Italen schmeißt männliche Flüchtlige raus - 700.000 (!) Frauen dürfen bleiben
Die ZEIT berichtete bereits im September 2009:
"Die EU-Staaten tun alles, um Flüchtlinge abzuschrecken: Man lässt sie ertrinken, schiebt sie ab oder pfercht sie in dreckige Lager. Chronologie eines Dramas, das sich jährlich vor unseren Küsten abspielt (...)"
Und weiter:
"(...)Es ist das letzte >Schlupfloch« an der europäischen Südgrenze.
Rom, 8. August: In Italien tritt das >Sicherheitsgesetz« in Kraft, wonach illegale Einreise nun mit Geldbußen zwischen 5000 und 10.000 Euro sowie mit sofortiger Abschiebung bestraft werden kann. Nach harscher Kritik von Kirche und Opposition beschließt die Regierung Berlusconi eine Ausnahmeregelung für die rund 700.000 Migrantinnen, die in Italien ohne Papiere als Hausangestellte und Altenpflegerinnen arbeiten. (...)
http://www.zeit.de/2009/40/Fluechtlinge?page=all
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Italen schmeißt männliche Flüchtlige raus - 700.000 (!) Frauen dürfen bleiben
Hallo,
was habe ich gesagt? Es wird immer schlimmer. Immer schneller. Und immer normaler. Gestern noch Haiti, heute schon Italien - und morgen?
Ich werd´ es mir genau überlegen, ob und wann ich einer Frau überhaupt noch helfe.
Zieht euch warm an. Und wasserfest...
rexxer
Auf der Insel Lesbos sieht man die Zukunft ...
aus dem gleichen Artikel der "Zeit":
"Insel Lesbos, 18. August: 150 unbegleitete jugendliche Flüchtlinge treten aus Protest gegen die Bedingungen im griechischen Internierungslager Pagani in Hungerstreik. Dort sind über 1000 Menschen in einer ehemaligen Lagerhalle hinter vergitterte Fenster und Stacheldraht gepfercht. Zwei Tage später filmen europäische Menschenrechtsaktivisten heimlich die Zustände in Pagani und stellen das Video ins Internet. Die Aufnahmen zeigen unter anderem einen schimmeligen Lagerraum mit vierstöckigen Betten und Matratzen, in dem 160 junge Männer und Jugendliche eingesperrt sind, viele kommen offenbar aus Afghanistan und dem Irak. Einige weisen Verstümmelungen an Armen und Beinen auf, ein 13-Jähriger liegt leblos im Bett. Ärztliche Betreuung gebe es keine, sagen Flüchtlinge, 160 Mann teilten sich zwei Toiletten, der Gestank sei unerträglich. Die monatelange Internierung verstößt gegen mehrere völkerrechtliche Abkommen, darunter die Genfer Flüchtlingskonvention und die UN-Kinderrechtskonvention.
In einem Gespräch mit der ZEIT sieht die griechische Außenministerin Dora Bakojannis die Schuld beim Nachbarn. >Die Türkei muss endlich ihre Grenzen wirksamer kontrollieren, um den Menschenhändlern das Handwerk zu legen.« Bakojannis fordert europäische Solidarität. >Illegale Einwanderung ist eine Herausforderung an Griechenland, die Türkei und die EU. Deshalb müssen wir diese moderne Form des Sklavenhandels auch zusammen bekämpfen.« Europäische Asylexperten halten das für Ausflüchte. Griechenland zeige sich seit Jahren demonstrativ unwillig, Mindeststandards beim Flüchtlingsschutz und bei der Versorgung von Flüchtlingen einzuhalten."
Wachsamkeit ist der Preis, den wir für den dreckigen Geschlechterrassismus bezahlen! n/t
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