Aufs Neue entsetzt ...
tommy (eig. reg. wgvdl.com-user), TakkaTukkaLand, Tuesday, 02.02.2010, 09:09 (vor 5812 Tagen)
Die WeltIN hetzt mal wieder.
Wie friedlich könnte die Welt sein, gäbe es keine Männer. Zwar hört man gelegentlich von Mörderinnen, Terroristinnen und Frauen, die ihre Ehemänner verprügeln, doch sie sind zahlenmäßig deutlich in der Minderheit. Aggression, das ist unumstritten, hat eine hormonelle Komponente. Feministinnen sollten also für das Klonen eintreten. Vermehrung ohne Samenzellen eröffnet die Möglichkeit einer rein weiblichen Menschheit, in der Großmütter, Mütter und Töchter sich gegenseitig Blumenkränze flechten.
Das ist gar nicht so utopisch, wie es klingt, denn solche Feminate gibt es bereits. Manche Arten von Rädertierchen, Fadenwürmern, Krebsen, Wasserflöhen, Asseln, Blattläusen, Bienen, Heuschrecken, Blatt-, Gall- und Schlupfwespen, Schmetterlingen, Fischen, Salamandern und Echsen haben sich vom männlichen Geschlecht erfolgreich emanzipiert.
FeministINNEN scheinen sich in der gegenwart derlei Tierchen sehr wohl zu fühlen
EInzeller und Amöben wurden noch vergessen ...
Wer macht mit?
Krankenschwester, Tuesday, 02.02.2010, 10:55 (vor 5812 Tagen) @ tommy (eig. reg. wgvdl.com-user)
WeltIN [/link]hetzt mal wieder.
--
![[image]](http://666kb.com/i/bkg52g0d2yeo4bids.jpg)
Unmenschlichkeit - eine bemerkenswerte charakteristische Eigenschaft des Menschen.
(Ambrose Gwinnet Bierce)
ICH (kwT)
tommy (eig. reg. wgvdl.com-user), TakkaTukkaLand, Tuesday, 02.02.2010, 11:10 (vor 5812 Tagen) @ Krankenschwester
WeltIN [/link]hetzt mal wieder.
meine Beschwerde
tommy (eig. reg. wgvdl.com-user), TakkaTukkaLand, Tuesday, 02.02.2010, 11:38 (vor 5812 Tagen) @ Krankenschwester
Ziffer 1 - Wahrhaftigkeit und Achtung der Menschenwürde
Die Achtung vor der Wahrheit, die Wahrung der Menschenwürde und die wahrhaftige Unterrichtung der Öffentlichkeit sind oberste Gebote der Presse.
Jede in der Presse tätige Person wahrt auf dieser Grundlage das Ansehen und die Glaubwürdigkeit der Medien.
Die Menschenwürde von circa 50% der deutschen Bevölkerung wird hier grob mit Füßen getreten
Ziffer 9 – Schutz der Ehre
Es widerspricht journalistischer Ethik, mit unangemessenen Darstellungen in Wort und Bild Menschen in ihrer Ehre zu verletzen.
Die Darstellungen / Vergleiche des verantwortlichen Journalisten stellen eine grobe Ehrverletzung der männlichen Bevölkerung per se dar. Äußerungen wie: „Wie friedlich könnte die Welt sein, gäbe es keine Männer.“ sind ein Schlag ins Gesicht ALLER Männer, die Gewalt und Brutalität ablehnen. Und das dürfte (mich eingeschlossen) die überwältigende Mehrheit sein!
Ziffer 12 – Diskriminierungen
Niemand darf wegen seines Geschlechts, einer Behinderung oder seiner Zugehörigkeit zu einer ethnischen, religiösen, sozialen oder nationalen Gruppe diskriminiert werden.
der gesamte Artikel diskriminiert und verunglimpft Männer aufs Gröbste! Inbesondere Äußerungen wie diese: „Dadurch erbringen sie nicht nur den Beweis, dass Männer überflüssig sind.“; „Wie friedlich könnte die Welt sein, gäbe es keine Männer.“
Die Überglorifizierung des Weiblichen verunglimpft die Männer noch stärker: „… einer rein weiblichen Menschheit, in der Großmütter, Mütter und Töchter sich gegenseitig Blumenkränze flechten.“ Soll suggerieren wie friedlich eine Welt ohne Männer wäre (was noch zu beweisen aus steht!)
Ziffer 14 – Medizin-Berichterstattung
Bei Berichten über medizinische Themen ist eine unangemessen sensationelle Darstellung zu vermeiden, die unbegründete Befürchtungen oder Hoffnungen beim Leser erwecken könnte. Forschungsergebnisse, die sich in einem frühen Stadium befinden, sollten nicht als abgeschlossen oder nahezu abgeschlossen dargestellt werden.
„Feministinnen sollten also für das Klonen eintreten. Vermehrung ohne Samenzellen eröffnet die Möglichkeit einer rein weiblichen Menschheit, in der Großmütter, Mütter und Töchter sich gegenseitig Blumenkränze flechten.“
Hier wird suggeriert, dass eine geschlechtslose Fortpflanzung gentechnisch möglich wäre und in jedem Fall wünschenswert ist (aus Sicht einer Interessensgruppe). Das Weibliche wird als „großes Ziel“ präsentiert, während Männer auszusterben haben.
Sätze wie: „Dadurch erbringen sie nicht nur den Beweis, dass Männer überflüssig sind.“ (siehe Ziffer 12) sind bei aller Arroganz und Verachtung den Männern gegenüber, schlicht Unwahrheiten.
Aufs Neue entsetzt ...
Goofos
, Tuesday, 02.02.2010, 11:42 (vor 5812 Tagen) @ tommy (eig. reg. wgvdl.com-user)
Texte von Michael Miersch hab ich hier schon mal verlinkt. Vielleicht vorher mal noch die anderen unter "Weiterführende Links" lesen. Er nimmt das Geschlechterverhältnis unter Tieren sarkastisch auf den Arm. Spätestens bei dem letztem Absatz sollte man das merken.
"Wie nicht anders zu erwarten, haben diese Beobachtungen der Herpetologen Genderforscher angezogen. Und sogleich hagelte es Kritik. Denn die gendermäßig schwer erziehbaren Reptilienforscher nannten das Verhalten der oben liegenden Echsen "pseudomännlich". Dieser Bezug auf Zweigeschlechtlichkeit ist natürlich völlig unakzeptabel und blanker männlicher Chauvinismus. Denn das "pseudomännliche" Verhalten wird durch das weibliche Sexualhormon Progesteron ausgelöst. Schämt euch, ihr Herpetologen!"
Aufs Neue entsetzt ...
rexxer, Tuesday, 02.02.2010, 11:45 (vor 5812 Tagen) @ Goofos
...Satire oder nicht, das was in diesen Zeilen steht, ist der Zeitgeist!
Und wir haben den Anfängen nicht gewehrt!
rexxer
Ich habe mich auch schon gewundert
Timothy, Tuesday, 02.02.2010, 12:19 (vor 5812 Tagen) @ Goofos
Texte von Michael Miersch hab ich hier schon mal verlinkt. Vielleicht
vorher mal noch die anderen unter "Weiterführende Links" lesen. Er nimmt
das Geschlechterverhältnis unter Tieren sarkastisch auf den Arm. Spätestens
bei dem letztem Absatz sollte man das merken.
Ich habe so etwas bereits vermutet, gleich am Anfang wo stand die Frauen flechten sich dann gegenseitig Blumenkränze, aber ich finde das die Kritik und die satiristische Komponente nicht deutlich genug rüberkommen, wenn man bedenkt das es solche Hetze in ernstgemeinter Form immer wieder gibt, da muss er deutlicher überspitzen.
Ich habe mich auch schon gewundert
Gast_t, Tuesday, 02.02.2010, 12:46 (vor 5812 Tagen) @ Timothy
Ich habe so etwas bereits vermutet, gleich am Anfang wo stand die Frauen
flechten sich dann gegenseitig Blumenkränze, aber ich finde das die Kritik
und die satiristische Komponente nicht deutlich genug rüberkommen, wenn man
bedenkt das es solche Hetze in ernstgemeinter Form immer wieder gibt, da
muss er deutlicher überspitzen.
Naja, aber wer es bei dem Bild der "Rennechse" noch nicht begriffen hat, dem kann man es auch in roten Lettern drüberschreiben und er verstehts immer noch nicht
Ich habe mich auch schon gewundert
Robert
, München, Wednesday, 03.02.2010, 12:36 (vor 5811 Tagen) @ Timothy
Ich habe so etwas bereits vermutet, gleich am Anfang wo stand die Frauen
flechten sich dann gegenseitig Blumenkränze, aber ich finde das die Kritik
und die satiristische Komponente nicht deutlich genug rüberkommen, wenn man
bedenkt das es solche Hetze in ernstgemeinter Form immer wieder gibt, da
muss er deutlicher überspitzen.
Genau meine Ansicht. Bevor ich deinen Artikel hier gelesen hab, hab ich (grad vorhin) dort einen ähnlichen Kommentar geschrieben ... Satire ist nicht mutig, wenn sie in die gleiche Kerbe wie der Zeitgeist schlägt.
Vielleicht sollte man sich doch mehr auf die Bibel stützen
, z.B.
in der Luther-Übersetzung 1 Korinther 14:34:
"Wie in allen Gemeinden der Heiligen lasset eure Weiber schweigen in der Gemeinde; denn es soll ihnen nicht zugelassen werden, daß sie reden, sondern sie sollen untertan sein, wie auch das Gesetz sagt."
Oder? *grins*
Robert
Aufs Neue entsetzt ...
Krankenschwester, Tuesday, 02.02.2010, 13:22 (vor 5812 Tagen) @ Goofos
Texte von Michael Miersch hab ich hier schon mal verlinkt. Vielleicht
vorher mal noch die anderen unter "Weiterführende Links" lesen. Er nimmt
das Geschlechterverhältnis unter Tieren sarkastisch auf den Arm. Spätestens
bei dem letztem Absatz sollte man das merken.
Das Problem an solchen Artikeln ist, dass Großteil der Bevölkerung es für Wahrheit hält. Also nehmen die alle Nichtselbstdenkenkönnende es so hin und geben es weiter- "Männer sind überflüssig, verpesten die Welt und ohne die wäre es besser"
Warum traut sich kein Schwein solchen Sarkasmus über Juden raus zu bringen? Weil es Konsequenzen bringen wird.
Wir hatten schon den Vergleich der Menschen (Kinder) mit Kaulquappen, jetzt mit den anderen Reptilien und Insekten.
Mir tut es als Frau weh, dies zu lesen, weil es mir bewusst ist, was das für Folgen hat: Hohn, Respektlosigkeit, Geringschätzung gegenüber Männern wäre das Mindeste, was man aufzählen kann.
Wenn keiner über den Scherz lacht, ist der Scherz misslungen.
Kannst du drüber lachen? Ich nicht.
PS: auch wenn es zu einem anderen Thema gehört:
Wenn der Rabe frißt, dann folgt er nur seiner Natur. Und wenn sich das Fleisch nicht wehrt, dann wohl weil es tot ist
Wenn solche Artikeln in Ordner "Normal" landen, habt ihr gegen Feminismus verloren.
--
![[image]](http://666kb.com/i/bkg52g0d2yeo4bids.jpg)
Unmenschlichkeit - eine bemerkenswerte charakteristische Eigenschaft des Menschen.
(Ambrose Gwinnet Bierce)
Zum Beispiel ...
tommy (eig. reg. wgvdl.com-user), TakkaTukkaLand, Tuesday, 02.02.2010, 13:32 (vor 5812 Tagen) @ Krankenschwester
Das Problem an solchen Artikeln ist, dass Großteil der Bevölkerung es für
Wahrheit hält. Also nehmen die alle Nichtselbstdenkenkönnende es so hin
und geben es weiter- "Männer sind überflüssig, verpesten die Welt und ohne
die wäre es besser"
Wixxer wie Dieser (es ist dieser Megapudelblogger von "female supriority")
Nein ... ich bin nicht für traffic auf seinem Onanierblog zuständig! Ich sehe mir diesen unerträglichen Schwachsinn nur gelegentlich an und bin entsetzt, das Idioten wie er sowas in "seriösen Zeitungen" ausgraben und als Wahrheit verkaufen! So wie die Krankenschwester es schon zu Recht moniert hat!
Und je länger diese Dauerbeschallung und Dauerhirnwäsche geht ... umso mehr findet solch Dreck Eingang in den Alltag!
Zum Beispiel ...
Krankenschwester, Tuesday, 02.02.2010, 13:49 (vor 5812 Tagen) @ tommy (eig. reg. wgvdl.com-user)
Und je länger diese Dauerbeschallung und Dauerhirnwäsche geht ... umso
mehr findet solch Dreck Eingang in den Alltag!
Das sind die Worte, die ich nicht finden konnte. Danke.
Ich sehe es jeden Tag- auf der Arbeit, in Nachrichten, in Bekanntenkreis.
Sachen, über die ein Neuling entsetzt ist, nehmen die "alten" als Normal entgegen.
Das Video z.B. mit dem erschossenen Mann in Haiti...
Schaut ihr das an- keinen juckt es, Autos fahren fast über den im Blut liegenden Menschen über... Warum ist es so? Weil sie viele Toten gesehen haben. Und manch einer wird außer Verachtung gar kein Gefühl raus bringen- der Mann sollte ja angeblich das Futter geklaut haben- einen weniger mehr für mich.
Genau so ist es jetzt schon überwiegend im Alltag- man sucht Vorteile für sich, um eigene Herzklotzigket zu entschuldigen. Und wenn das auch noch in einer Zeitung steht, dann ist es doch richtig, braucht man sich keine Gedanken (u.a. um eigenes Gewissen) zu machen.
--
![[image]](http://666kb.com/i/bkg52g0d2yeo4bids.jpg)
Unmenschlichkeit - eine bemerkenswerte charakteristische Eigenschaft des Menschen.
(Ambrose Gwinnet Bierce)
Aufs Neue entsetzt ...
Gast_t, Tuesday, 02.02.2010, 15:58 (vor 5811 Tagen) @ Krankenschwester
Warum traut sich kein Schwein solchen Sarkasmus über Juden raus zu
bringen? Weil es Konsequenzen bringen wird.
Noch nie Satire über Juden gelesen????
Das wird tausendfach gemacht, was heißt also "warum traut sich keiner".
Natürlich wird das in der Regel von Juden selbst gemacht - und so gehört sich das auch.
Aufs Neue entsetzt ...
Robert
, München, Wednesday, 03.02.2010, 12:43 (vor 5811 Tagen) @ Gast_t
Noch nie Satire über Juden gelesen????
...
Natürlich wird das in der Regel von Juden selbst gemacht - und so gehört
sich das auch.
Stilistisch und wenn man den herrschenden Zeitgeist mit berücksichtigt, kann man den Artikel aber eher mit den "Satiren", die die Nazis über die Juden geschrieben haben, vergleichen. Satire von "oben" aus ist nun mal nicht witzig.
Robert
Aufs Neue entsetzt ...
Müller, Tuesday, 02.02.2010, 17:57 (vor 5811 Tagen) @ Krankenschwester
" (...) ist, dass Großteil der Bevölkerung es für Wahrheit hält (...)
Der größte Teil der Bevölkerung ist ja auch komplett verblödet, durch den ganzen perversen Medienrotz.
Aufs Neue entsetzt ...
der_quixote, Absurdistan, Thursday, 04.02.2010, 00:59 (vor 5810 Tagen) @ Krankenschwester
Das Problem an solchen Artikeln ist, dass Großteil der Bevölkerung es für
Wahrheit hält.
Frank
--
Man(n) sollte (s)eine Frau welche schweigt niemals unterbrechen...
Aufs Neue entsetzt ...
der_quixote, Absurdistan, Thursday, 04.02.2010, 01:02 (vor 5810 Tagen) @ der_quixote
Frank
http://www.bildblog.de/8198/springer-hatte-mit-1968-nichts-zu-tun/
--
Man(n) sollte (s)eine Frau welche schweigt niemals unterbrechen...
Aufs Neue belustigt ...
weingeist, Tuesday, 02.02.2010, 15:58 (vor 5811 Tagen) @ Goofos
Texte von Michael Miersch hab ich hier schon mal verlinkt. Vielleicht
vorher mal noch die anderen unter "Weiterführende Links" lesen. Er nimmt
das Geschlechterverhältnis unter Tieren sarkastisch auf den Arm. Spätestens
bei dem letztem Absatz sollte man das merken.
Danke Goofos! Ich finde diesen Artikel brillant! Viel subtiler kann man den Genderwahn nicht mehr in der Luft zerreißen.
Man muss den Artikel halt von vorne nach hinten lesen und nicht nur nach Reizworten abscannen.
Da hat mal einer einen guten Humor, und prompt wird er nicht verstanden. Schade! Dabei gibt es wahrlich genug, worüber man sich zu Recht aufregen kann.
Aufs Neue entsetzt ...
Krischan, Tuesday, 02.02.2010, 18:57 (vor 5811 Tagen) @ Goofos
Texte von Michael Miersch hab ich hier schon mal verlinkt. Vielleicht
vorher mal noch die anderen unter "Weiterführende Links" lesen. Er nimmt
das Geschlechterverhältnis unter Tieren sarkastisch auf den Arm. Spätestens
bei dem letztem Absatz sollte man das merken.
Daß es lustig sein sollte, ist schon klar. Nur, wie wäre der Aufschrei, würde jemand den "Beweis" erbringen, "daß Frauen eigentlich überflüssig" seien? Beschweren ist angesagt. Bringen wird's auch diesmal nichts, das ist klar, aber steterh Tropfen höhlt den Stein. Es kostet nichts, dauert keine fünf Minuten, und ist eben ein weiterer Tropfen.
Aufs Neue entsetzt ...
weingeist, Tuesday, 02.02.2010, 22:15 (vor 5811 Tagen) @ Krischan
Daß es lustig sein sollte, ist schon klar. Nur, wie wäre der Aufschrei,
würde jemand den "Beweis" erbringen, "daß Frauen eigentlich überflüssig"
seien?
Weil man nur einen Zeitgeist persiflieren kann, den es auch gibt. Niemand sagt, dass Frauen überflüssig sind, also kann man darüber nicht herziehen.
Die Narrenkappen im Karneval verballhornen auch bischöfliche Kopfbedeckungen und nicht die des gemeinen Kirchenvolks.
Das ist doch nicht schwierig, oder?
Also echt: Unsere Politiker wollen unser halbes Volk "abschaffen", und wir regen uns über einen Witz auf, der zu gut ist, als dass ihn alle verstehen.
Aufs Neue entsetzt ...
Robert
, München, Wednesday, 03.02.2010, 12:50 (vor 5811 Tagen) @ weingeist
Weil man nur einen Zeitgeist persiflieren kann, den es auch gibt. Niemand
sagt, dass Frauen überflüssig sind, also kann man darüber nicht herziehen.
Man kann über Frauen herziehen. Satire etc. sind Mechanismen von unten gegen "die oben", siehe auch dein Beispiel:
Die Narrenkappen im Karneval verballhornen auch bischöfliche
Kopfbedeckungen und nicht die des gemeinen Kirchenvolks.
Wer heutzutage immer noch denkt, daß "die Männer" oben seien und deswegen legitimes Ziel für Satire, der hat die Realität noch nicht erkannt.
M.M.n. ist der Artikel doch ziemlich misslungen.
Das ist doch nicht schwierig, oder?
Du hältst wohl auch SCUM für ne "gelungene Satire" gegen das Patriarchat, oder?
Robert
SCUM und die Rennechsen
weingeist, Wednesday, 03.02.2010, 14:06 (vor 5811 Tagen) @ Robert
Man kann über Frauen herziehen. Satire etc. sind Mechanismen von unten
gegen "die oben", siehe auch dein Beispiel:
Darüber besteht zwischen uns Konsens. Unsere Meinungsverschiedenheit beschränkt sich auf die Frage, wer in dem Welt-Artikel wen verarscht. M.M.n. verarscht dort ein Mann den Genderwahnsinn, und das ziemlich geistreich. Es werden "WissenschaftlerInnen", die die "Überflüssigkeit" von Männern "beweisen", mit lesbischen Rennechsen verglichen, das finde ich schon genial. Und sehr, sehr witzig.
Wer heutzutage immer noch denkt, daß "die Männer" oben seien und deswegen
legitimes Ziel für Satire, der hat die Realität noch nicht erkannt.
Auch hier stimme ich Dir 100%ig zu. Das ist vielleicht ein Grund dafür, dass diese Satire von so vielen missverstanden wird.
Du hältst wohl auch SCUM für ne "gelungene Satire" gegen das Patriarchat,
oder?![]()
Ich konnte zu der Zeit, als dieses Werk aktuell war, noch nicht lesen. In welche Situation es hineingeschrieben wurde, weiß ich nicht. Aus heutiger Sicht würde ich es für eine Neuauflage von "Mein Kampf" halten. Und, damit wir uns nicht missverstehen, ich halte "Mein Kampf" nicht für gelungene Satire.
SCUM und die Rennechsen
Krankenschwester, Wednesday, 03.02.2010, 14:23 (vor 5810 Tagen) @ weingeist
geistreich. Es werden "WissenschaftlerInnen", die die "Überflüssigkeit" von
Männern "beweisen", mit lesbischen Rennechsen verglichen, das finde ich
schon genial. Und sehr, sehr witzig.
mag sein, dass mein Humorsinn sehr trostlos ist, ich finde es nicht lustig- auch nicht nach mehrmaligem Lesen und der Erklärungen.
--
![[image]](http://666kb.com/i/bkg52g0d2yeo4bids.jpg)
Unmenschlichkeit - eine bemerkenswerte charakteristische Eigenschaft des Menschen.
(Ambrose Gwinnet Bierce)
SCUM und die Rennechsen
Robert
, München, Wednesday, 03.02.2010, 16:00 (vor 5810 Tagen) @ weingeist
geistreich. Es werden "WissenschaftlerInnen", die die "Überflüssigkeit" von
Männern "beweisen", mit lesbischen Rennechsen verglichen, das finde ich
schon genial. Und sehr, sehr witzig.
Nein. Unser Dissens besteht eher darin, ob der Welt-Artikel geglückt ist, oder nicht. Ich finde ihn halt ziemlich misslungen und keineswegs genial, aber das ist halt Geschmackssache ...
...
Ich konnte zu der Zeit, als dieses Werk aktuell war, noch nicht lesen. In
welche Situation es hineingeschrieben wurde, weiß ich nicht. Aus heutiger
Sicht würde ich es für eine Neuauflage von "Mein Kampf" halten.
So sehe ich das auch. Feministinnen sehen das aber ganz anders. Wie gesagt,
gibt genügend Stimmen, die das SCUM für "gelungene Satire" halten ...
Ciao, Robert
Aufs Neue entsetzt ...
rexxer, Tuesday, 02.02.2010, 11:43 (vor 5812 Tagen) @ tommy (eig. reg. wgvdl.com-user)
Hallo,
Entsetzen ist gut. Und ehrlich. Es ist es der erste Schritt zur Besserung, da ein Eingeständniss in die eigene Handlungsunfähigkeit.
Wir werden die Punkte finden, an denen wir wirklich ansetzten und unser eigenes Leben zurückgewinnen können. Noch suchen wir fassungslos... aber das ist immerhin schon mal was.
Gruß,
rexxer
Aufs Neue entsetzt ...
Gast_t, Tuesday, 02.02.2010, 12:39 (vor 5812 Tagen) @ tommy (eig. reg. wgvdl.com-user)
Das ist gar nicht so utopisch, wie es klingt, denn solche Feminate gibt
es bereits. Manche Arten von Rädertierchen, Fadenwürmern, Krebsen,
Wasserflöhen, Asseln, Blattläusen, Bienen, Heuschrecken, Blatt-, Gall- und
Schlupfwespen, Schmetterlingen, Fischen, Salamandern und Echsen haben
sich vom männlichen Geschlecht erfolgreich emanzipiert.
Genau auf diesem Niveau wären wir auch, wenn es den männlichen Antrieb nicht gäbe
Kannst du lesen
M, Tuesday, 02.02.2010, 12:52 (vor 5812 Tagen) @ tommy (eig. reg. wgvdl.com-user)
Der Artikel ist von September.
ja und? macht ihn das besser??? (kwT)
tommy (eig. reg. wgvdl.com-user), TakkaTukkaLand, Tuesday, 02.02.2010, 13:09 (vor 5812 Tagen) @ M
Der Artikel ist von September.
Wenn einer überflüssig ist, dann dieser LILA PUDEL:
PI mal Daumen, Tuesday, 02.02.2010, 18:40 (vor 5811 Tagen) @ tommy (eig. reg. wgvdl.com-user)
http://upload.wikimedia.org/wikipedia/de/9/9e/Portrait_Michael_Miersch_2008.jpg
-----------------------
Forenleitung:
Bist du des Wahnsinns fette Beute, solche Riesenbilder hier einzustellen, die noch nicht mal ein bisschen komprimiert sind (hier 500kB für ein Portrait).
----------------------
Der Autor des rassistischen Artikels Michael Miersch!
Bei Satire weiß man nicht, ob Lachen oder Weinen (kT)
Mirko, Tuesday, 02.02.2010, 23:02 (vor 5811 Tagen) @ tommy (eig. reg. wgvdl.com-user)
- kein Text -
--
Wer gegen Monster kämpft, muss achtgeben, nicht selbst zum Monster zu werden - Nietzsche