern, für das Glück von Frauen verantwortlich zu sein).

Uähh...
T.

Also...

Timothy, Wednesday, 03.02.2010, 19:48 (vor 5810 Tagen) @ Tarzno

Ich kann da nur zustimmen. Das Ziel des Buches ist sinnvoll, der Weg ist der falsche.

Anstatt den Frauen die sich partout nicht binden wollen ihren Narzissmus der es erst soweit hat kommen lassen vor Augen zu führen, ihnen also zu sagen das sie und niemand sonst die schuldige an ihrer Misere ist, sind es wieder einmal die Männer, welche die Schuld tragen, und Königin Frau soll doch nur zu ihrem eigenen besten gnädig mit dem Trottel sein. Das die Durchschnittsfrau ebenso keine Prinzessin ist die nur das beste vom besten verdient, macht man ihr nicht klar. Diese Art von Frauen die selber nichts bieten können was ein Mann sucht, selber aber einen Mann wollen den jede Frau will, und nicht bereit sind eine Stufe tiefer zu gehen wenn ihr Anspruchsniveau dauerhaft nicht erfüllt wird sind krank, ja genau KRANK.

Nur bezweifle ich das ein Psychologe ihnen helfen kann, dafür sitzt das ganze zu tief, wird denen die dafür naturgemäß anfällig sind über Medien und Freunde Jahrzehnte suggeriert bis es steckt wie ein Widerhaken.

Und das nichteinmal die Autorin fähig war ihren eigenen Sämon zu befolgen ist das I Tüpfelchen obendrauf. Dieses Buch ist wie ein Sexratgeber aus der Feder einer Jungfrau.

Also...

pedro, Wednesday, 03.02.2010, 20:33 (vor 5810 Tagen) @ Timothy

Schon phantastisch, die Selbstverständlichkeit, mit der sich ausnahmslos alle Tussen für unwiderstehlich und berechtigt halten, nur das Beste/den Besten zu bekommen!

Also...

Timothy, Wednesday, 03.02.2010, 21:51 (vor 5810 Tagen) @ pedro

Schon phantastisch, die Selbstverständlichkeit, mit der sich ausnahmslos
alle Tussen für unwiderstehlich und berechtigt halten, nur das Beste/den
Besten zu bekommen!


Das sind die Medien, Freundinnen, sowie nicht wenige Männer die daran Schuld sind. Überall wird Frauen eingeredet das sie schön und begehrenswert sind, egal wie sie konkret aussehen. Wie oft hörst du im Fernsehen oder liest in der Zeitung etc "Die attraktive Frau macht/ist..." Wie oft liest oder hörst du das selbe über Männer? Selbst bei den Frauen die nicht über dem Durchschnitt liegen wird gesagt sie sind hübsch. Die Frauen bekommen einfach nicht aufgezeigt das sie eben nicht alle wunderschön sind, und bei den Männern tut man so als wären sie von natur aus unattraktiv solange sie nicht muskelbepackte Supermänner mit Hollywoodgesicht sind. Nie lese ich "Der attraktive Mann macht dies und das...".

Wie oft sah man in den Filmen von früher nicht nur die Frauen welche die Männer mit ihrem Aussehen und ihrer Art betörten, sondern auch den verführerischen Casonova dem die Frauen reihenweise zu füssen lagen? Es war einfach ausgewogen. Und was ist heute? Heute zeigt man den Casanova sofern es ihn überhaupt noch gibt nur dabei wie er sich an Typ Specki "Bridget Jones" in geistiger Umnachtung bindet, und der noch sagt sie sei sein ein und alles und die tollste überhaupt. Ist doch klar das einige Weiber da durchdrehen.

Die Natur hat es so eingerichtet das die Frauen in den meisten Fällen entscheiden ob es zum Sex kommt oder nicht. Daher hat die Natur sie mit Riesen selbstzweifeln belegt was ihren Marktwert (ihr Aussehen) angeht. Schaut sie euch in den Geschäften an wie penibel sie mustern ob ihr Arsch in der Jeans ja richtig sitzt. Dadurch entsteht zwischen Frauen und Männern ein Gleichgewicht auf dem Partnermarkt. Beide können sich auf Augenhöhe begegnen. Wenn diese Selbstzweifel von den Medien, sowie Freundinnen und Medienhörigen Mösenkriechern immer mehr und mehr ausgemerzt werden, weil jede Frau nun schön sein soll, und auch von ihren sonstigen Eigenschaften her begehrenswert, und dies bei einigen von Natur aus eher narzistischen Frauen ankommt, dann Gerät das Marktgleichgewicht ins wanken.

So entstehen dann auch solche Bücher in denen unterdurchschnittlichen und durchschnittlichen Frauen geraten wird sich mit den Fehlern der Männer lieber herumzuschlagen, als gar keinen Mann zu kriegen.

Also...

Robert ⌂, München, Wednesday, 03.02.2010, 23:34 (vor 5810 Tagen) @ Timothy

Heute zeigt man den Casanova sofern
es ihn überhaupt noch gibt nur dabei wie er sich an Typ Specki "Bridget
Jones" in geistiger Umnachtung bindet, und der noch sagt sie sei sein ein
und alles und die tollste überhaupt. Ist doch klar das einige Weiber da
durchdrehen.

Das wurde aus den "Frauenpornos" (aka "Liebesromane") übernommen. Hab mal wo gelesen, daß die recht oft folgendem Schema entsprechen: Frau schwärmt für einen tollen Mann (schön und erfolgreich), der aber unerreichbar scheint, weil sie eher Typ Mauerblümchen ist. In Wirklichkeit hat er aber nur Augen für sie, und nach vielen Problemen (u.a. wegen der schönen Nebenbuhlerin) bekommen sich die beiden dann doch endlich. ;-) Ziemlich unrealistisch, und man kann sich die Auswirkungen vorstellen, wenn eine Frau durch zuviel Pornokonsum ein unrealistisches Welt- (und Männer-)Bild hat ...

Robert

--
Wolfgang Gogolin "Diese Hymnen für Frauen erinnern an das Lob, das einem vierjährigen Kind zuteil wird, weil es endlich nicht mehr in die Hose kackt, sondern von allein aufs Töpfchen geht."

*Bsssss* ...

Müller, Wednesday, 03.02.2010, 19:48 (vor 5810 Tagen) @ Tarzno

"Ist die Frau selbst noch nicht für den Durschnittsmann bereit, dann tut's eben auch die Spermabank."

Richtig, den Rest besorgen die Fliegen.

.

Hast ja recht.... oT

Isegri, Wednesday, 03.02.2010, 23:08 (vor 5810 Tagen) @ Tarzno

- kein Text -

Die Mär von Mr. Right

DS unplugged, Wednesday, 03.02.2010, 20:00 (vor 5810 Tagen) @ Tarzno

Ich geh jetzt erst einmal brechen...
T.

Wieso den brechen? - Der Rat ist doch nicht schlecht!

Zitat:
Das ist eine bittere Pille, welche die 42-jährige Autorin selbst schlucken musste. Allerdings hat sie ihr Dilemma auf unkonventionelle Weise gelöst: Erstmal bekam sie als Enddreißigerin und Single-Frau dank einer Spermabank ein Kind. Dann schrieb sie ein Buch. Jetzt heimste sie einen Vertrag für einen Hollywood-Kinofilm ein. Es fehlt nur noch „Mr. Gut genug“ – aber der wird sich bei so viel Erfolg ja wohl auch noch finden.
Zitat Ende:

Na, dieser Abschnitt schlägt dem Fass aber die Krone ins Gesicht: Eine Frau, die nicht in der Lage war, einen richtigen Vater für ihr Kind zu finden, will anderen Frauen raten, wie die einen Lebenspartner finden.

Eunuchen, würde Volker Pispers sagen, Eunuchen: Sie wissen wie man's macht.

DschinDschin

Gibt es denn eine Mrs. Right?!?

Gast2009, Thursday, 04.02.2010, 12:23 (vor 5810 Tagen) @ Tarzno

- kein Text -

Alle Frauen sind Mrs. Right (kT)

Wolfgang A. Gogolin ⌂, Hamburg, Thursday, 04.02.2010, 14:36 (vor 5809 Tagen) @ Gast2009

- kein Text -

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