Wieviel «Gleichberechtigung» verträgt das Land?

Archiv 2 - 21.05.2006 - 25.10.2012

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"Kicken & Lesen"

Müller, Monday, 01.02.2010, 13:19 (vor 5813 Tagen)

Gute Sache!

"Kicken & Lesen

kicken & lesen – zwei Wörter, die auf den ersten Blick als eine ungewöhnliche Kombination zweier Begriffe erscheinen. Die Verbindung der beiden Begriffe steht für eine pädagogische Strategie, um Jungen zum Lesen zu motivieren und damit ihre Lesekompetenz zu erhöhen. Denn Jungs lesen ander(e)s!

Mit diesem Projekt setzt die Landesstiftung Baden-Württemberg in ihrem Engagement für Bildung einen weiteren innovativen Akzent: Jungenförderung ist eine aktuell wichtige pädagogische Forderung in allen Bereichen für die zukünftigen Anforderungen an Männer in unserer Gesellschaft. Lesemotivation und Lesekompetenz junger Menschen, auch und vor allem Jungen, sind daher Basisqualifikationen für das lebenslange Lernen und die Bewältigung der Herausforderungen der Wissensgesellschaft. Maßnahmen zur Verbesserung der Lese- und Sprachkompetenz sichern die Zukunftschancen von Jungen und tragen nachhaltig zur Zukunftsfähigkeit Baden-Württembergs bei.

(...)"

http://www.kickenundlesen.de


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"Kicken & Lesen"

Narrowitsch, Berlin, Monday, 01.02.2010, 13:58 (vor 5813 Tagen) @ Müller

Gute Sache!

"Kicken & Lesen


Unbedingt. Der Reparaturbetrieb des einst als patriarchalisch diffamierten Fussballs , soll richten, was die Riege der Pädagogen und Sozialexperimentatoren verbockt haben.

Ob Karl May wieder gelesen werden darf, bleibt aber einstweilen ungewiss. Wir sollten die Unternehmung beobachten. Machst Du das?


Narrowitsch

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Extemplo simul pares esse coeperint, superiores erunt-

Den Augenblick, sowie sie anfangen, euch gleich zu sein, werden sie eure Herren sein.

"Kicken & Lesen"

Müller, Monday, 01.02.2010, 14:06 (vor 5813 Tagen) @ Narrowitsch

Da bin ich eh seit 'nem Jahr dran ...

Ich hatte den Mentoren (http://www.mentor-leselernhelfer.de/index.php) damals die MANNdat-Jungenleseliste empfohlen, die dankbar als Anregung aufgenommen wurde.


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"Kicken & Lesen"

Christine ⌂, Monday, 01.02.2010, 14:18 (vor 5813 Tagen) @ Müller

Da bin ich eh seit 'nem Jahr dran ...

Ich hatte den Mentoren http://www.mentor-leselernhelfer.de/index.php
damals die MANNdat-Jungenleseliste empfohlen, die dankbar als Anregung
aufgenommen wurde.

Wenn man die Klammer weg läßt, kann man den Link direkt anklicken. Nur zur Info.

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Es ist kein Merkmal von Gesundheit, wohlangepasstes Mitglied einer zutiefst kranken Gesellschaft zu sein

"Kicken & Lesen"

Müller, Monday, 01.02.2010, 14:27 (vor 5813 Tagen) @ Christine

Danke.

Jungs lesen nicht anders

ajk, Monday, 01.02.2010, 14:47 (vor 5813 Tagen) @ Müller

Es wird ihnen nur ausgetrieben mit langweiligen Geschichten.

Ich war auch mal ein Junge und hab sehr gern gelesen.

/ajk

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Solange du andere fragst, was du "darfst", bist du kein Mann. - Robert

Jungs lesen nicht anders

Robert ⌂, München, Monday, 01.02.2010, 16:53 (vor 5813 Tagen) @ ajk

Es wird ihnen nur ausgetrieben mit langweiligen Geschichten.

Ich war auch mal ein Junge und hab sehr gern gelesen.

Ging mir genauso. Und was hab ich gelesen? Karl May, Perry Rhodan, "Space Opera"-SF (das mit Raumschlachten usw ;-)), und Sachbücher zu den Themen, die mich interessierten.

geht heute wohl alles aus pädagogischen Gründen überhaupt nicht mehr ...

Robert

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Wolfgang Gogolin "Diese Hymnen für Frauen erinnern an das Lob, das einem vierjährigen Kind zuteil wird, weil es endlich nicht mehr in die Hose kackt, sondern von allein aufs Töpfchen geht."

Jungs lesen nicht anders

Roslin, Tuesday, 02.02.2010, 03:02 (vor 5812 Tagen) @ Robert
bearbeitet von Roslin, Tuesday, 02.02.2010, 03:06


geht heute wohl alles aus pädagogischen Gründen überhaupt nicht mehr ...

Robert

Ja, man muss die Keime der böse diffamierten Männlichkeit, die Keime der patriarchalen Unterdrückung, des männlichen Dominanzverhaltens so früh wie möglich in Jungen ersticken, also nur Friede-Freude-Eierkuchen-Lektüre, die dabei helfen soll, Jungen von ihrer "Männlichkeit" zu erlösen, zur Menschlichkeit zu befreien.
Dummerweise gibt es Menschlichkeit für Jungen im Wesentlichen nur in Form von Männlichkeit, überwiegend.
Die soll man respektieren, positiv würdigen, nicht verachten, nicht dämonisieren.
Wer versucht, ihre Männlichkeit zu bekämpfen, um ihre Menschlichkeit zu befreien, der zerstört den Menschen in ihnen, den männlichen Menschen, der natürlicherweise in ihnen steckt, der sich entwickeln will und muss.

Das gelingt der heutigen Pädagogik recht gut, diese Befreiung von Männlichkeit, die viele Jungen erleiden.
Demotiviert, gedemütigt, die Schule, die sie implizit oder explizit verachtet, ihrerseits verachtend, bleiben sie zurück und dienen mit ihrem Scheitern, das in Wahrheit das Scheitern einer verblendeten Pädagogik ist, noch zur Bestätigung der Vorurteile der Männlichkeit verachtenden "Wissenschaft".
Logische Konsequenz für feministische Pädagogen: Noch mehr vom Falschen, da die bisherige "Therapie" so offensichtlich versagt, dass selbst Genderisten dies nicht mehr einfach ignorieren können.

Also wird weiter an der Verschlimmbesserung gearbeitet.

Da ist diese Initiative eine schöne Oase in der Wüste.

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