Wieviel «Gleichberechtigung» verträgt das Land?

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Deutschland braucht mehr innovative Firmengründungen

Christine ⌂, Tuesday, 02.02.2010, 17:21 (vor 5811 Tagen)

Staatssekretär kürt Preisträger von GO-Bio und kündigt eine neue Runde des Wettbewerbs an

Sechs erfolgsversprechende Gründerteams in der Biotechnologie erhalten vom Bundesministerium für Bildung und Forschung (BMBF) 14 Millionen Euro. Dr. Helge Braun, Parlamentarischen Staatssekretär im BMBF, gratulierte nun den Teams zu ihrem Erfolg im Wettbewerb "Gründungsoffensive Biotechnologie" (GO-Bio). "Technisch anspruchsvolle Ideen sollen sich zu tragfähigen Unternehmensgründungen entwickeln, deshalb fördern wir mit diesem Wettbewerb innovative Forscherteams", sagte Braun während der Preisverleihung in Berlin. Die Gewinner forschen an der Universität Rostock, der Universität Würzburg, der TU Berlin, der Universität Ulm, dem Helmholtz Zentrum München und der Rheinischen Friedrich-Wilhelms-Universität Bonn.

Das BMBF hat 2005 GO-Bio gestartet. Der Wettbewerb soll die Hürden für gründungsbereite Spitzenwissenschaftler senken und bereits im akademischen Umfeld künftigen Unternehmern den Weg bereiten. Über maximal sechs Jahre finanziert das Ministerium die Forscherteams, die eine wissenschaftliche Idee zu einem marktfähigen Produkt weiter entwickeln und ein Unternehmen gründen wollen.

Gleichzeitig kündigte der Staatssekretär während der Veranstaltung in der Berlin-Brandenburgischen Akademie der Wissenschaften eine neue Runde des Wettbewerbs an. "Im Sommer 2010 wird es eine 4. Auswahlrunde von GO-Bio geben. Damit bekommen junge Forscherinnen und Forscher wieder eine Chance, aus ihren wissenschaftlichen Ideen ein neues Unternehmen aufzubauen", betonte Braun.

In den ersten drei Runden wurden 28 Projekte für eine Förderung empfohlen. Sechs Unternehmensgründungen sind bislang aus den geförderten Projekten hervorgegangen, weitere stehen bevor. Insgesamt konnten die Gründungen bisher ca. 25 Mio. EUR privates Kapital mobilisieren.

Die meisten der 28 geförderten Projekte befassen sich mit der Entwicklung neuer Arzneimittel bzw. mit Dienstleistungen für die Pharmaentwicklung. Einzelne Projekte beschäftigen sich aber auch mit Medizintechnik oder Pflanzenschutz.
Gewinner der 3. Auswahlrunde:


Philipp Julian Köster Universität Rostock PoreGenic
Patch-on-Chip-System für Wirkstofftests und Grundlagenforschung an adhärent vernetzten Zellen

Knut Ohlsen Julius-Maximilians-Universität Würzburg
Immuntherapie gegen Staphylococcus aureus

Roland Lauster Technische Universität Berlin
Multi-Organ-Bioreaktoren für die prädiktive Substanztestung im Chipformat

Florian Kreppel Universität Ulm DENOVO
Entwicklung einer Plattformtechnologie für das Targeting genetischer Vakzine auf der Basis eines natürlichen Opsonins

Vasilis Ntziachristos Helmholtz Zentrum München
Verbesserte biomedizinische Bildgebung durch Multispektrale Optoakustische Tomographie (MSOT)

Gunther Hartmann Rheinische Friedrich-Wilhelms-Universität Bonn
RNA-Therapeutika: präklinische und klinische Entwicklung einer innovativen Substanzklasse

Weitere Informationen zu den Projekten und den Preisträgern sind zu finden unter www.biotechnologie.de.

http://www.bmbf.de/press/2773.php

Da kann man nur fragen: Wo bleibense denn, die Frauen... ;-)

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Es ist kein Merkmal von Gesundheit, wohlangepasstes Mitglied einer zutiefst kranken Gesellschaft zu sein

Deutschland braucht mehr innovative Firmengründungen

Dampflok, Tuesday, 02.02.2010, 17:46 (vor 5811 Tagen) @ Christine

Da kann man nur fragen: Wo bleibense denn, die Frauen... ;-)

Die werden dann schon noch reingegendert, wenns am Ende an die Bezüge der Fördermittel geht...

Deutschland braucht mehr innovative Firmengründungen

Timothy, Tuesday, 02.02.2010, 18:04 (vor 5811 Tagen) @ Christine

Da kann man nur fragen: Wo bleibense denn, die Frauen... ;-)

Da wird es halt wie beim Schach gemacht, die kriegen ihre eigene Liga/Preis in der nur Frauen antreten können, und wenn dann mal eine dabei ist die wirklich top ist, dann darf die wahlweise auch bei den Männern in der "normalen" Liga/Preisverleihung "wildern" und weibliches Territorium erobern, was .

PS: Ist kein Scherz, ist bei Schach wirklich so

Deutschland braucht mehr innovative Firmengründungen

Dampflok, Tuesday, 02.02.2010, 18:07 (vor 5811 Tagen) @ Timothy

PS: Ist kein Scherz, ist bei Schach wirklich so

Ist inzwischen auch bei den Bundesverdienstkreuzen so. Nur in Afghanistan an der Front wird das wohl anders gehandhabt.

Deutschland braucht mehr innovative Firmengründungen

Wolfgang A. Gogolin ⌂, Hamburg, Tuesday, 02.02.2010, 18:16 (vor 5811 Tagen) @ Dampflok

Ist inzwischen auch bei den Bundesverdienstkreuzen so. Nur in Afghanistan
an der Front wird das wohl anders gehandhabt.

Orden wird es auch für Frauen geben, wegen der Gleichstellung da. Ich schlage mindestens 40% der Orden für Frauen vor.

Viele Grüße
Wolfgang

Deutschland braucht mehr innovative Firmengründungen

Dampflok, Tuesday, 02.02.2010, 18:19 (vor 5811 Tagen) @ Wolfgang A. Gogolin

Ich bin aber für eine Quote bei posthumen Auszeichnungen!

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